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Zwei Mittelfranken bei den 1. European Games in Baku

Mit vier Medaillen im Gepäck und vielen Eindrücken aus einem fremden Land kehrten zwei Sportler der SG Mittelfranken und Schüler der Eliteschule des Sports, Katrin Gottwald und Konstantin Walter, aus Aserbaidschan zurück.
Dort starteten sie bei den Jugendeuropameisterschaften, die im Rahmen der 1. European Games in Baku ausgetragen wurden.

Als Vielstarter des deutschen Kaders kann man die beiden Medaillengewinner Gottwald und Walter durchaus bezeichnen. Mit jeweils vierzehn, bzw. zwölf Starts bei der JEM brachten es beide Mittelfranken auf die meisten Starts im weiblichen und männlichen Kader der deutschen Juniorennationalmannschaft. Ein Pensum, das, bedenkt man das Niveau solch einer Veranstaltung, auch erst einmal bewältigt werden muss.

Neben ihren Einzelstarts wurden beide Sportler vom Bundestrainer in fast allen weiblichen und männlichen Staffeln, sowie in den Mixed-Teams eingesetzt. Überwiegend als Schlussschwimmer an Startposition vier gesetzt konnten Gottwald und Walter ihre Leistungsstärke einbringen, auf die auch der Bundestrainer baute, denn beiden mittelfränkischen Nachwuchssportler waren die Schnellsten auf der 100-Meter-Distanz im deutschen Team.

Katrin Gottwald und Konstantin Walter belohnten sich dann auch mit vier Medaillen in Bronze. Davon erzielten beide jeweils eine im mittelfränkischen Doppelpack in der 4 x 100-Meter-Freistil Mixed-Staffel. Weiteres bronzenes Edelmetall fischte Walter mit der 4 x 200-Meter-Freistilstaffel der Herren aus dem Becken. Gottwald gelang dies mit der 4 x 100-Meter-Lagen-Mixed-Staffel.
Weitere zumeist sehr knappe Entscheidungen mit allen anderen Staffeln und Platzierungen unter den europäischen Top Five komplettieren die Staffeleinsätze von Gottwald und Walter.

Katrin Gottwald

Auch bei ihren Einzelstarts glänzten die beiden Athleten. So steigerte sich Katrin Gottwald von Rennen zu Rennen und schwamm sich mit einer neuen persönlichen Bestzeit über 200-m-Freistil in das Finale der schnellsten acht Frauen im europäischen Teilnehmerfeld. In diesem lieferte sie ein fulminantes Rennen, pulverisierte mit 2:00,64 Minuten ihre bisherige persönliche Bestmarke und stellte damit einen neuen bayerischen Altersklassenrekord im Jahrgang 1999 auf, der bis dato von der Würzburgerin Beck gehalten wurde. Trotzdem waren noch drei Teilnehmerinnen schneller und sie landete auf dem undankbaren vierten Platz, schrammte so denkbar knapp an einer Einzelmedaille vorbei.
Auf 100-m-Freistil schlug sie mit persönlicher Saisonbestleistung in 56,44 Sekunden an und schaffte damit den Sprung ins Semifinale. In der abschließenden Wertung dieses Wettkampfes landete sie auf Platz 10.

Konstantin Walter

Konstantin Walter erzielte ebenfalls einen neuen bayerischen Altersklassenrekord im Jahrgang 1997 (50,90 Sekunden) über 100-Meter-Freistil und qualifizierte sich hiermit für das Semifinale. In der Gesamtwertung auf dieser Strecke landete Walter auf dem zwölften Platz.

Von den 16 männlichen und 13 weiblichen Aktiven der deutschen Mannschaft gelang acht Männern und fünf Frauen der Sprung auf das Siegerpodest. Nur vier Schwimmer konnten zwei Medaillen aus dem Becken fischen. Ein kleiner Kreis von Athleten, zu denen mit Katrin Gottwald und Konstantin Walter auch zwei Mittelfranken gehörten.

Nominierung für die Jugend-Weltmeisterschaft 2015

Aufgrund ihrer Leistungen in Baku wurden Katrin Gottwald und Konstantin Walter vom Bundestrainer für die Jugend-Weltmeisterschaften im Schwimmen vom 25. – 30.08.2015 in Singapur nominiert.

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