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Sanierung Kühnertsgasse

Die unter Denkmalschutz stehenden mittelalterlichen Handwerkerhäuschen aus dem 15. Jahrhundert sind in Vergessenheit geratene Zeugnisse des kleinen bürgerlichen Lebens. Die engen, verwinkelten und dunklen Fachwerkhäuser dienten als Wohn- und Arbeitsstätten und haben für die Stadt Nürnberg eine hohe kulturgeschichtliche Bedeutung, da sie einen Wohnraums- und Lebenskontrast zu den großen Patrizierhäusern darstellen.

Chronologie

Baubeginn war im Herbst 2004. Aufgrund der maroden Zustände der Häuser mussten die Außenwände mit starkem Betonfundament unterfangen werden. Außerdem mussten Ausbesserungsmaßnahmen an verfaultem Dachgebälk vorgenommen werden.
Die Gebäude sollten möglichst originalgetreu und unter Berücksichtigung der Denkmalschutzrichtlinien saniert werden. Historische Fachwerkwände, Balkendecken, Dachgebälk, Lehmwickeldecken, Bohlenstuben und ein gotischer Türrahmen wurden während der Sanierung entdeckt und blieben erhalten. Die Dachziegel wurden durch Biberschwanz und Hohlziegel ersetzt. Die Fertigstellung der Gebäude war im Jahr 2006. Nach der Sanierung ist eine Nutzung als Museum vorgesehen. Das Museum öffnete am 21.09.2011 und stellt die Lebensumstände und den Alltag der Nürnberger Kleinbürger im Spätmittelalter und der Frühneuzeit dar.

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