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Friedensmahl 2010

Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly lud am
Samstag, 25. September 2010
in den Historischen Rathaussaal der Stadt Nürnberg ein.

Bei diesem festlichen Mahl werden Spenden für die letztjährige Preisträgerin oder den letztjährigen Preisträger gesammelt. Damit ist das Friedensmahl ein wesentlicher Teil des nachhaltigen Konzepts des „Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises“: Nach Ehrung und Würdigung während der Preisverleihung folgt in Nürnberg die konkrete, praktische Unterstützung der Preisträger.

So stand Abdolfattah Soltani, dem die Teilnahme an der Preisverleihung verwehrt wurde, im Mittelpunkt des Abends.

Zum Festakt 2009 ließ er den Gästen folgende Nachricht zukommen:

„Ich darf bemerken, dass ich mich am frühen Morgen des 2. Oktober [2009] im Teheraner Flughafen befand. Nach Ablauf der Formalitäten hielt ich mich im Warteraum auf. Die Sicherheitsbeamten beschlagnahmten meinen Reisepass und verhinderten meine Ausreise aus dem Land.

Verehrte Freunde,
Sie wissen, dass die Verletzung der Grundrechte der Menschen, Inhaftnahme unschuldiger Personen und die Verletzung der Würde der Menschen und Folterung von Gefangenen nicht nur für die Menschen im Iran und in Asien, sondern für alle Bewohner in Europa Afrika, Amerika und Australien schmerzlich und bedauerlich sind.

Lassen Sie uns Hand in Hand um die Heilung dieses gemeinsamen Leides bemühen und uns für die Verbreitung der Weltkultur der Menschenrechte anstrengen.“

Auch 2010 konnte Abdolfattah Soltani nicht nach Nürnberg kommen. Karim Lahidji, Vorsitzender der Liga zum Schutz der Menschenrechte im Iran berichtete, im Gespräch mit Georg Escher (Nürnberger Nachrichten) über die aktuelle Situation im Iran.

Friedensmahl 2010

Was wäre aber das Friedensmahl ohne kulinarische Höhepunkte. Das Team des Arvena Park Hotels bereitete für die Gäste des Abends ein exklusives Bouquet nordischer und südlicher Köstlichkeiten vor.

Einen visuellen Augenschmaus zauberten wie in den vergangenen Jahren die Schülerinnen und Schüler der Berufsschule für Floristik. Mit enormer Kreativität, Kunstfertigkeit und Leidenschaft gestalteten sie ihre Blumenarrangements mit dem Gütesiegel: Sehenswert!

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