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Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg
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Amt für Internationale Beziehungen
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Bürgermeisteramt
<http://www.nuernberg.de/schluessel/aemter_info/obm/bga/index.html>
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Frauenbeauftragte
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Presse- und Informationsamt
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Rechnungsprüfungsamt
<http://www.nuernberg.de/schluessel/aemter_info/obm/rpr/index.html>
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Amt für Stadtforschung und Statistik
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Einwohneramt
<http://www.einwohneramt.nuernberg.de/>
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Ordnungsamt
<http://www.ordnungsamt.nuernberg.de/>
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Rechtsamt
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Standesamt
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Dr. Ulrich Maly wurde am 8. August 1960 in Nürnberg geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Aufgewachsen im Nürnberger Stadtteil Schweinau besuchte er ein wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium. Während seines Zivildienstes kümmerte er sich unter anderem um die Betreuung behinderter Kinder und war in der Altenpflege aktiv. Auch ehrenamtliches Engagement prägte seine Vita. In der Jugendarbeit groß geworden, war er in den 80er Jahren Vorsitzender des Kreisjugendrings. Sein Studium der Volkswirtschaftslehre an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität schloss er 1987 ab. Danach folgte die Promotion zum Dr. rer. pol. zum Thema „Wirtschaft und Umwelt in der Stadtentwicklungspolitik“, worin seine Neigung zur Kommunalpolitik zum Ausdruck kam. Der Privatmensch Maly joggt gerne, geht in die Fränkische zum wandern und liebt Bergsteigen und Skilaufen. Außerdem hat er einen Hang zum Italienischen, der bei einem Studentenjob in einer italienischen Weinhandlung entstanden ist. Das prägt auch den Speisezettel des leidenschaftlichen Hobbykochs.
Seit Januar 1984 ist Dr. Ulrich Maly SPD-Mitglied, bereits 1967 trat er den Falken bei. Nach Abschluss seines Studiums war er Geschäftsführer der SPD-Stadtratsfraktion und von 1996 bis 2002 Kämmerer der Stadt Nürnberg. Stichworte dieser sechs Jahre sind eine bundesweit beachtete Budgetierung als Baustein der Verwaltungsreform, kreative Finanzierungsmodelle wie beim Neubau des Eisstadions oder auch das Finanzkonzept zum Ausbau des Franken-Stadions für die Fußball-WM. Als Finanzreferent führte Dr. Ulrich Maly die Kosten- und Leistungsrechnung bei der Stadt ein, bereitete die Umstellung des Rechnungswesens von der Kameralistik auf die Doppik und die Verwendung einer Standardsoftware vor. Seit 1. Mai 2002 ist er Oberbürgermeister seiner Heimatstadt.
Ein wichtiger Leitsatz, der sein Verständnis von Politik nachhaltig prägt, stammt von dem italienischen Rechtsphilosophen und Publizisten Norberto Bobbio: „Das große Problem der Ungleichheit unter den Menschen und den Völkern dieser Erde ist unverändert in seiner Schwere und seiner Unerträglichkeit geblieben. Wer das vergisst, hat seine Wurzeln abgeschnitten.“
Seit Beginn seiner Amtszeit tritt er als Oberbürgermeister für die Idee der solidarischen Stadtgemeinschaft ein: Unter dem Motto „Stadtpolitik im Dialog“ befürwortet er politische Entscheidungen als Ergebnis einer umfassenden gesellschaftlichen Auseinandersetzung. Beispiel dafür sind die von ihm eingeführten „mobilen Bürgerversammlungen“, bei denen der Oberbürgermeister zusammen mit der Stadt- und Verwaltungsspitze in die Stadtteile radelt und Probleme mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort diskutiert.
Die gesellschaftspolitische Aufgabe der Integration erklärte er zur „Chefsache“: In diesem Kontext hat er zahlreiche Modellvorhaben in seiner Amtszeit angestoßen. Darunter das Projekt „Spielend lernen in Familie und Stadtteil“, das von ihm mit finanzieller Unterstützung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge initiiert wurde. Sozial benachteiligte Familien werden dabei gezielt gefördert.
Eng mit seiner Person verbunden ist der Titel „Metropolregion“, den der Großraum Nürnberg seit 2005 trägt, und deren Erster Ratsvorsitzender er gegenwärtig ist. Der Ballungsraum mit der Frankenmetropole an der Spitze ist damit in die erste Liga europäischer Regionen aufgenommen worden. Auch als einer der zwölf Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 spielt die Stadt Nürnberg in der internationalen Liga mit.
Sein Einsatz gilt auch der Wahrung der Menschenrechte: Im Oktober 2004 unterzeichnete die Stadt Nürnberg die europäische Charta für den Schutz der Menschenrechte in der Stadt.
Dem Thema Arbeitslosigkeit begegnet Dr. Ulrich Maly im Rahmen der kommunalen Möglichkeiten mit unbürokratischen Lösungen und persönlichem Engagement. Er macht sich für die Einrichtung von zusätzlichen, speziellen Berufsschulklassen für arbeitslose Jugendliche stark, steht im Dialog mit den Betrieben und schaltet sich immer wieder ins Krisenmanagement von Konzernspitzen ein, um Arbeitsplätze vor Ort zu retten.
Der Finanzexperte Maly ist bemüht, die Haushaltskonsolidierung ohne allzu große Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger voranzutreiben. Trotz der Schuldenlast der Kommunen tritt er für eine zukunftsfähige Politik ein, die auch die nachfolgenden Generationen im Blick hat. Dabei hat Bildung einen hohen Stellenwert für ihn, z.B. werden im Haushalt Gelder bereitgestellt für den Ausbau der schulinternen Ganztagsbetreuung und die Einrichtung von Kindertagesstätten.
Eine Herausforderung ist die Umgestaltung der rund 280 Hektar Grundstücksfläche – mehr als das Doppelte der Nürnberger Altstadt –, die von der Deutschen Bahn AG nicht mehr benötigt werden. Die gesamte Fläche steht insgesamt zur städtebaulichen Entwicklung und Vermarktung zur Verfügung. Der Oberbürgermeister hat hierzu eine bundesweit beachtete Rahmenvereinbarung mit der Bahn und ihren Immobilientöchtern abgeschlossen, die die einvernehmliche Entwicklung dieser Flächen regelt. Ein wichtiges Projekt dabei ist die Entwicklung eines neuen Stadtteils im Nürnberger Süden.
In seiner Funktion als Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg nimmt Dr. Ulrich Maly eine Vielzahl von Aufgaben und Funktionen wahr:
Dr. Ulrich Maly ist seit 1984 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD).
Er ist Mitglied des Landesvorstandes und des Bundesvorstandes der SPD.
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