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2. Bürgermeister
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Feuerwehr- und Feuerschutzamt
<http://www.nuernberg.de/schluessel/aemter_info/2bm/fw/index.html>
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Servicebetrieb Öffentlicher Raum
<http://www.soer.nuernberg.de>
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SportService
<http://www.sportservice.nuernberg.de>
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Franken-Stadion
<http://easycredit-stadion.de/main-ger/>
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Tiergarten
<http://www.tiergarten.nuernberg.de>
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NürnbergBad
<http://www.nuernbergbad.de>
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Bürgeramt Nord/Ost/Süd
<http://www.banos.nuernberg.de>
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Horst Förther, Jahrgang 1950, ist gebürtiger Nürnberger. Er stammt aus dem Knoblauchsland, genau aus Großreuth h.d.V.Horst Förther ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder (Ann-Kathrin, Daniela und Marie-Isabel). Nach der Mittleren Reife absolvierte er eine Lehre als Gas- und Wasserinstallateur, von 1968 bis 1972 studierte er Versorgungstechnik in München.
Als Diplom-Ingenieur übernahm er das väterliche Geschäft mit drei Mitarbeitern und baute das Unternehmen zu einem mittelständischen Betrieb mit rund 50 Mitarbeitern aus.
Daneben blieb noch Platz für berufsnahe Hobbys – zahlreiche Leitungsposten im Nürnberger Handwerk – bis er im März 2000 in den Stadtrat nachrückte und von nun an sein Hauptaugenmerk der Politik galt.
Als „roter“ Unternehmer war er schon aufgefallen, auch wenn er sich lieber als Vertreter eines „sozialverantwortlichen Bürgertums“ bezeichnet.
Er wurde Sprecher der SPD-Fraktion für den Schulbereich und arbeitete sich in der Umwelt- und Energiepolitik in eine Materie ein, die oft sehr konträr zu seiner Tätigkeit in der Wirtschaft war. Im Aufsichtsrat von EWAG und N-Ergie hatte er ein „Heimspiel“ – mit dieser Thematik war er wohlvertraut.
Bei der Kommunalwahl am 2. März 2008 wurde Horst Förther erneut in den Stadtrat gewählt. In seiner konstituierenden Sitzung bestätigte der Stadtrat am 2. Mai den bereits seit 2002 amtierenden Bürgermeister in seinem Amt.
Auf den Vorschlag Horst Förthers hin hat der Stadtrat 2002 angesichts des anstehenden Umbaus des Nürnberger Stadions für die Fußball-WM 2006 den Eigenbetrieb „Franken-Stadion Nürnberg“ gegründet. Ein weiterer Eigenbetrieb, „Nürnberg Bad“, stellt die Sanierung und den Betrieb der Bäder sicher. Die Anforderungen der modernen, flexibleren Betriebsführung sowie die Notwendigkeit, aufgenommene Kredite mit Zins und Tilgung zurückzuzahlen, waren dabei eher Anreiz als Hindernis.
Mittlerweile ist das Stadion umgebaut – mit einer Kostenunterschreitung – und die Bäder auf einem guten Weg zur Sanierung und Attraktivitätssteigerung. Das „Bäderkonzept“ wurde vom Stadtrat einstimmig angenommen und von acht Bädern wurden mittlerweile drei Bäder erweitert und modernisiert. Drei weitere Bäder werden in den nächsten Jahren grundlegend erneuert oder neu gebaut.
Das Sportamt wurde einer Überprüfung unterzogen und verschlankt. Der Schwerpunkt liegt nicht mehr auf der eigenen Durchführung von Maßnahmen und Angeboten, sondern in der Initiierung von Sport, verbunden mit einer verstärkten Unterstützung der Vereine durch das Internet. Seit März 2005 wird der SportService Nürnberg in dieser Form geführt.
Trotz der Einführung von Nutzungsgebühren für Turnhallen seitens der Vereine beträgt die Förderquote noch 85 Prozent durch die Stadt Nürnberg für Hallen und Sportplätze sowie 70 Prozent bei den Bädern.
Im Tiergarten wurde die Eigenfinanzierungsquote von 45 auf 75 Prozent innerhalb von sechs Jahren gesteigert. Grund dafür waren sinnvolle Ergänzungen im Tierbestand, zum Beispiel mit einem Schneeleopard, einer Großvogelvoliere und einem Wolfsgehege. Viele Gehege konnten durch eigene Mitarbeiter aufgebaut werden. Die neue Eisbärenanlage erfreut sich großen Zuspruchs. Durch die Geburt von „Flocke“ hat der Tiergarten große Aufmerksamkeit in der ganzen Welt erfahren. Die Delfinlagune ist durch den Stadtrat beschlossen; es wird bereits intensiv geplant. Durch ein neues Eintrittspreismodell ist die Finanzierung abgesichert ohne den Haushalt der Stadt zu belasten.
Die Feuerwehr wurde im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit einer Überprüfung unterzogen. Die Ergebnisse liegen vor, es können wertvolle Synergien hergestellt werden. Die Berufsfeuerwehr hat sich an der Ausschreibung Integrierte Leitstelle Mittelfranken beteiligt und den Zuschlag erhalten. Damit wird die Berufsfeuerwehr zur größten Leitstelle in Bayern. Als nächstes steht der Ersatzbau der Feuerwache 1 in der Nähe zum Altstandort an. Durch den laufenden Ersatz und Ergänzung in der technischen Ausstattung hält die Feuerwehr Nürnberg ihren hohen Qualitätsstandard.
Diese kleinen „Rathäuser“ in den Außenbereichen der Stadt Nürnberg, die in Folge der Gemeindegebietsreform 1972 entstanden sind, halten wichtige Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger in den Stadtrandgebieten vor. Die Bürgerämter wurden dem Geschäftsbereich des zweiten Bürgermeister 2008 neu zugeteilt.
Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR) vereint seit dem 1. Januar 2009 verschiedene Ämter und Dienststellen unter einem Dach: Gartenbauamt, Straßenreinigung, die Bauhöfe der Bürgerämter Nord, Ost und Süd sowie weite Teile des Tiefbauamts. Damit ist SÖR unter anderem zuständig für Straßenreinigung, Winterdienst, die Spielplatz- und Grünanlagenpflege, den Bau und die Pflege von Brücken und Straßen sowie den geplanten Ausbau des Frankenschnellwegs. Die Bündelung dieser Aufgaben in einer Hand zielt darauf ab, Arbeitsprozesse zu optimieren und Qualität, Wirtschaftlichkeit und Transparenz zu verbessern. Zugleich wächst die Bürgernähe, denn über die einheitliche Hotline können die Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen und Anregungen gezielt an den SÖR bringen.
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