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Baulandmobilisierung

Eine sparsame Flächeninanspruchnahme für Siedlung und Verkehr ist ein Schlüsselelement für eine nachhaltige und umweltverträgliche städtebauliche Entwicklung. Grundsätzlich sollen deshalb vorrangig Stadtbrachen, Baulücken und innerstädtische bzw. innenstadtnahe Flächenpotenziale erschlossen werden, bevor Freiflächen neu erschlossen werden.

Die Stadt Nürnberg hat bereits in der Vergangenheit viele Anstrengungen unternommen, ungenutzte oder brachliegende Flächen zu aktivieren. Besonders bei gewerblichen Flächen standen durch Betriebsaufgaben oder Betriebsverlagerungen große Potenziale zur Verfügung, z.B. aktuell AEG oder Quelle-Areal. Dieser Einsatz wird zukünftig noch verstärkt. Anlass sind neuere Vorgaben aus dem Baugesetzbuch, die eine stärkere Aktivierung der Innenentwicklungspotenziale fordern. Der Vorrang der Innenentwicklung soll bei der Novellierung des Baugesetzbuches weiter gestärkt werden.

Übersichtsplan "Rahmenbedingungen und Fachplanungen"

Auch wurde bereits bei der Aufstellung des aktuellen Flächennutzungsplans deutlich, dass die neu dargestellten Bauflächen nahezu alle in Konkurrenz zu anderen Nutzungen wie Landwirtschaft, Landschaft u. ä. stehen. Eine Zusammenstellung der Rahmenbedingungen und Fachplanungen, die Grundlage für die Stadtplanung sind und Auswirkungen auf eine Bauflächenentwicklung haben können, hat gezeigt, dass der Spielraum für die weitere Inanspruchnahme von Freiflächen deutlich eingeschränkt ist. Diese Zusammenstellung wurde im November 2011 dem Stadtrat vorgestellt.


Im Februar 2012 wurde ein Bericht über die Mobilisierung von Wohnbauflächen in den Stadtplanungsausschuss des Stadtrates eingebracht. Darin enthalten ist eine Zusammenstellung unbebauter Bauflächen sowie der möglichen Instrumente zu deren Aktivierung.


Ebenfalls im Februar 2012 wurde im Stadtplanungsausschuss ein Zwischenbericht des Wirtschaftsreferates zum Thema Wohnen 2025 behandelt. Dort wird beleuchtet, welche Nachfrage den Wohnungsmarkt beeinflusst.


Das Flächenangebot der in Nürnberg bestehenden Wohnbauflächenpotenziale ist im Bauflächenkataster erfasst. Durch Auswertung des Bauflächenkatasters konnte eine Differenzierung des Wohnbauflächenbestandes vorgenommen und im Stadtplanungsausschuss im September 2012 vorgestellt werden.

Im Dezember 2014 wurde im Stadtplanungsausschuss über den aktuellen Arbeitsstand zur Bauflächenmobilisierung berichtet.
Ausserdem wurde eine Übersicht über die aktuellen Wohnbauflächenpotenziale vorgestellt.


Das im November 2012 im Stadtplanungsausschuss behandelte Ergebnis der Untersuchung für die Aktivierung gewerblicher Bauflächen dient als Grundlage für weitere Entwicklungsmaßnahmen.


Auch andere Städte unternehmen Anstrengungen zur Baulandmobilisierung. Die folgende Ausarbeitung stellt die Handlungsmöglichkeiten und Erfahrungen in anderen deutschen Kommunen dar.


Aktuell geht die Stadt Nürnberg auf die Eigentümerinnen und Eigentümer von ungenutzten oder mindergenutzten Bauflächen zu. Ziel ist es, diese Grundstücke ihrer eigentlich vorgesehenen Nutzung zuzuführen. Damit soll die Inanspruchnahme zusätzlicher Bauflächen im Freiraum so gering wie möglich gehalten und das Stadtbild verbessert werden.


Die Entwicklung von baureifem Land besteht nicht nur aus der Erstellung von Plänen. Auf Grundlage der (Bauleit-)Pläne müssen die Grundstücksgrenzen verändert werden (Bodenordnung), es muss die Erschließung hergestellt werden (Straßen und Wege, Grünflächen, Kanäle und Leitungen); zudem müssen die erforderlichen ökologischen Ausgleichs- und Artenschutzmaßnahmen gesichert und umgesetzt werden.

Für diese Aufgaben sind zahlreiche städtische Dienststellen und Eigenbetriebe zuständig. Um ihre Arbeit optimal zu koordinieren und damit eine möglichst zügige Baulandentwicklung zu gewährleisten, hat der Stadtplanungsausschuss im Juni 2014 den "Workflow Bauflächenentwicklung" als Leitlinie für die Verwaltung beschlossen.

Stadt Nürnberg – Stadtplanungsamt

Thema Baulandmobilisierung

Telefon: 09 11 / 2 31- 4911

Telefax: 09 11 / 2 31- 8470

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