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Dürer-Stadt Nürnberg

Seit vielen Jahren stellt der Geschäftsbereich Kultur mit ungewöhnlichen Veranstaltungen, neuartigen Formaten und divers diskutierten Ausstellungen den weltbekannten Nürnberger Maler Albrecht Dürer in den Kontext der Gegenwart.

Das Große Hasenstueck auf dem Hauptmarkt

Das Große Hasenstück

Die Dürer-Reihe begann 2003 mit dem "Großen Hasenstück", dessen Einzelstücke, die Tausende grüner Dürer-Hasen des Künstlers Ottmar Hörl, inzwischen in vielen Nürnberger Haushalten und Gärten Heimat gefunden haben.

Frau mit dem Minicomputer in der Straße der Menschenrechte

Dürer-Weg

Naheliegend, längst überfällig und dennoch nie realisiert: ein Rundgang auf Dürers Spuren durch seine Heimatstadt. Der Dürer-Weg verband ab 2004 die beiden wichtigsten Institutionen, die sich heute noch intensiv mit Dürer beschäftigen: das Albrecht-Dürer-Haus und das Germanische Nationalmuseum.

Dürer-Puzzle

Zum Kulturbotschafter in aller Welt wurde Dürers berühmtes Selbstportrait von 1500 als 300qm großes Puzzle in 1.023 Teilen. Es tourte durch Polen, Italien, Russland, China, die Türkei und natürlich Nürnberg.

Das Große Rasenstück

Die WM-Stadt Nürnberg zeigte zur Fußball-Weltmeisterschaft Kunst im öffentlichen Raum. Auf einer Achse zwischen Hauptbahnhof und Burg, der "Laufmeile" aller Nürnberger Gäste, reihten sich vom 6. Mai bis 9. Juli 2006 spektakuläre wie auch nachdenkliche, leisere Arbeiten, die ungewöhnliche Kontrastbilder zur gemütlichen Mittelalterkulisse der Stadt setzten.

Dürer sucht das Supermodel

Die Ausstellung "Dürer sucht das Supermodel" schickte Dürers Bilder von Adam und Eva sowie seine Proportionszeichnungen auf den Laufsteg. In der unmittelbaren Konfrontation Dürers mit der Gegenwart wollte die Ausstellung den Passanten auf der Straße ansprechen und ihn in die kritische Auseinandersetzung mit Schönheit und Idealmaß verwickeln.

Silhouette von Dürers Betenden Händen

500 Jahre Dürers Betende Hände

Kitsch oder Kunst? Billiges Andenken oder religiöses Symbol? Dürers Zeichnung von 1508 hat als dreidimensionale Replik eine beispiellose Karriere gemacht, die beinahe unerforscht blieb. Die Ausstellung "1000 x kopiert" spürte den Gründen dieser Erfolgsgeschichte nach und erläuterte die Fakten zu dem grafischen Meisterwerk.

Fassade des Dürer-Hauses mit Projektion eines Selbstportraits von Albrecht Dürer

500 Jahre Albrecht-Dürer-Haus

Zum Jubiläum des Dürer-Hauses wurden die unterschiedlichen Bereiche, in denen Albrecht Dürer tätig war, aus der Perspektive des 21. Jahrhunderts beleuchtet. Anlässlich des Jubiläums wurde außerdem die Nürnberger Künstlerdatenbank online geschaltet.

Dürer Selbstporait mit überlagerter Handschrift

Netzwerk Dürer

Vernetzung ist nicht erst eine Erfindung der Gegenwart. Albrecht Dürer war eine zu seiner Zeit hochvernetzte Person und wusste die damals "neuen Medien" (Buchdruck, Druckgraphik oder Briefkultur) für seine Arbeit, aber auch seinen Ruf geschickt zu nutzen. Die Ausstellung untersuchte das Phänomen "Netzwerk" sowohl aus der Sicht des 16. Jahrhunderts als auch des 21. Jahrhunderts.

Dürers Triumphzug

Die multimediale Zeitreise "Dürers Triumphzug" über die Bemalungen Dürers im Rathaussaal wurden bis zu einem Ratsbegehren heiß diskutiert, bei der Mehrheit der Nürnbergerinnen und Nürnberger stimmten gegen die von den Altstadtfreunden e.V. angeregte Neuausmalung des Saales nach alten Motiven. Über die Bemalungen informiert seit 2018 eine neue Ausstellung in der Ehrenhalle.

Installation zu Dürers Nachbarschaft

Dürers Nachbarschaft

An den ehemaligen Wohnstätten von Dürers Nachbarn informierten Figurengruppen über die jeweiligen Beziehungen zu Albrecht Dürer. Direkt vor Ort oder im Nachbarschafts-Wiki online konnten Besucher*innen die Hintergründe und Zusammenhänge nachlesen. An den dazu gehörigen Hörstationen erzählte Albrecht Dürer (eingesprochen vom Nürnberger Regisseur, Figurentheatermacher und Kulturpreisträger Tristan Vogt) Symptomatisches über seine Nachbarn.

RathausART

Regelmäßig verwandelt die RathausART die Räume, in denen Dürers Ehefrau Agnes einst die Werke des Meisters verkaufte, in eine Leistungsschau der Nürnberger Kunstszene.

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