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Verkehrsplanung Nürnberg

Runder Tisch Radverkehr - Archiv

März 2025

Am 25.03.2025 fand die 33. Sitzung des Rundes Tisches Radverkehrs im Baumeisterhaus statt. Alle Unterlagen können hier eingesehen werden:

Mai 2025

Die Sitzung des Rundes Tisches Radverkehrs im Baumeisterhaus wurde abgesagt.

Oktober 2025

Am 28.10.2025 fand die 34. Sitzung des Rundes Tisches Radverkehrs im Baumeisterhaus statt. Alle Unterlagen können hier eingesehen werden:

Dezember 2025

Am 16.12.2025 fand die 35. Sitzung des Rundes Tisches Radverkehrs im Baumeisterhaus statt. Alle Unterlagen können hier eingesehen werden:

März 2024

Am 19.03.2024 fand die 29. Sitzung des Rundes Tisches Radverkehrs im Baumeisterhaus statt. Alle Unterlagen können hier eingesehen werden:

Juni 2024

Am 25.06.2024 fand die 30. Sitzung des Rundes Tisches Radverkehrs im Baumeisterhaus statt. Alle Unterlagen können hier eingesehen werden:

Oktober 2024

Am 01.10.2024 fand die 31. Sitzung des Rundes Tisches Radverkehrs im Baumeisterhaus statt. Alle Unterlagen können hier eingesehen werden:

Dezember 2024

Am 03.12.2024 fand die 32. Sitzung des Rundes Tisches Radverkehrs im Baumeisterhaus statt. Alle Unterlagen können hier eingesehen werden:

März 2023

Am 21.03.2023 fand die 25. Sitzung des Rundes Tisches Radverkehrs im Baumeisterhaus statt. Alle Unterlagen können hier eingesehen werden:

Juni 2023

Am 27.06.2023 fand die 26. Sitzung des Rundes Tisches Radverkehrs im Baumeisterhaus statt. Alle Unterlagen können hier eingesehen werden:

Oktober 2023

Am 10.10.2023 fand die 27. Sitzung des Rundes Tisches Radverkehrs im Baumeisterhaus statt. Alle Unterlagen können hier eingesehen werden:

Dezember 2023

Am 20.12.2023 fand die 28. Sitzung des Rundes Tisches Radverkehrs im Baumeisterhaus statt. Alle Unterlagen können hier eingesehen werden:

März 2022

Am 24.03.2022 fand die 22. Sitzung des Rundes Tisches Radverkehrs im Baumeisterhaus statt. Alle Unterlagen können hier eingesehen werden:

Juni 2022

Am 29.06.2022 fand die 23. Sitzung des Rundes Tisches Radverkehrs im Baumeisterhaus statt. Alle Unterlagen können hier eingesehen werden:

Oktober 2022

Am 05.10.2022 fand die 24. Sitzung des Rundes Tisches Radverkehrs im Baumeisterhaus statt. Alle Unterlagen können hier eingesehen werden:

Dezember 2022

Die Sitzung des Rundes Tisches Radverkehrs im Baumeisterhaus wurde abgesagt.

Januar 2021

Am 12.01.2021 fand die 17. Sitzung des Runden Tisches Radverkehr als Videokonferenz statt. Alle Unterlagen können hier eingesehen werden.

April 2021

Am 20.04.2021 fand die 18. Sitzung des Runden Tisches Radverkehr als Videokonferenz statt. Alle Unterlagen können hier eingesehen werden

Juli 2021

Am 15.07.2021 fand die 19. Sitzung des Runden Tisches Radverkehr als Videokonferenz statt. Alle Unterlagen können hier eingesehen werden:

Oktober 2021

Am 07.10.2021 fand die 20. Sitzung des Runden Tisches Radverkehr als Videokonferenz statt. Alle Unterlagen können hier eingesehen werden:

Dezember 2021

Am 16.12.2021 fand die 21. Sitzung des Runden Tisches Radverkehr als Videokonferenz statt. Alle Unterlagen können hier eingesehen werden:

Februar 2020

Begrüßt wurde zu Beginn der Sitzung am 11.02.2020 als neuer Teilnehmer Herr Ross, der zu Jahresbeginn Herrn Ott vom AFDC abgelöst hat. Auf der Tagesordnung standen die Fortschreibung der Radverkehrskampagne „Nürnberg steigt auf“ sowie die Vorstellung der Stellungnahmen von ADFC, VCD, I bike Nbg und dem Umweltamt zum ersten Entwurf der Verwaltung eines Radvorrangroutennetzes für Nürnberg.

