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Übersicht zu Kunst am Bau an Nürnberger Schulen

Das Hochbauamt der Stadt Nürnberg hat in Zusammenarbeit mit der Kunsthistorikerin Corinna Klußmann ein Inventarverzeichnis aller Kunstwerke an städtischen Schulen erstellt. Die Dokumentation umfasst zum Stand 2017 rund 140 Kunstwerke an 56 Schulen und steht hier zum Download bereit. Hier wird deutlich, dass Schulen nicht nur Lernorte, sondern auch Kulturorte sind.

In der Nachkriegszeit wurden etliche neue Schulen errichtet. Um Künstlerinnen und Künstlern in dieser Zeit ein Auskommen zu ermöglichen, wurde die Kunst am Bau von der Stadt Nürnberg stark gefördert. Aus dieser Zeit stammt ein Großteil der sich im städtischen Besitz befindlichen Kunstwerke, die ein breites Spektrum des Schaffens in den 50er und 60er Jahren widerspiegeln. Aber auch jüngste Arbeiten, die häufig von Künstlerinnen und Künstlern in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern erstellt wurden, finden in der Aufstellung ihren Platz.

Während der Erstellungsphase des Verzeichnisses stellte sich heraus, dass einige Kunstwerke abgerissen, übermalt oder mit technischen Einrichtungen versehen wurden. Andere Kunstwerke wurden in den Schulen nicht mehr geschätzt und zugestellt oder überklebt. Die Publikation soll daher auch den Blick schärfen und zum Überdenken anregen. Allerdings wurden auch mit der Gründung der Hausverwaltenden Einheit Schulen in den vergangenen Jahren die gute Arbeit des Hochbauamts fortgeführt und bereits mehrere Kunstwerke saniert und wieder in einen ordentlichen Zustand versetzt.

Die Dokumentation erscheint ausschließlich im pdf-Format. Anregungen und Hinweise nehmen wir gerne über das Kontaktformular auf unserer Startseite www.hochbauamt.nuernberg.de entgegen.

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