Mountainbiker erreichen den zweiten Platz

Bild: Voll, David, Bertolt-Brecht-Schule / Stadt Nürnberg

Am 01. und 02. Oktober 2019 fand das Bundesfinale der Deutschen Schulmeisterschaft Mountainbike in Berlin statt. Die Mannschaft der Bertolt-Brecht-Schule erzielte dabei einen hervorragenden zweiten Platz. Eine fünfköpfige Equipe der Bertolt-Brecht-Schule mit Joshua Knauer, Moritz Rossner, Paul Keller, Valentin Hofmann und Luis Steiert hatte sich hierfür beim Landesfinale in Rappershausen qualifiziert. In Berlin stand, wie schon beim Bezirks- und Landesfinale, ein Geschicklichkeitsparcours sowie ein MTB-Rennen auf dem Plan. Unterstützt wurden die Jungs von Lehrer Eugen These und Mountainbike-Coach der BBS David Voll.

Die Sportler und ihre Betreuer starteten am 01.Oktober um 8.00 Uhr an der BBS und machten sich auf den Weg in die Hauptstadt. Auf ihrer Route sammelte der Bus noch Schüler und Betreuer aus Bayreuth ein, die sich ebenfalls in Rappershausen für das Bundesfinale qualifizierten. Gegen 14.00 Uhr erreichte der Bus das Hotel und die Sportler konnte in Ruhe im Hotel einchecken. Der restliche Nachmittag konnte dann zur freien Verfügung genutzt werden. Die Nürnberger Jungs nutzten die Zeit, um die ein oder anderen Sehenswürdigkeiten in Berlin zu erkunden. Um 19.00 Uhr trafen sie sich dann mit ihren zwei Betreuern, um gemeinsam zu essen. Danach ging es auch schon wieder zurück in das Hotel, um sich dann für den bevorstehenden Wettkampf auszuruhen.

Am nächsten Morgen gab es um 8.00 Uhr Frühstück, ehe sie sich schon auf den Weg zum Wettkampfgelände machten. Mit einer kleinen Begrüßung von der Rennleitung wurde der Geschicklichkeitsparcours um 9.30 Uhr eröffnet. Nach einer kleinen Besichtigung starteten die Jungs schon mit der ersten Station, um sich nicht unsinnig die Beine in den Bauch zu stehen.

Als erstes sollte ein Balancehindernis absolviert werden. Man musste mit dem Vorderrad gegen eine aufgestellte Palette fahren, drei Sekunden auf der Stelle balancieren und danach seitlich rausfahren. Dies klappte bei fast jedem Sportler ohne große Probleme. Bei der zweiten Station des Parcours musste eine, durch mehrere Holzklötze abgetrennte sehr enge Fahrspur, durchfahren werden. Auch dieses Hindernis wurde von den Sportlern sehr gut überwunden.

Danach folgte eine Überfahrt über eine Wippe. Da das Überfahren der Wippe relativ einfach war, wurde noch eine kleine Schwierigkeit eingebaut. Die Aufgabe war es, mindestens drei Sekunden in der Mitte der Brücke zu balancieren. Für die Jungs ebenfalls keine große Herausforderung.

Als nächstes musste eine Flasche vom Boden aufgehoben, mit dieser einmal im Kreis gefahren und da-nach wieder am Boden abgestellt werden. Dies war womöglich die einfachste Station, da die Aufgabe von fast jedem Teilnehmer des Wettbewerbs gemeistert wurde.

Die fünfte Station war gar nicht mal so einfach. Ein erhöhter, immer schmäler werdender Holzbalken musste, im besten Fall ohne herunterfallen, überfahren werden. Dieses Hindernis konnte nicht jeder der fünf Jungs fehlerfrei hinter sich lassen.

Das vorletzte Hindernis war ebenfalls sehr einfach. Zwei hintereinander gelernte Paletten mussten überfahren werden. Man musste nur darauf achten, dass man beim Verlassen der Paletten zuerst mit dem Hinterrad den Boden berührt. Auch hier mussten keine Fehler auf dem Punktekonto der Nürnberger Equipe verbucht werden.

Das letzte Hindernis war mit Abstand das anspruchsvollste. Kein Wunder also, dass dies zum Schluss absolviert werden musste. Mit Paletten, Kant- und Rundhölzern, Holzbalken und vielen weiteren Holzelementen wurde eine Strecke gebaut, die überfahren werden musste. Da es am Vortag und am Wettkampftag selbst stark regnete, waren die Holzelemente dementsprechend nass und rutschig. Leider ist keiner der Sportler der BBS weiter als bis zur dritten Sektion gekommen. Dies bedeutete mindestens 30 Strafsekunden pro Sportler.

Trotz der Enttäuschung konnten die Jungs und ihre Betreuer relativ zufrieden mit ihrem Ergebnis sein.

Nach dem Parcours ging es auf die Cross-Country Strecke. Diese verlief komplett im Flachen, sodass nicht viele Höhenmeter absolviert werden musste. Dennoch konnte man sich auf dem Kurs nicht ausruhen, denn auf den flachen Passagen musste man durchgehend Gas geben. Die Strecke war ungefähr 2,5 Kilometer lang, gespickt mit einigen Sprüngen. Im Wettkampf dann mussten die Sportler neunmal den Kurs bewältigen.

Start für das Cross-Country Rennen war um 14.30 Uhr. Nach einem kurzen Warm-Up auf dem Rollfeld ging es auch schon in die Startreihen. Aus der vierten Reihe aus startend ging es dann mit 60 Sekunden Rückstand auf die erste Reihe in das Rennen. Anfangs konnten die fünf Jungs noch ein gutes Tempo zusammenfahren, jedoch mussten von Runde zu Runde ein weiterer Fahrer die Gruppe verlassen und fielen dem Tempodiktat der Spitzengruppe zum Opfer. In Runde 4 von 9 musste Valentin Hofmann aufgrund eines Defektes am Vorderrad das Rennen frühzeitig beenden. In der Zwischenzeit konnte Moritz Rossner sich bis an die Spitze des Feldes vorkämpfen und mit einem weiteren Fahrer aus Bayern ein ordentliches Tempo fahren.

Die anderen Fahrer positionierten sich im ersten Drittel des Starterfeldes. In der Schlussrunde konnte Moritz den Zielsprint gewinnen und den Tagessieg für die Bertolt-Brecht-Schule einfahren.

Aufgrund der Strafsekunden, die im Geschicklichkeitsparcours gesammelt wurden, hat es dennoch leider nicht für den Gesamtsieg gereicht. Mit Platz 2 und somit dem Vizemeister-Titel kann man trotzdem zufrieden sein. Nach der Siegerehrung machten sich die Fahrer wieder auf den Weg in die Heimat. Ankunft in Nürnberg war schließlich um 00.30 Uhr.

David Voll

2019 - Mountbike

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