Auf Basis des Protokolls des Zukunftsworkshops zur Fortschreibung der Radverkehrsstrategie, der im November 2019 stattgefunden hatte, wurde das weitere Vorgehen vorgestellt und anschließend zur Diskussion gestellt. Die Fortschreibung soll auf den Ergebnissen der Evaluation „Nürnberg steigt auf“ und des Zukunftsworkshops aufbauen. Die Handlungsfelder werden neu gegliedert in die Bereiche „Infrastruktur“, „Rahmen“ und „Kommunikation“. Bei der Zuordnung der Maßnahmen/Themen zu den Handlungsfeldern gibt es teilweise unterschiedliche Vorstellungen. Doch mit dem Vorgehen, dass die Formulierung der einzelnen Handlungsfelder und deren Maßnahmen verwaltungsintern erfolgt und anschließend mit dem Runden Tisch Radverkehr (RTR) abgestimmt werden, besteht Einverständnis. Ob bei Bedarf auch Kleingruppen aus RTR-Mitgliedern zur weiteren Erarbeitung einzelner Themenschwerpunkte der Radverkehrsstrategie gebildet werden, soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. Abschließend wurden weitere Vorschläge der RTR-Mitgliedern aufgenommen. In der nächsten RTR-Sitzung soll ein Vorschlag zum Handlungsfeld „Infrastruktur“ präsentiert werden. Es wird angestrebt, einen ersten Gesamtentwurf im März 2021 vorzulegen.
Als weiterer Tagesordnungspunkt wurde intensiv über die Netzgestaltung eines Radvorrangroutennetzes für Nürnberg diskutiert. In der Diskussion wurde deutlich, dass die Vorstellungen der Teilnehmenden nicht so weit auseinanderliegen. Zum weiteren Verfahren wird vereinbart, dass das Verkehrsplanungsamt auf Basis dieser Diskussion in den nächsten Wochen einen erweiterten Entwurf für ein Radvorrangroutennetz erarbeiten wird. Ein abgestimmter Vorschlag soll in der nächsten Sitzung des Runden Tisches Radverkehr im Juni 2020 präsentiert werden.

Juni 2020

Aufgrund der Kommunalwahlen im März 2020 haben sich einige Veränderungen bei der Zusammensetzung des Runden Tisches ergeben. Begrüßt wurden die neuen politischen Vertreter der Stadtratsfraktion CSU, der Ausschussgemeinschaft (bestehend aus den Parteien Freie Wähler, ÖDP, Linke Liste, FDP und die Guten) und der Ausschussgemeinschaft „Bunte AG“ (bestehend aus den Parteien die Linke, die Piraten und politbande).

Auf der Tagesordnung der Sitzung am 25.06.2020 standen das Radwegeplanungs- und Bauprogramm 2020ff., der zweite Entwurf für ein Radvorrangroutennetz für Nürnberg, die Fortschreibung „Nürnberg steigt auf“ mit Präsentation erster Bausteine zum Thema Infrastruktur sowie Überlegungen zu Trassenvarianten des zweiten Abschnitts der Radschnellverbindung Nürnberg – Erlangen.

SÖR stellte zuerst das laufende Bauprogramm 2020 vor und erläutert in diesem Zusammenhang den Stand der baulichen Ausführung sowie auch die Gründe für die eventuellen Verzögerungen bei der Umsetzung einzelner Maßnahmen. Im Anschluss daran wurde, unter Berücksichtigung der stufenweisen Anhebung des Radwegetats (2021 5 Mio. EUR, 2022 7 Mio. EUR, 2023 10 Mio. EUR) ein Ausblick auf das Bauprogramm 2021/2022 gegeben. Anschließend wurde auch das Planungsprogramm 2020ff präsentiert, welches Projekte beinhaltet, die sich derzeit in planerischer Vorbereitung befinden, jedoch noch nicht im Bauprogramm enthalten sind.

Im Anschluss daran erfolgte die Präsentation des Radvorrangroutennetzes mit den eingearbeiteten Vorschlägen einzelner Mitglieder des Runden Tisches. Diesem Entwurf wurde grundsätzlich zugestimmt. Der Vorschlag, im kommenden Jahr ein externes Planungsbüro mit der Untersuchung aller Radvorrangrouten hinsichtlich des zu erwartenden Umsetzungsaufwands zu beauftragen, fand ebenfalls allgemeine Zustimmung.

Desweiteren wurden erste Bausteine zum Thema Infrastruktur der Fortschreibung der Radverkehrskampagne vorgestellt. Präsentiert wurden exemplarisch so genannte Steckbriefe zu den Themen „Fahrradstraßen“, „Radvorrangrouten“ und „Radschnellverbindungen“, die einheitlich die Punkte „Beschreibung“, „Ausgangssituation“, „Umsetzung“, „Beteiligte“ und „Kosten“ enthalten. Aufgenommen wurde zusätzlich der Punkt „Herausforderungen“. Bis zum nächsten Runden Tisch soll das Handlungsfeld Infrastruktur vollständig ausgearbeitet werden.

