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Sitzung vom 15.12.2016

In der 4. Sitzung des „Runden Tisches Radverkehr“ wurde das Bauprogramm 2016 / 2017ff. vorgestellt. Einige Maßnahmen, die in 2016 umgesetzt wurden, wurden bereits im Vorjahr verrechnet. Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR) sicherte aber zu, dass die eigentlich zur Verfügung stehenden Gelder des somit nur teilweise ausgeschöpften Radwegebauetats nicht verfallen, sondern für zukünftige Maßnahmen weiterhin eingesetzt werden können. Eine häufige Ursache für zeitliche Verzögerungen von geplanten Infrastrukturmaßnahmen ist nach Aussage von SÖR die Abhängigkeit von privaten Bauvorhaben bzw. Spartenverlegungen der N-ERGIE oder dem Kanalbau.

Anschließend präsentierte das Verkehrsplanungsamt die Ergebnisse bisheriger Erfahrungen mit Spiegeln an Ampeln gegen den toten Winkel. Es wurde empfohlen und einvernehmlich entschieden, in Nürnberg auf die Installation von Spiegeln an Ampeln zu verzichten. Erforderlich sind vielmehr Anpassungen und Umbaumaßnahmen an Verkehrsknoten sowie die Unfallprävention durch Verkehrserziehung und Öffentlichkeitsarbeit. Neben diesen Maßnahmen wurden technische Lösungsansätze empfohlen, die den toten Winkel am Fahrzeug selbst beseitigen (Kamera-Monitor-Systeme) und zukünftig auch auf aktive Sicherheitstechnik setzen (Fahrerassistenz-systeme).

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