Blick auf das Sigena-Gymnasium

Sigena-Gymnasium


Bericht vom Schüleraustausch mit dem Liceo Scipione Maffei Verona/ Italien

Die Tage vom 19.3. bis 25.3.26 verbrachte eine kleine Gruppe von Schülerinnen des Sigena-Gymnasiums im Rahmen einer Erasmus+ Maßnahme in Verona. Dies wurde uns nicht zuletzt durch das europäische Programm Erasmus + ermöglicht, das persönliche Begegnungen und Austauschprogramme fördert. Während des Aufenthalts in Italien entdeckten wir Verona und besuchten Venezia. Uno scambio indimenticabile!

Logo Erasmus Plus © A. Schubert / Sigena-Gymnasium

Davon berichten die teilnehmenden Schülerinnen:

Am Freitag waren wir zuerst in der Schule im Liceo Maffei. Dort wurden wir vom Schulleiter begrüßt und unsere italienischen Austauschpartner haben uns ihre Schule in einer Präsentation vorgestellt. Danach waren wir auch im Unterricht dabei und konnten sehen, wie der Schulalltag dort abläuft. In der Pause gab es ein Buffet, das von den italienischen Schülerinnen und Schülern vorbereitet wurde, wo wir uns besser kennenlernen konnten.
Später haben wir gemeinsam Verona erkundet. Wir haben verschiedene Sehenswürdigkeiten wie die Piazza delle Erbe, die Porta Borsari, das Castelvecchio und San Zeno angeschaut. Dort haben wir Präsentationen von unseren italienischen Austauschschülerinnen bekommen und dabei viel über die Stadt gelernt.
Am frühen Nachmittag sind wir dann wieder zurück in unsere Gastfamilien gegangen. (Jana)

Am Samstag waren wir Rafting.
Gemeinsam paddelten wir auf der Etsch und konnten die Stadt aus einer ganz neuen Perspektive erleben. Währenddessen erzählte uns unser Guide mehr über die Geschichte Veronas. Gleichzeitig war Teamarbeit gefragt, denn nur gemeinsam konnten wir die Boote voranbringen.
Nach dem Rafting gingen wir in die Innenstadt und besichtigten die beeindruckende Arena di Verona. Anschließend hatten wir Freizeit, die wir nutzten, um einen schönen Abend mit unseren Gastfamilien zu verbringen. Zusammenfassend war es ein abwechslungsreicher und aktiver Tag, an dem wir viel gelernt haben und auch selbst sportlich beteiligt waren. (Sofia)

Am freien Sonntag unseres Austausches in Verona gestalteten die Schülerinnen und Schüler ihren Tag ganz unterschiedlich. Einige fuhren mit ihren Partnern an den Gardasee und genossen dort die schöne Landschaft und das warme Wetter. Andere besuchten eine große Shoppingmall, wo sie einkaufen gingen und gemeinsam ihre Zeit verbrachten. Am Abend gingen alle mit vielen neuen Eindrücken zurück in die Familien. (Andrea)

Am Montag unternahmen wir einen Ausflug nach Venedig. Dort erkundeten wir die Stadt mit ihren vielen Kanälen und historischen Gebäuden. Besonders begeistert waren wir vom Markusdom, den wir besichtigten und dessen Architektur sehr beeindruckend war. Außerdem besuchten wir den Palazzo Fortuny, der uns ebenfalls sehr gut gefiel. Danach durften wir uns in kleinen Gruppen aufteilen und die Stadt selber erkunden. Insgesamt verbrachten wir einen tollen Tag, bevor wir am Abend zufrieden nach Verona zurückkehrten. (Sophie)

Am Dienstag besuchten wir zunächst den Sportunterricht am Liceo Maffei und spielten Volleyball mit den italienischen Schülern. Darauf folgte eine Unterrichtsstunde, in der wir mit unseren Austauschpartnern lustige Dialoge zu typisch italienischen/deutschen Stereotypen vorspielen durften.
Später wurden uns von den italienischen Schülern die Kirche Sant’Anastasia, die Ponte Pietra und die Aussicht vom Castel San Pietro vorgestellt. Dort konnten wir ganz Verona sehen und besonders schöne Fotos machen. Zwischendurch hatten wir einige Stunden Freizeit, die wir in der Innenstadt verbrachten, bevor es zum Pizzabacken ging. Wir bekamen die einmalige Gelegenheit, in einem traditionell italienischen Restaurant eine authentische, selbstgemachte Pizza herzustellen – und sie natürlich auch zu essen :) (Katrin)

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Austausch nach Verona eine wertvolle Erfahrung war, die über den Unterricht hinausging. Er bot die Möglichkeit, eine neue Kultur kennenzulernen, Sprachkenntnisse anzuwenden und persönliche Kontakte zu knüpfen. Besonders prägend war das Eintauchen in den Alltag vor Ort, das den eigenen Horizont erweitert hat. Insgesamt bleibt der Austausch als bereichernde und unvergessliche Zeit in Erinnerung. (Gioia)

Vielen Dank an Frau Sewalt, die diesen wunderbaren Austausch im Rahmen des Erasmus+ Programms ermöglicht hat!

Gabriela Woydig und Annette Schubert