Aufgrund anstehender Gespräche mit dem Fördergeber zur Finanzierung von Radschnellverbindungen, wurden zum Abschluss drei mögliche Führungsvarianten für den Trassenabschnitt zwischen Quartiersplatz Kleinreuther Weg und Marienbergstraße vorgestellt. Ein einheitliches Meinungsbild bezüglich einer Vorzugsvariante konnte nicht hergestellt werden. Eine weitere Variante durch die Lohestraße soll auf Wunsch des Runden Tisches noch geprüft werden.
Die Verwaltung wird jetzt zunächst ergebnisoffen in das Gespräch mit dem Bund gehen und die Fördermodalitäten ausloten. Anschließend wird sie dem Runden Tisch erneut Bericht erstatten.

Die kommende Sitzung des Runden Tisches Radverkehr findet am 15.10.2020 statt.

Oktober 2020

Die Sitzung im Oktober musste coronabedingt kurzfristig entfallen. Diese wurde am 24.11.2020 als Videokonferenz nachgeholt.

November 2020

Kurzzusammenfassung:
Auf der Tagesordnung standen der „Öko-Tunnel“ Allersberger Straße mit Präsentationen von VCD, I bike nbg und dem Verkehrsplanungsamt sowie die Fortschreibung „Nürnberg steigt auf“ und ein Bericht zum Verkehrsversuch Rothenburger Straße.

Der VCD und I bike ngb plädierten in ihren Präsentationen für eine dauerhafte Schließung des Allersberger Tunnels für den Kfz-Verkehr zugunsten des Rad- und Fußverkehrs. Dadurch könnte zukünftig eine attraktive Unterquerung der Gleisanlagen in Nord-Süd-Richtung in Innenstadtnähe gewährleistet werden. Von Seiten des Vertreters von „I bike nbg“ wurde diese Forderung unterstützt und ergänzend vorgeschlagen, den Fußverkehr ebenfalls aus dieser Unterführung herauszunehmen und im Osttunnel des Bahnhofs zu bündeln. Das Verkehrsplanungsamt präsentierte seine Prüfergebnisse und erläuterte die fachlichen Bedenken gegen eine solche Lösung. Auf Vorschlag der Verwaltung sollen nun die sehr komplexen fachlichen Details für Interessierte des RTR in einem gesonderten Termin noch einmal diskutiert werden.

Im Anschluss daran wurde über das weitere Vorgehen der Fortschreibung „Nürnberg steigt auf“ diskutiert. Wie die Erfahrungen gezeigt haben, bieten die Sitzungen des RTR nicht genügend Raum, die einzelnen Handlungsfelder, Maßnahmen und Zielhorizonte zur Umsetzung in ausreichender Tiefe zu besprechen. Das Verkehrsplanungsamt hat vor diesem Hintergrund vorgeschlagen, in Unterarbeitsgruppen weiterzuarbeiten, die dann die jeweiligen Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen im Runden Tisch präsentieren. Diese sollen dann abschließend im RTR diskutiert und beschlossen werden. Die Arbeitsgruppen sind für alle interessierten Mitglieder des Runden Tisches offen. Der Vorschlag wurde positiv aufgenommen. Eine erste Arbeitsgruppensitzung findet bereits im Dezember 2020 statt. Im Anschluss erfolgte anhand einer Präsentation vom Verkehrsplanungsamt ein erster Einstieg in die Diskussion zu den möglichen übergeordneten Zielen der neuen Radverkehrsstrategie.

Im Weiteren berichtete der Baureferent von den Ergebnissen des Verkehrsversuchs in der Rothenburger Straße. Grundsätzlich hat sich aus Sicht der Verwaltung der Verkehrsversuch auf jeden Fall gelohnt und es konnten wichtige Erfahrungen gesammelt werden. Doch zukünftig muss bei solchen Maßnahmen darauf geachtet werden, dass diese eine ausreichende Verkehrswirksamkeit haben.

Einvernehmlich wurde sich auf Wunsch des ADFC darauf geeinigt, dass zukünftig alle Protokolle und Unterlagen zu den Sitzungen des Runden Tisches Radverkehr der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Alle Unterlagen können über die weiterführenden Links am Ende des Dokuments aufgerufen werden.

Die kommende Sitzung des Runden Tisches Radverkehr findet am 12.01.2021 statt.

