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MINT

"Chemistry on tour"

Am Freitag, den 29. März, war Herr Dr. Ehli von der Uni Erlangen mit seiner Chemieshow "Chemistry on tour" an der Peter-Vischer-Schule zu Besuch und ging so interessanten Fragen wie "Können zwei Zahnspangenträger beim Küssen einen Stromschlag bekommen?" nach.

Besuch der Schüler des Wahlfaches MINT im EAM-Labor Physik der FAU

Schüler der 10. und 11. Klassen besuchen das EAM-Schülerlabor Chemie in Erlangen


Naturwissenschaftliche Fahrt nach Mannheim 2018

Die Spannung war nicht besonders riesig, wie zum Beispiel bei der Englandfahrt, aber trotzdem waren alle ein wenig angespannt, was sie in diesen zwei Tagen erfahren und lernen werden. Auch mich hat der Reiz geweckt, warum auch ich mitgefahren bin.
Donnerstagmittag erreichten wir müde das Gelände von GSI (Gesellschaft für Ionenforschung) bzw. FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research in Europa GmbH). Nach einer informativen, aber langwierigen Einführung durften wir das ziemlich große Gelände erkunden. Uns wurde gezeigt wie der Teilchenbeschleuniger funktioniert, was mit ihm gemacht wurde, gemacht wird und auch was mit der neuen Vergrößerung gemacht werden könnte. Auch wenn einige Erklärungen schwer zu verstehen waren, lernte ich viel dazu und verstehe jetzt besser, was alles mit den Naturwissenschaften möglich ist. (Auch das Essen in der Kantine war gut!)
Nach einer kleinen Tour durch Mannheim konnten wir den Abend und die Nacht in einer sehr einladenden und schönen Jugendherberge nahe des Rheins verbringen.
Am nächsten Morgen verließen wir sie wieder, nach einem stärkenden Frühstück, Richtung BASF (Badische Anilin- und Sodafabrik). Obwohl die Tour im Besucherzentrum schon sehr informativ war, folgte mit der Rundfahrt durch das Werksgelände der absolute Höhepunkt. Ich konnte es kaum glauben so viele Rohre, Kabel und sonstige Technik zu sehen, die hauptsächlich zur Herstellung von reinen Chemikalien genutzt werden. Alles in einem konnte man nicht alles, was einem an diesem Tag erzählt wurde, mit zurück nach Nürnberg nehmen.
Zuletzt besuchten wir noch eine Kunstausstellung in Mannheim, um die künstlerischen Gehirnzellen weiter zu entfalten. Auch wenn ich nicht verstehen kann was alles als Kunst bezeichnet wird und werden darf, konnte man einige interessante Objekte der modernen Kunst betrachten.
Auf dem Weg zurück nach Nürnberg wirkten alle ein wenig müde und schlapp, wahrscheinlich weil sie nicht genug Wissen und Infos von einer sehr interessanten, weiterbildenden und nur empfehlenswerten Wissenschaftsfahrt mitnehmen konnten.
Victor (10. Klasse)

Roboter

Jugend forscht 2017

Jeder, der einen Wäschetrockner besitzt, hat sich sicherlich schon einmal die folgende Frage gestellt: Warum fühlen sich die auf dem Balkon an der Wäscheleine getrockneten Handtücher viel rauer und härter an, als die in einem Wäschetrockner getrockneten Handtücher?

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Dieser Frage stellte sich ein Schüler aus der 7. Klasse als Projekt für „Jugend forscht – Schüler experimentieren - Physik“. Er startete seine Versuchsreihe bereits im September. Dazu ließ er seine Handtücher im Sturm, auf der Heizung und im Wäschetrockner trocknen, befühlte die Handtücher hinterher und untersuchte ihre Schlaufenstruktur. Dabei fand er viele spannende Details heraus, die er am 24.02.2017 zum Regionalausscheid von Mittelfranken in Erlangen vorstellte. Der Fach-Jury und den interessierten Besuchern erklärte er gern sein Projekt und seine Ergebnisse. Am Ende des Tages wurde er zum Regionalsieger für Mittelfranken gekürt. Da über seinem Stand die Wäsche „im Wind wehte“, bekam der Schüler noch einen Sonderpreis für die originelle Gestaltung seines Stands. Am 07.03.2017 wurde vom Regierungspräsidenten in Ansbach empfangen und durfte am 4./5. Mai 2017 am Landesausscheid in Dingolfing teilnehmen.
Jetzt stellt sich nur noch die Frage nach dem Ergebnis: Die Schlaufenstruktur von Handtüchern aus dem Trockner ist geordnet, bei auf der Leine getrockneten Handtüchern ist sie dagegen sehr durcheinander. Aber woher kommt das? Die Reibung macht‘s! Im Wäschetrockner reiben die Handtücher aneinander und dadurch ordnen sich die Schlaufen und das Handtuch wird wunderbar weich. Wenn man also ein Handtuch auf der Leine trocknet und danach 5 Minuten lang die Schichten gegeneinander reibt, so erzielt man das gleiche Ergebnis. Vielleicht könnte man dafür eine Maschine erfinden…

