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Kooperationen der Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg

ARGE Gewässerschutz obere Regnitz

Gewässergüte-Messstation Neumühle an der Rednitz. Sie wird im Auftrag der ARGE Gewässerschutz obere Regnitz betrieben.

Die Arbeitsgemeinschaft Gewässerschutz obere Regnitz wurde im Jahr 1986 als Zusammenschluss der Städte Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach gegründet. Zielsetzung der Arbeitsgemeinschaft ist die nachhaltige und unter den Städten abgestimmte Verbesserung der Gewässergüte im Großraum Nürnberg.


Abwasser-Kooperation mit Nachbargemeinden

Der Lageplan zeigt das Nürnberger Stadtgebiet sowie die Gebiete der Nachbargemeinden, deren Abwasser zum Nürnberger Kanalnetz gelangt.

Das Abwasser einiger benachbarter Gemeinden beziehungsweise Gemeindeteile wird dem Nürnberger Kanalnetz zugeleitet. Diese Zusammenarbeit im Bereich "Abwasser" bot sich wegen günstiger Gefälleverhältnisse an (Stadt Stein, Gemeinde Schwaig, Schwabach/Wolkersdorf, Oberasbach). In der Gemeinde Kalchreuth ließ sich durch die Überleitung des Abwassers der Neubau einer Kläranlage vermeiden. In Planung ist eine Abwasserüberleitung aus Heroldsberg.

Informationen zu den angeschlossenen Gemeinden finden Sie hier:


Klärschlammverwertung Region Nürnberg GmbH

Die Klärschlammverwertung Region Nürnberg GmbH (kurz KSVN) wurde im Jahr 2013 als 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadt Nürnberg gegründet.

Ihre Aufgaben sind Planung, Bau und Betrieb einer Verwertungsanlage für Klärschlamm am Standort des Klärwerks 1 in Nürnberg. Dabei wird eine regionale Lösung der Klärschlammverwertung angestrebt.

Grundlage für die Tätigkeiten der KSVN ist die Absicht, einen Verwertungsweg einzuschlagen, bei dem die Inhaltsstoffe (insbesondere Phosphor als wichtiger Pflanzennährstoff) und der Energiegehalt des Klärschlamms möglichst weitgehend genutzt werden.

Die Einrichtung einer Versuchsanlage zum gewählten Verwertungsverfahren obliegt dem Projekt "KRN-Mephrec", basierend auf einem Zusammenschluss namhafter Firmen und Institute.


Erneuerbare Energien – Kooperation mit Hochschulen

Die Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg und mehrere Hochschulen und Institute arbeiten zusammen, um neue Lösungen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien zu entwickeln. Derzeit laufen folgende Projekte:

Virtuelles Kraftwerk / intelligente Stromnetze

Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugern, Speichern, Verbrauchern. Zusammenwirken von Windkraftanlagen, Fotovoltaik-Anlagen und Anlagen zur Energiespeicherung über ein Intelligentes Stromnetz.

Strom aus Abwärme

Erzeugung elektrischer Energie aus überschüssiger Wärme mittels Mikrodampfturbine. Nutzung der (vor allem im Sommer) überschüssigen Wärme aus Blockheizkraftwerken.

Beteiligte Hochschulen und Institute


Bundesfreiwilligendienst

Nach der Aussetzung des Wehrdienstes tritt der Bundesfreiwilligendienst an die Stelle des Zivildienstes. Die Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg bietet hier alljährlich drei Einsatzstellen an.


Kanalsanierung mit Relining-Verfahren

Schlauchliner ermöglichen eine wirtschaftliche Sanierung von Kanälen. Hier wird der Schlauchliner (weißer Schlauch) über einen Schacht in den Kanal eingebracht.

Die Arbeitsgruppe Süddeutscher Kommunen "Kanalsanierung mit Relining-Verfahren" wurde im Jahr 2003 gegründet als Zusammenschluss von sieben süddeutschen Großstädten. Sie hat einheitliche Güteanforderungen für die Kanalsanierung mittels Schlauchliner erarbeitet und verlässliche Grundlagen für Ausschreibung, Planung und Bau gelegt.

Mit der Aufnahme der Güteanforderungen in die Blätter A 143-3 und M 144-3 des DWA-Regelwerks ist die Tätigkeit der Arbeitsgruppe abgeschlossen. Die Pflege und Weiterentwicklung erfolgt zukünftig durch die DWA.
(DWA: Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall)

Aktualisiert am 09.12.2016, 11:42 Uhr

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