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Kunst und Werken

Doch, wir dürfen das!

Im Rahmen der Feier zum 25-jährigen Jubiläum der Straße der Menschenrechte hat das Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg in Kooperation mit vielen verschiedenen Partnern, darunter auch Schulen, zu dieser Aktion eingeladen. Herr Theiss, Kunstlehrer an der PVS, hat sich zusammen mit 8 Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen der PVS daran gemacht, das Thema zeitgemäß umzusetzen. Dass dies hervorragend gelungen ist, davon konnte man sich im Herbst 2018 in der Brückenstraße in Johannis überzeugen…
Ein Montag im Herbst, einer der letzten schönen Spätsommertage. Eine Gruppe Schülerinnen und Schüler zieht, mit Gepäck, Leiter und Abdeckplane ausgestattet, los und macht es sich vor einer großen Plakatwand gemütlich, um sie zu gestalten und 25 Jahre Menschenrechte zu feiern.
Es dauert keine 10 Minuten, bis die Polizei mit Blaulicht kommt und fragt, was denn hier los sei. Dürfen die da? Ja, dürfen sie! Es gibt Mails und Telefonkontakte, bis sichergestellt ist, dass hier nicht illegal gesprayt, sondern ein Schulprojekt in Zusammenarbeit mit der Stadt umgesetzt wird. Besorgte Anwohner haben die Polizei geholt, die berichtet, dass sie nicht nur einmal, sondern immer wieder angerufen worden ist, um auf die Aktion aufmerksam zu machen. Auch vorbeikommende Spaziergängerinnen und Spaziergänger, manche mit Rollator, nehmen das Projekt interessiert zur Kenntnis und fragen nach, so dass schnell ein Dialog entsteht.
Mindestens ebenso interessiert ist das später ankommende Filmteam, das sich sowohl für den umfangreichen Arbeitsprozess als auch die Meinung und Anliegen der Schülerinnen und Schüler interessiert und sie ausführlich interviewt. Besonderer Dank für diesen Einsatz an Herrn Theiss sowie alle Schülerinnen und Schüler, die durch ihren Arbeitseinsatz sehr zum tollen Ergebnis beigetragen haben.

Ulrike Jozwiak

Aus der Fachschaft Werken

40 Jahre sind eine lange Zeit. Nach 40 Jahren im Schuldienst treten viele „Lehrkörper“ in den wohlverdienten Ruhestand, nicht ohne Spuren von zehntausenden Unterrichtsstunden und tausenden Schülern mitzunehmen. Die Fachschaft Werken verabschiedete sich in diesem Schuljahr von 16 pflichtbewussten Kollegen: den Werkbänken des Metallwerkraums. Äußerlich schon etwas in die Jahre gekommen, aber noch voll funktionsfähig, zogen sie zum Jahreswechsel in private Altersheime um. Gleichzeitig erhielten wir acht nagelneue Multifunktionswerkbänke. Nicht nur die Lehrkräfte, vor allem auch die Schülerinnen und Schüler erfreuten sich am Duft der Vollholzplatten und deren unversehrter Oberfläche und traten die Arbeit mit ehrfurchtsvoller Scheu an. Wer will schon den ersten Katzer verursachen? An den neuen Tischen kann nun nicht nur Holz, Metall und Kunststoff bearbeitet werden, dank wasserdichter Abdeckplatten ist der Raum endlich auch als Papier- und Tonwerkraum nutzbar.

Hanne Wegener

Architektur und Städtebau im Stadtteil St. Johannis für unsere Kollegiaten in der Q12 im Fach "Kunst"

Zur Verbindung von Theorie und Praxis stellte Frau Vogel-Singethan vom Verein "Geschichte für alle" ihr profundes Wissen über die gewachsene Umgebung um die Peter-Vischer-Schule in Sachen Architektur und Städtebau zur Verfügung. Die Kunsterzieherin Frau Krauß hatte acht Stationen ausgesucht, an denen sich eine gute Übersicht über die historische Entwicklung aufspannen ließ: Die unmittelbare Region um die Peter-Vischer-Schule herum, das alte Bielingschulhaus, das Nordklinik um, die Hallerstraße, die Friedenskirche, die Johannisstraße, der Johannisfriedhof und die Hesperidengärten. "Geschichte für alle" hätte noch weitere interessante Stationen auf Lager gehabt, aber das Zeitlimit erforderte die engere Auswahl des Nächstliegenden.
Was beeindruckte die Schüler am meisten und was blieb hängen? Dazu ein kleiner Überblick aus den Auswertungen des Unterrichtsgangs, speziell der Abschnitt "Persönlicher Eindruck": „Besonders gefallen haben mir der Friedhof und die Bilder von früher. So konnte man sehr gut die alte mit der heutigen Zeit verbinden und vergleichen.“ (Nadine)
„So lebhaft heute die Johannisstraße und ihre Umgebung ist, so trostlos und leer war es damals. Schwer ist es, sich vorzustellen, dass es keine "Johannisstraße" gab, sondern nur riesige Felder und dass man freie Schusserlaubnis hatte. Wegen der Bürgerverteidigung war das damals notwendig.“ (Kristina)
„Es war sehr interessant, meinen Stadtteil aus der Sicht eines Touristen zu sehen. Außerdem war es toll, die Geschichte der Häuser kennen zu lernen, an denen ich täglich vorbeifahre." (Patrick)
Samua: " Ich bin fasziniert, was für Geschichten sich hinter einem einzigen Gebäude befinden können. Ich finde es auch bemerkenswert, wie gut es die Menschen hinbekommen haben, aus zerstörten Gebäuden und Flächen neue architektonische Meisterwerke zu erschaffen."

Gisela Krauß

Künstlergespräch mit Thomas Wrede

Am 18.10.2017 begab sich der Fotokurs der Q12 gemeinsam mit seiner Kursleiterin Frau Jozwiak ins Kunsthaus Nürnberg, um die umfassende Werkübersicht des Künstlers und Fotografen Thomas Wrede zu besuchen.

Erfreulicherweise war auch der Fotograf höchstpersönlich anwesend und konnte uns in einem ausführlichen Gespräch, zusammen mit einem erfahrenen Kunstprofessor, interessante Hintergrundinformationen zu der Entstehung und Intention seiner Werke berichten. Die Ausstellung zeigte Fotografien von den frühen 1990er Jahren bis zu den aktuellen Werkgruppen, sowie die Zusammenhänge und die künstlerische Entwicklung der Arbeiten von Thomas Wrede. Der Beweggrund seiner Werke ist immer wieder die Sehnsucht nach der Natur und deren Abbildung. In einer seiner Arbeiten hat der Künstler beispielweise in einer großformatigen Schwarz-Weiß-Abbildung die Abdrücke des Aufpralls von Vögeln auf Fensterscheiben festgehalten.

Durch die umfassende Kunstausstellung konnte der Fotokurs eine Menge neuer Tipps und Tricks lernen und später für eigene Arbeiten gut umsetzen.

Nicole, Q 12, Fotokurs

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