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Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Nürnberg-Herpersdorf

Um dem Bedarf an Wohnraum gerecht zu werden und diesen auch zeitnah zu realisieren, hat die Stadt Nürnberg im Stadtteil Herpersdorf einen Städtebaulichen Entwicklungsbereich förmlich festgelegt und entsprechende Maßnahmen gemäß § 165 BauGB per Satzung beschlossen.

Der Bereich mit einer Fläche von ca. 24 ha wurde weitgehend von der Stadt erworben. Ziel ist die Schaffung von rund 770 Wohneinheiten mit den für die Nahversorgung notwendigen Einrichtungen für Dienstleistung und Einzelhandel. Flankierend werden entsprechende, bedarfsgerechte Infrastruktureinrichtungen sowie umfangreiche Freiflächen mit ökologischer Ausgleichsfunktion bereitgestellt.

Die Entwicklung im nördlichen Teilbereich ist abgeschlossen, notwendige Infrastruktureinrichtungen sind dabei realisiert. Der südliche Bereich wird derzeit erschlossen und sukzessive zur Bebauung an verschiedene Bauträger, aber auch an Privatpersonen veräußert.


Realisierung

Zwischenzeitlich wurden 610 der insgesamt rund 770 Wohneinheiten fertig gestellt. Weitere 80 Einfamilienhäuser und Geschosswohnungen sind derzeit im Bau. Seitens der verschiedenen Bauträger wurde nicht nur in den Bau von Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern sowie von öffentlich geförderten Wohnungen investiert, es entstanden darüber hinaus ebenfalls Einrichtungen zur täglichen und medizinischen Nahversorgung.

Bis Ende 2012 erfolgt die sukzessive Realisierung der bestehenden Planungen. Es werden bis dahin alle Straßen im Entwicklungsbereich endhergestellt, die öffentlichen Grün- und Ausgleichsflächen einschließlich der Verbindungswege angelegt sowie ein weiterer Spielplatz errichtet.

Die Umsetzung der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme gliedert sich in nachfolgend dargestellte Bereiche:

Gleichzeitig wurden bislang rund 7,43 Mio. EURO seitens der Stadt Nürnberg für den Bau von sozialen und technischen Infrastruktureinrichtungen aufgewandt. Entsprechend der Zielsetzung der Maßnahme wurden nicht nur Erschließungsstraßen, sondern auch soziale Infrastrukturmaßnahmen wie zwei Kinderspielplätze und ein weitläufiger Grünzug mit Aufenthaltseinrichtungen errichtet.

Aus Mitteln der Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Herpersdorf wurden ferner die Hofumgestaltung der Schule an der Beckmannstraße sowie der Bau des Blockheizkraftwerkes an der Röthestraße mitfinanziert und insbesondere der Kindergarten an der Wilhelm-Rieger-Straße gebaut.


Nördlicher Bereich mit rechtsverbindlichen Bebauungsplänen Nr. 4340 A und Nr. 4503

Hauspräsentation ESW

Im Rahmen dieser Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Herpersdorf wurde ein wichtiger Zwischenstand erreicht: Im Areal zwischen Barlachstraße und „An der Radrunde“ – sind seit Ende 2005 alle Baugrundstücke reprivatisiert. Die Erschließungsmaßnahmen sind ebenfalls abgeschlossen.


Südöstlicher Bereich mit rechtsverbindlichem Bebauungsplan Nr. 4502

Mit der vorerschließungsmäßigen Herstellung der Kubinstraße wurden nicht nur die Bauflächen der Entwicklungsmaßnahme erschlossen; zusätzlich verbesserte sich dadurch ebenfalls die Erreichbarkeit des Wohngebietes Eichenlöhlein. Mittlerweile wurden bereits drei Erschließungsstraßen als verkehrsberuhigte Bereiche fertig gestellt.

Seit 2007 sind beiderseits der Kubinstraße bereits Reihenhäuser sowie frei finanzierten Geschoßwohnungen errichtet worden. Die Vermarktung der Baugrundstücke konnte zwischenzeitlich auch in diesem Bereich abgeschlossen werden.

Im Sommer 2010 wurde die Gestaltung des öffentlichen Grünzuges mit integriertem Spielplatz für 3-10-jährige Kinder begonnen; die Arbeiten werden im Frühjahr 2011 abgeschlossen.


Südwestlicher Bereich mit rechtsverbindlichem Bebauungsplan Nr. 4537

Seit April 2009 ist der Bebauungsplan für den südwestlichen Entwicklungsbereich verbindlich. Neben der geplanten weiteren Bebauung ausschließlich zu Wohnzwecken wurde 2009 in diesem Umgriff zudem eine Entlastungsstraße vom Eichenlöhlein an die Kemptener Straße realisiert.

Durch das bestehende Baurecht und die nun vorhandenen Erschließungsanlagen können die Baufelder mit Reihen- und Doppelhäusern, mit freistehenden Einfamilienhäusern sowie in geringem Umfang mit frei finanziertem Geschosswohnungsbau bebaut werden. Gewünscht ist eine lockere, durchgrünte Bebauung, die dem Charakter des Stadtteils entspricht.

Im südwestlichen Entwicklungsbereich sind ebenfalls ein Kinderspielplatz – nördlich des Gaulnhofener Grabens – sowie ausgedehnte öffentliche Grünflächen geplant. Der Spielplatz wird 2012 realisiert; auch hier werden dann die ansässigen Kinder an der Planung beteiligt.


Ausgleichsflächen

Im Umgriff der Entwicklungsmaßnahme sollen ca. 6,4 ha landwirtschaftliche Flächen mit ökologischer Ausgleichsfunktion bereitgestellt werden. Diesen Ausgleichsflächen wird dabei besondere Bedeutung für den gesamten Bereich beigemessen. Hier sollen Eingriffe in den Naturhaushalt und in das Landschaftsbild ausgeglichen, der Übergang zwischen dem Siedlungsbereich und der freien Landschaft als Ortsrand ausgestaltet und die bestehenden Grabensysteme in ihrer ursprünglichen Funktion gesichert werden.

Schwerpunkt bildete die 2009 erfolgte Umgestaltung des Gaulnhofener Grabens unter dem Gesichtspunkt des Schutzes vor einem 100-jährigen Hochwasserereignis. Hier wurde der lineare, verbaute Graben zugunsten eines naturnahen Verlaufes aufgegeben. Zwei Brückenbauwerke werden ab 2013 die Fuß- und Radwegeverbindung nach Gaulnhofen verbessern.

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