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Chronik der Musikschule Nürnberg

von Reinhard Schuhmann - stellvertretender Schulleiter von 1979 bis 2001

Die Musikschule Nürnberg von 1936 bis heute

30er und 40er Jahre

1936
Gründung der dem Konservatorium angeschlossenen „Singschule der Stadt der Reichsparteitage“
Leitung: Waldemar Klink, Zentrale: Findelgasse 5

1937
Erste der alljährlichen Großveranstaltungen „Junggesang“ im Saal des Kulturvereins unter Mitwirkung des Konservatoriumsorchesters

1938
Ernennung Waldemar Klinks zum Direktor der Singschule. Übertragung der Leitung des nicht mit der Singschule direkt verbundenen „Arbeitskreises für instrumentalen Gruppenunterricht an Volksschulen“ an die Singschullehrkraft Fritz Dinkelmeyer

1940
Krönung der Zusammenarbeit mit den Städtischen Bühnen durch die Übernahme sämtlicher Gesangspartien bei Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“

1945
Kriegsbedingte Einstellung des Singschulbetriebs. Zerstörung der Zentrale Findelgasse 5

1946
Gründung der „Nürnberger Singgemeinschaft“ durch ehemalige Schüler und Schülerinnen der Singschule
Leitung: Waldemar Klink

1949
Wiederaufnahme des nun eigenständigen Singschulbetriebs
Leitung: Waldemar Klink, notdürftige Zentrale: Schulhaus Frauentorgraben

50er und 60er Jahre

1951
Wiederbelebung des „Arbeitskreises für instrumentalen Gruppenunterricht an Volksschulen“ unter der Leitung von Fritz Dinkelmeyer
Uraufführung der Kinderoper „Der Igel als Bräutigam“ von Cesar Bresgen als Wiederbeginn intensiver Zusammenarbeit mit der Oper
Veranstaltungen „Junggesang“ nun in der Großen Messehalle unter Mitwirkung des Fränkischen Landesorchesters

1953
Umzug der Singschulzentrale in das Schulhaus Knauerstraße mit der eigens für die Singschule und die Singgemeinschaft ausgebauten Konzertaula

1955
Besetzung der neu geschaffenen Stellvertreterstelle mit Hans Backer

1959
Versetzung Waldemar Klinks in den Ruhestand
Ludwig Gebhards Ernennung zu Klinks Nachfolger als neuer Singschuldirektor

1962
Großes Festkonzert anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Singschule in der Messehalle

1965
Offizieller Anschluss einer Instrumentalabteilung an die Singschule nach Auflösung des „Arbeitskreises für instrumentalen Gruppenunterricht an Volksschulen“
nebenberufliche Leitung: Egon Eitel
neue Bezeichnung: Singschule mit Instrumentalabteilung der Stadt Nürnberg
Einrichtung von Instrumentalensembles, eines Vor- und Hauptorchesters

1966
Gründung des Singschulwerkes des Regierungsbezirks Mittelfranken e.V. als Dachorganisation mittelfränkischer Singschulen
Beginn der Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Institut der Stadt

70er und 80er Jahre

1971
Versetzung Ludwig Gebhards in den Ruhestand
Interimsleitung durch Hans Backer

1973
Ernennung von Alois Betz zum neuen Direktor der Singschule mit Instrumentalabteilung

1974
Beginn des Aufbaus einer Elementarstufe durch Einrichtung von Kursen für „Singen und Grundausbildung“
Einrichtung von Instrumentalensembles und Einbeziehung der Erwachsenenbildung in Verbindung mit dem Bildungszentrum

1976
Erlass des Stadtrats einer neuen Satzung, Voraussetzung für den Ausbau der Singschule zu einer Musikschule nach den Richtlinien des VdM
neue Bezeichnung: Sing- und Musikschule der Stadt Nürnberg

1978
Hauptamtliche Besetzung der Leitung der Instrumentalabteilung mit Albert Mages

1979
Versetzung des stellvertretenden Schulleiters Hans Backer in den Ruhestand
Ernennung von Reinhard Schuhmann zu dessen Nachfolger
Errichtung erster hauptamtlicher Stellen für Lehrkräfte und Fachbereichsleiter

1980
Gründung weiterer Ensembles (z.B. Streichorchester, Big Band, Volksmusikgruppe)

1981
Verstärkter Ausbau des Fachs „Musikalische Früherziehung“

1983
Beginn des Perkussionsunterrichts und Einrichtung von Perkussionsensembles

1986
Konzertreihe zum Jubiläum des 50-jährigen Bestehens der Sing- und Musikschule, Festkonzert im Großen Saal der Meistersingerhalle

1990er Jahre

1991
Versetzung von Albert Mages in den Ruhestand
Ernennung von Herbert Bausewein als Nachfolger

1992
Versetzung von Alois Betz in den Ruhestand
Interimsleitung durch Reinhard Schuhmann

1993
Plafondierung der Musikschule, Bemessungsgrundlage des Plafonds der Etat 1993
Ernennung von Rudolf Wundling zum neuen Direktor der Sing- und Musikschule
Unbefristete Festanstellung der freien Mitarbeiter auf Grund des gewonnenen Prozesses in 2. Instanz beim Landesarbeitsgericht gegen die Stadt Nürnberg; dadurch bedingte Personalmehrausgaben, die zukünftigen Konfliktstoff schaffen

1995
Erlass einer neuen Satzung durch den Stadtrat, die eine Reihe von zukünftigen Maßnahmen beinhaltet (z.B. Einteilung in 5 Musikschulbezirke, Reduzierung der Unterrichtsstandorte, Einrichtung eines Musikschulforums, Hereinnahme der Ausrichtung des Regionalwettbewerbs Jugend musiziert in die Musikschule u.a.),
Ausbau des Pop-Rock-Jazz-Bereichs
Neue Bezeichnung: Musikschule Nürnberg

1996
Umsetzung der neuen Satzung
Übergabe des um- und ausgebauten „Musikschulschlösschens“ an die Musikschule
Aufnahme einer Doppel-CD der Musikschule
„Musikschule total“ beim ersten Deutschen Musikschultag im gesamten Stadtgebiet
Reanimierung des Nürnberger Jugendorchesters durch Rudolf Wundling und „Beheimatung“ dieses Klangkörpers an der Musikschule
„Entschuldung“ der aufgelaufenen hohen Folgekosten des LAG-Urteils

1999
Altersbedingtes Ausscheiden von Herbert Bausewein
Beschluss einer Anpassung des Musikschulplafonds an die Personalkosten; weiterhin Finanzierungsprobleme
Umstrukturierung des Verwaltungsbereichs, Verwaltungsleitung mit Doris Schötz besetzt
Musikalische Ausgestaltung der Eröffnung der „Friedenstafel“ anlässlich der 950-Jahrfeier der Stadt Nürnberg in Kooperation mit internationalen Künstlern

2000 bis heute

2001
Kooperation mit der Oper bei der Realisierung der Kinderoper „Pollicino“ unter der Leitung von Rudolf Wundling
Versetzung des stellvertretenden Schulleiters Reinhard Schuhmann in den Ruhestand
Ernennung von Heike Kämmle als dessen Nachfolgerin

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