Wie jedes Jahr, findet auch an diesem 27. Januar die Gedenkfeier zum Holocaustgedenktag statt. Das Evang.-Luth. Dekanat Nürnberg, die Kath. Stadtkirche, die Israelitische Kultusgemeinde und die Stadt Nürnberg sind die Veranstalterinnen.
In diesem Jahr gestalten die Berufliche Oberschule Nürnberg und der Straßenkreuzer die Veranstaltung mit, um der Verfolgung von Armen, Obdachlosen, Bettlern und Prostituierten im Nationalsozialismus zu gedenken. Elftklässler der Beruflichen Oberschule Nürnberg recherchierten im Vorfeld geschichtliche Daten und Berichte zur Verfolgung der sogenannten „Asozialen und Berufsverbrecher“ ab 1933. Viele Betroffene kamen in sogenannte Besserungsanstalten, in Gefängnisse und in Konzentrationslager. Zur Situation von Obdachlosen und Armen heute interviewten die Schüler den Straßenkreuzer-Verkäufer und Stadtführer Klaus Bielmeyer. An dem Abend in der Gedächtnis-Kirche spricht auch Straßenkreuzer-Vorstand Walter Grzesiek zu Beginn Worte des Gedenkens. Außerdem sprechen Oberbürgermeister Marcus König und die Vorsitzenden der drei Religionsgemeinschaften.
Ort: Reformations-Gedächtnis-Kirche (Berliner Platz)
Uhrzeit: 19:30 Uhr