Um Kaffee und Kaffeesatz ranken sich viele Mythen. Einigen davon gingen eine Schülerin aus der 8. Klasse und eine Schülerin von der Wilhelm-Löhe-Schule auf den Grund. Bereits im letzten Jahr traten die beiden an und hatten herausgefunden, dass Kaffeepulver die Keimung von Kresse verhindert. Einmal vom Kaffeefieber gepackt, wollten die beiden weiter testen, ob sich Kaffee auch generell als Unkrautvernichter oder gar als Dünger verwenden lässt. Dazu haben sie verschiedene Töpfe bepflanzt, mit verschiedenen Stoffen (Kaffeesatz, Kaffeepulver, konventioneller Dünger) gedüngt und anschließend mit Unkrautsamen besät. Auch diese beiden stellten ihre Ergebnisse beim Regionalausscheid in Erlangen in der Kategorie Biologie vor. An ihrem Stand waren Kaffee, Unkraut und Keimlinge zu finden. Bei der Preisverleihung der Fachjury erhielten die beiden den 2. Platz.
Aber was ist denn jetzt mit dem Kaffee??? Nun, als Dünger bringt er leider keine Vorteile, aber schlechter wird es dadurch auch nicht. Auf dem Komposthaufen ist er auf jeden Fall gut aufgehoben. Und als Unkrautvernichter? Nun, da mussten die beiden leider feststellen, dass dies eine sehr schwierige Frage ist, die im Moment nicht gelöst werden kann, da jedes Experiment zu einem anderen Ergebnis führte. Also experimentiert doch selbst mal!

Jana Hornauer

Wahlunterricht Technische Experimente / MINT

Im Schuljahr 2016/17 hatten die Schülerinnen und Schüler des Wahlunterrichts MINT die Möglichkeit, ein einwöchiges Praktikum bei der Firma Bosch zu absolvieren. Sie wurden dabei erstmals von Auszubildenden betreut und konnten die Woche über Einblicke in verschiedene technische Bereiche gewinnen. Nach fünf Tagen löten, kleben, basteln und probieren, konnten alle Schüler ein komplett selbst gebautes, kleines „Computerspiel“ mit nach Hause nehmen. Am Info-Abend, an dem die Schülerinnen und Schüler des Wahlunterrichts MINT einige Freihandexperimente vorbereitet hatten, konnten Eltern und künftige Schüler das Spiel selbst ausprobieren.

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Im Gegensatz zu den vergangenen zwei Jahren gab es dieses Mal kein Großprojekt für das restliche Schuljahr, sondern viele kleinere Projekte beziehungsweise Experimente. Besonders aufwändig war dabei die Konstruktion eines Windkanals (siehe Bild), der mit Hilfe von Nebel die Aerodynamik von verschiedenen Körpern sichtbar macht.
Es gab aber auch mehrere kleinere Wettbewerbe, bei denen die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Geschicklichkeit, sondern auch ihre Kreativität und physikalisches Grundwissen einsetzen mussten. Bei der „Rohes Ei“-Challenge zum Beispiel, mussten Eier mit vorgegebenem Material aus der zweiten beziehungsweise dritten Etage des Schulgebäudes heil im Pausenhof ankommen, was gerade bei den Fünftklässlern für ein wenig Aufmerksamkeit gesorgt hat. Vor den Osterferien hieß es dann passenderweise Feuer frei für die „Ü-Ei-Challenge“. Dabei mussten die Schülerinnen und Schüler mit dem Antrieb einer Mausefalle ein Überraschungsei möglichst weit über den Flur des Schulgebäudes befördern. Dabei entstanden durchaus sehr unterschiedliche Konstruktionen. Die Siegerkonstruktion (siehe Bild) bestand neben der Mausefalle aus zwei Schallplatten und schaffte eine Weite von deutlich über zehn Metern.
In den restlichen Wochen nach den Osterferien sollten dann mehr chemische Experimente im Vordergrund stehen, die für den Unterricht zu aufwendig wären oder Versuche, die die Schülerinnen und Schüler im Internet gefunden hatten. Dazu gehörten einige Schauversuche mit Gummibärchen, der Thermit-Versuch sowie beeindruckende Versuche mit nicht-newton’schen Flüssigkeiten, mit Trockeneis und flüssigem Stickstoff.

S. Weidner

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