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Lichtkonzept Jakobsplatz

Jakobsplatz, Ludwigsplatz und Ludwigstor liegen gemäß Bayerischem Denkmalschutzgesetz (DSchG) im "Ensembleschutzgebiet Altstadt" und bilden den südöstliche Altstadt Zugang. Die Kanten dieser Plätze sind durch zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude gesäumt: die katholische Pfarrkirche St. Elisabeth, der Spitalflügel des ehemaligen Deutschordens, die evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Jakob, der Weiße Turm und der Spittlertorturm. Die beiden sich am Jakobsplatz gegenüberstehenden Pfarrkirchen, St. Jakob und St. Elisabeth, sind stadtbildprägend mit dem spitzen Turm im gotischen Stil sowie der neoklassizistischen großen Kuppel.

Kirchen erstrahlen im neuen Licht

Bisher waren die zwei Kirchen vom Jakobsplatz aus mit wenig differenzierten Halogenstrahlern nächtens angeleuchtet. Das Seitenschiff der Jakobskirche und ihre Südwestfassade lag ebenso im Dunklen wie das Südwestportal der Elisabethenkirche und die Südwestseite des Weißen Turmes. Ziel des neuen Lichtkonzeptes Jakobsplatz ist es, die Anleuchtung der einzelnen, bedeutenden Baudenkmäler zu verbessern, insbesondere auch die Einzelgebäude durch Licht in einen atmosphärischen städtebaulichen Kontext zu stellen und sie für den Passanten erlebbar zu machen.

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Neu ist eine Anleuchtung der Südwestfassade der Jakobskirche, sie kann nun bereits vom Spittlertorturm zu später Stunde gesehen werden. Der Kirchturm erstrahlt jetzt heller, das Kirchenschiff selbst erhielt ein Streiflicht, um die Platzränder zu betonen, ebenso wie das Portal der Elisabeth Kirche, das ebenfalls durch zusätzliche Anleuchtung betont wird. Der Weiße Turm, bisher nur von Nordosten angestrahlt, erhielt dafür eine völlig neue Anleuchtung von der Südwestseite, um ihn auch nachts als Begrenzung des Jakobsplatzes zu definieren. Der Spittlertorturm wird abgestuft ausgestrahlt, um selbigen während der Dunkelheit für den Passanten bereits vom Jakobsplatz aus klar kenntlich zu machen. Die LED-Strahler mit den differenzierten Ausstrahlungswinkeln lenkt das Licht äußerst effizient auf die zu beleuchtenden Bauwerke und sind darüber hinaus energiesparend.

Durch diese neue Lichtgestaltung hat die Platzabfolge Ludwigstor, Jakobsplatz und Ludwigsplatz nun auch bei Nacht ein klares Gesicht und ist im Lichtkonzept der Nürnberger Altstadt als wichtige Platzkette in der Nürnberger Altstadt dargestellt. Darüber hinaus strahlen die drei Plätze nun eine behagliche sichere Atmosphäre aus, was zum generellen Wohlbefinden der Nutzer in der Altstadt-Süd beiträgt.

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