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Friedenstafel 2009

Rund 4000 Nürnbergerinnen und Nürnberger aus allen Teilen der Bevölkerung nahmen an der langen Tafel Platz, aßen, tranken und feierten gemeinsam diesen besonderen Tag der Menschenrechte. Mit ihrer Teilnahme folgten sie dem Aufruf von Oberbürgermeister Dr. Maly ein klares Zeichen für den Frieden, für Demokratie im Iran und für Solidarität mit dem Preisträger Abdolfattah Soltani zu geben.

Der Preisträger selbst konnte nicht an der Friedenstafel teilnehmen, da ihm die iranischen Behörden die Ausreise verweigerten. Wenige Minuten vor Abflug entzogen sie ihm am Teheraner Flughafen den erst kürzlich ausgestellten Pass.

Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Nürnberger Friedenstafel unterzeichneten eine Resolution gegen dieses Ausreiseverbot und protestierten, wie die Redner des Festaktes im Opernhaus, in aller Schärfe gegen diese behördliche Willkür gegenüber dem Preisträger.

Stellvertretend ging seine Ehefrau Masoumeh Dehgan gemeinsam mit Ulrich Maly an der Tafel entlang und sprach mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern.

Trotz des ernsten Hintergrundes gestaltete sich das Fest zu einem fröhlichen Miteinander verschiedenster Gruppen. Familien und Paare, Elterninitiativen und Sportvereine, Firmen und Migrantengruppen - so bunt gemischt die Gäste der Friedenstafel waren, so auch ihre "Tafelfreuden": "Champagner traf auf Cola aus dem Pappbecher. Feine Lachskanapees stießen auf Currywurst mit Pommes" (M. Zimmermann, Nürnberger Nachrichten). "Es ist großartig, dass sich so viele Menschen hier für eine gute Sache treffen" so Farshid Ahey auf Nachfrage der Nürnberger Zeitung.

Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Kulturkreisen spielten an acht Plätzen entlang der Friedenstafel und boten wieder ein abwechslungsreiches Musikprogramm. Informationen über den Iran und gemeinsame Aktionen zu Beginn und am Ende der Friedenstafel rundeten das Programm ab.

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