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Geschichte der Altbestände und Sondersammlungen

Stadtbibliothek Nürnberg, Solg. 2911.8°: Geschichte der Stadtbibliothek, 1643

Zum Gründungsbestand der nach 1525 eingerichteten Bibliotheca publica Noribergensis (Stadtbibliothek) zählen Teile der 1370 erstmals erwähnten Ratsbibliothek sowie der im Stadtgebiet gelegenen und nach Einführung der Reformation aufgelösten Klosterbibliotheken.

Die unmittelbar neben dem Rathaus im ehemaligen Dominikanerkloster an der Burgstraße aufgestellten Buchbestände wuchsen durch Ankauf von Privatbibliotheken oder Schenkungen. Im 19. Jahrhundert bildete sich als neuer Schwerpunkt das Sammeln von Literatur zu und über Nürnberg heraus.
Erstmals 1921 wurde die Bibliothek mit einem ausreichenden Erwerbungsetat ausgestattet und in der Folge zu einer wissenschaftlichen Universalbibliothek ausgebaut.

Im Januar 1945 wurden die Bibliotheksgebäude von mehreren Bomben getroffen; dabei gingen die für Ausleihzwecke bereit gehaltenen Anschaffungen der letzten Jahre – vor allem Belletristik und populäre Literatur – sowie der Nachschlagebestand, die Zettelkataloge und ein Großteil der Archivalien verloren.
1956 erfolgte der Umzug in das als Bibliotheks- und Archivgebäude neu errichtete Pellerhaus am Egidienplatz. Nach der Fusion mit der Volksbücherei im Jahr 1973 übernahm die Zentralbibliothek die Aufgabe, Literatur zu allen Wissensgebieten bereit zu halten; die Magazinbibliothek ist seitdem eine Spezialbibliothek mit auf die Schwerpunkte des Altbestands abgestimmter aktueller Literatur.

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