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Fassaden- und Dachsanierung Laufertorturm

Das Hochbauamt der Stadt Nürnberg plant eine Fassaden- und Dachsanierung des Laufertorturmes der Stadtbefestigung Nürnberg, Laufertorzwinger 1. Die Gesamtkosten für die voraussichtlich 2022 beginnenden Arbeiten können aktuell noch nicht belastbar beziffert werden.

Im Rahmen verschiedener Untersuchungen in den vergangenen Jahren wurde die Natursteinfassade befahren und absturzgefährdete Teile wie Fugenmörtel, Altergänzungen oder Steinschalen abgenommen. Im Februar 2011 lösten sich weitere Mauerwerksteile. Es wurde damals direkt gehandelt und ein Großteil der losen Fassadenteile entfernt. In diesem Zusammenhang wurde bereits durch eine
Fachfirma die Fassadenoberfläche im Zuge einer restauratorischen Voruntersuchung begutachtet und ihr Zustand kartografisch erfasst. Folglich wurde der Turm in den unteren Etagen eingerüstet, um einen Schutz der Passanten und Fahrzeuge zu gewährleisten und eine temporäre Sicherung des Bauwerkes zu erzielen.

Auf Grund anderer städtischer Prioritäten konnte das Hochbauamt erst im Dezember 2019 die Planung zur Fassaden- und Dachsanierung des Torturmes aufnehmen. Ziel ist die Sicherung der Fassade unter weitest gehendem Erhalt des historischen Erscheinungsbildes sowie eine statische Sicherung des Dachstuhls und einer neuen Dachhaut. Die Planungen finden in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz statt.

Im Fokus steht dabei der Schutz und die Wiederherstellung der denkmalgeschützten Substanz und die uneingeschränkte Verkehrssicherheit. Zudem soll die öffentliche Wahrnehmung des Turms als zentrales Element der Nürnberger Stadtbefestigung verbessert werden.

Luftaufnahme Laufertorturm

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Luftaufnahme Laufertorturm

Der Laufertorturm, erbaut um 1377, ist einer der vier markanten, runden Haupttürme der ehemaligen Stadtbefestigung und steht unter Denkmalschutz. 1552 wurde er im Zweiten Markgrafenkrieg stark beschädigt und 1556 von Stadtbaumeister Jörg Unger, den Anforderungen moderner Wehrtechnik entsprechend, zu seiner heutigen runden Form umgestaltet. Im zweiten Weltkrieg wurde der Turm zu Zivilschutzzwecken ausgebaut. Die Kriegsschäden nach 1945 waren relativ gering und beschränkten sich, von ein paar Einschusslöchern auf der Südseite abgesehen, überwiegend auf das Dach.

Helfen Sie mit!

Laufer Torturm und Stadtgrabenstützmauer sind akut sanierungsbedürftig. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Stadt Nürnberg wissen um die Bedeutung der einzigartigen historischen Verteidigungsanlagen und möchten mit vereinten Kräften die Sanierung vorantreiben. Doch dafür benötigen wir Ihre Unterstützung. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!

Spendenkonto Deutsche Stiftung Denkmalschutz

IBAN: DE71 500 400 500 400 500 400
Verwendungszweck: PR06555-01 Verteidigungsanlagen Nürnberg

Weitere Informationen, insbesondere auch zur Stadtgrabenstützmauer erhalten Sie vom Servicebetrieb Öffentlicher Raum unter

und von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter

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