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(PDF, 8.0 MB)<https://www.nuernberg.de/imperia/md/hochbauamt/dokumente/KEM/energiebericht_2025_ansicht.pdf>
Das Kommunale Energiemanagement (KEM) ist dem Bereich Zentrale Aufgaben des Hochbauamtes angegliedert. Das KEM stellt das Kompetenzzentrum für Energiemanagement innerhalb der Stadt Nürnberg dar und ist somit wichtiger Bestandteil des technischen Gebäudemanagements.
Die Zielstellungen für ein Kommunales Energiemanagement sind deshalb:
den Energieverbrauch zu reduzieren,
die Energie- und Wasserkosten zu optimieren,
die energiebedingten Schadstoffemissionen in Errichtung und Betrieb zu senken
sowie eine Vorbildfunktion wahrzunehmen.
Prinzipiell gibt es zur Erreichung der formulierten Zielstellungen drei sich ergänzende Arbeitsrichtungen:
Energie einzusparen, also weniger zu verbrauchen (der Schwerpunkt vor allem beim Nutzerverhalten sowie bei organisatorischen, nicht- und geringinvestiven Maßnahmen),
Gebäude und Anlagentechnik zu sanieren sowie Neubauten energieeffizient zu errichten, möglichst unter konsequenter Beachtung der Ressourcenschonung,
die verbleibenden Energiebedarfe mit einem möglichst hohem Anteil regenerativer Energieformen zu decken.
Instrumente zur Umsetzung:
Energiecontrolling
Verbrauchsdatenbeschaffung, -pflege und-überwachung (Wärme, Strom, Wasser), Erweiterung der automatisierten Datenerfassung
Umsetzung des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes – GEIG
Nachhaltigkeit
Entwickeln von Kriterien angelehnt an das Qualitätssiegel der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB), Koordination der Umsetzung im Bauprozess
Erproben der Holz- und Holzhybridbauweise als Alternative zum Massivbau
Einsatz von demontierbaren und wiederverwendbaren Baustoffe prüfen