Regional-Monitor 2012

Im Regional-Monitor (Stand 2012) wird eine umfangreiche Informationsbasis mit Analysen und statistischen Grundlagen zu den Themen Demografie, Wirtschaft und Beschäftigung, Wissenschaft und Forschung, Umweltschutz sowie Kultur und Tourismus bereitgestellt. Die Daten und Analysen mit über 200 Indikatoren zu allen Fachbereichen stehen für alle 11 kreisfreien Städte und 22 Landkreise der Metropolregion zur Verfügung, ergänzt um Vergleichswerte für Bayern und Deutschland. Die Fortschreibung des erstmals im Jahr 2006 erschienenen Regional-Monitors entstand unter der inhaltlichen Federführung des Amts für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg und Fürth und in enger Abstimmung mit der verantwortlichen Geschäftsstelle der Europäischen Metropolregion Nürnberg.

Regional-Monitor setzt neue Akzente

Der Monitor setzt jedoch auch neue Akzente. Neben den „klassischen“ Themen Bevölkerung, Arbeits- und Sozialstruktur, Wirtschaft, Verkehr, Wohnen und Tourismus werden folgende Schwerpunkte gesetzt:

  • Das Kapitel Ausbildung und Qualifikation setzt sich mit der Bildungssituation und Qualifikationsstruktur der Beschäftigten auseinander.
  • Im wichtigen Themenkomplex Wissenschaft, Forschung und Innovation werden umfangreiche Daten zur Hochschul- und Forschungssituation, zu innovativen Forschungsprojekten und zu den wirtschaftlichen Kompetenzfeldern der Metropolregion dargestellt.
  • Im Themenfeld Finanzen und Fördermittel geht es um die wichtigen Fragen der Finanz- und Steuerkraft der Städte und Kreise sowie um Zuschüsse und Finanzhilfen zu Struktur- und Städtebauprojekten.
  • Im hochaktuellen Komplex Umwelt, Klima und Energie wird näher auf Probleme der Siedlungs- und Naturflächen, auf das brisante Thema des Stands der erneuerbaren Energien in der Region sowie auf die Bewilligung von umweltbezogenen Krediten und Zuschüssen eingegangen.

Auswertung umfangreicher Quellen

Diese kurzen Hinweise zeigen, dass es mit einer „normalen“ Auswertung von öffentlichen Statistiken nicht getan ist, um eine umfassende und gründliche Informationsgrundlage für Bewertungen und das Aufzeigen von Entwicklungstrends zu erreichen. Neben der amtlichen Statistik und Regionaldatenbanken wurden Daten und Informationen bei Forschungseinrichtungen, beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, bei bayerischen Landesämtern, bei der Bundesanstalt für Arbeit und bei Kammern und Wirtschaftsorganisationen eingeholt.

Gastbeiträge aus Politik und Wirtschaft

Der Regional-Monitor begnügt sich jedoch nicht mit nüchternen Zahlen und Datenanalysen. Daraus müssen auch Konsequenzen gezogen werden. Für diese Aufgabe konnten aus allen Teilen der Metropolregion Experten und Verantwortliche aus Politik und Wirtschaft gewonnen werden, die in ihren Gastbeiträgen zukunftsweisende Konzepte und Modellprojekte für die Metropolregion und ihre vernetzten Teilregionen vorstellen. Es geht dabei um die Handlungsfelder Demografie und um die Frage des zukünftigen Fachkräftebedarfs, um die Herausforderungen der Energiewende und des Klimaschutzes sowie um die Handlungskonzepte im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft und des Tourismus.

Vergleich mit den zehn anderen Metropolregionen

Ergänzt wird der Regional-Monitor 2012 um einen Vergleich der Metropolregion Nürnberg mit den anderen zehn Metropolregionen in Deutschland. In einer Strukturübersicht der wichtigsten Indikatoren aus den Bereichen Bevölkerung und Siedlungsstruktur, Beschäftigung und Wirtschaftsleistung, Qualifikation und Innovation werden die Stärken und Schwächen der Metropolregion Nürnberg und die Herausforderungen für die Zukunft aufgezeigt.

Mit dem Regional-Monitor 2012 steht eine umfangreiche Informationsbasis für Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit zur Beurteilung der Entwicklungen in der Europäischen Metropolregion Nürnberg zur Verfügung.

Weitere Veröffentlichungen

Weitere Veröffentlichungen zur Metropolregion sowie Eckdaten der 11 kreisfreien Städte und 22 Landkreise finden Sie hier:

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