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Berufsbereich Zahntechnik

Der Zahntechnikerberuf umfasst einen sehr umfangreichen Aufgabenbereich, denn es werden fast keine vorgefertigten Teile verwendet. Aus Grundwerkstoffen werden überwiegend in Handarbeit sehr differenzierte, hoch präzise, feinmechanische Werkstücke hergestellt, welche dann durch Zahnärzte z. B. als Körperersatzteile in den menschlichen Organismus eingegliedert werden. Hierbei müssen einerseits funktionelle Gesetzmäßigkeiten beachtet werden, anderseits werden auch hohe kosmetisch-ästhetische Anforderungen gestellt, um einem Patienten sein natürliches Aussehen zu erhalten.

Die handwerkliche Technik erfordert aufgrund der geforderten exakten Formgestaltung und Präzision – neben hohem technischem Verständnis – ein gutes Feinhandgeschick ebenso wie ein volles räumliches Vorstellungs- und Sehvermögen. Um den funktionellen und ästhetischen Ansprüchen der Werkstücke zu genügen, müssen Zahntechniker absolut farbtüchtig sein und über ein gutes gestalterisches Geschick verfügen, welches z. B. bei der harmonischen Gestaltung von Frontzähnen notwendig ist.

Die Arbeit im zahntechnischem Labor erfolgt überwiegend im Sitzen, sie erfordert Ausdauer, Geduld, eine rasche und trotzdem präzise Arbeitsweise. Es muss eine hinreichende physische und psychische Belastbarkeit gegeben sein.
Unterschiedliche Materialien können zum Einsatz kommen, wie z. b. Gipse, Kunststoffe, Wachse, Keramiken und unterschiedliche Metalle. Vielerlei Technologien der Be- und Verarbeitung von Werkstoffen kommen zu Anwendung, insbesondere Gießen, Brennen, Polymerisieren, Schleifen, Fräsen und Polieren.
(www.zisa.de/11.html)

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