Januar 2019

In der Sitzung am 31.01.2019 präsentierten die Planerinnen des Ingenieurbüros PGV-Alrutz den zweiten Teil des Endberichtsentwurfs zur Evaluation der Radverkehrskampagne „Nürnberg steigt auf“. Nachdem der erste Teil, der bereits in der vergangenen Sitzung am 09.10.2018 vorgestellt wurde, die Bewertung der aktuellen Situation der Radverkehrsförderung und einen Vergleich mit den Städten Hannover, Leipzig und Mannheim beinhaltete, widmete sich der zweite Teil vorrangig den Handlungsempfehlungen für eine geplante Fortschreibung der Radverkehrskampagne. Die Empfehlungen der Gutachterinnen beziehen sich auf die fünf Handlungsfelder „Strukturen und Rahmenbedingungen“, „Wegeinfrastruktur“, „Fahrradparken, Verknüpfung ÖV und Wegweisung“, „Fahrradfreundliches Klima“ sowie „Unfallgeschehen und Verkehrssicherheit“.

Im Anschluss an die Präsentation und Diskussion zu den Handlungsempfehlungen wurden Vorschläge für einen Fortschreibungsprozess der Radverkehrskampagne gesammelt. Der Kreis der Teilnehmenden einigte sich auf die Durchführung eines Workshops als Kernelement des Prozesses. Zu diesem sollen, zusätzlich zur bestehenden Runde des Gremiums, weitere wichtige Akteure eingeladen werden.

März 2019

In der Sitzung am 21.03.2019 wurde zunächst das aktuelle Radwegebauprogramm 2019/20 vorgestellt und anschließend über das Vorgehen zur Priorisierung von Maßnahmen eines zukünftigen Radwegeplanungs- und Bauprogramms beraten. Die von den Mitgliedern im Vorfeld vorgeschlagenen Maßnahmen und Kriterien für eine Priorisierung wurden von der Verwaltung in einen Entwurf für ein zukünftiges Planungs- und Bauprogramm eingearbeitet und im Runden Tisch Radverkehr (RTR) zur gemeinsamen Diskussion gestellt.

Die Prioritätenliste gliedert sich in einen Teil A und Teil B. In Teil A werden die rd. 80 gelisteten Maßnahmen anhand von ausgewählten Kriterien (u.a. Radverkehrsaufkommen, Sicherheit, Netzbedeutung) bewertet. Alle Aspekte des für die Umsetzbarkeit der Maßnahmen erforderlichen Planungsprozesses werden in Teil B transparent dargestellt. Im Rahmen der Diskussion wurde eine erste Priorisierung vorgenommen, die die Verwaltung im Anschluss an die Sitzung vervollständigen und bis zur nächsten geplanten Sitzung des RTR mit den Mitgliedern abstimmen soll.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die geplante Fortschreibung der Radverkehrsstrategie „Nürnberg steigt auf“. Die Teilnehmenden kamen überein, dass der Prozess zur Fortschreibung durch eine externe Kommunikationsagentur begleitet werden sollte. Dem Vorschlag, weitere Details in einer kleineren Arbeitsgruppe aus ausgewählten Mitgliedern des RTR auszuarbeiten, stimmten alle zu. Bis zur nächsten Sitzung des RTR sollte diese „Kerngruppe“ einen Verfahrensvorschlag erarbeiten.

Juni 2019

Zu Beginn der Sitzung am 27.06.2019 wurde dem Kreis der Teilnehmenden der vom Ingenieurbüro PGV-Alrutz fertiggestellte Endbericht zur Evaluation der Radverkehrsstrategie kurz vorgestellt. Am 18.07.2019 werden die Ergebnisse der Evaluation dem Stadtrat in seiner Sitzung des Verkehrsausschusses präsentiert.

Anschließend wurde von dem in der „Kerngruppe“ erarbeiteten Verfahrensvorschlag zur Fortschreibung der Kampagne „Nürnberg steigt auf“ Folgendes berichtet:
• Die Inhalte der neuen Radverkehrsstrategie werden in einem zweitägigen Workshop im Herbst 2019 ausgearbeitet
• Die Workshops von externen Moderator begleitet
• Es soll einen Impulsvortrag zum Thema „Kommunikation“ geben
• Der bisherige Kreis der Teilnehmenden soll um weitere Interessensvertretungen (VAG, IHK, Forschung/Wissenschaft, Mobilitätserziehung, junge Generation z.B. FFF ) erweitert werden
Diesem Verfahrensvorschlag stimmten die Mitglieder des RTR zu.

Als weiterer Tagesordnungspunkt wurde die überarbeitete Prioritätenliste des zukünftigen Radwegeplanungs- und Bauprogramms zur Diskussion gestellt. Zu einzelnen Maßnahmen bestand noch Klärungsbedarf hinsichtlich des Bewertungsvorschlages der Verwaltung. Im Ergebnis stellte sich u.a. heraus, dass das Kriterium „Flächenverfügbarkeit“ als Ausschlusskriterium nur dann eine Rolle spielen sollte, wenn Privatflächen betroffen sind. Flächenkonkurrenzen mit dem MIV oder dem ÖPNV sind Gegenstand einer späteren fachlichen bzw. politischen Diskussion. Die Verwaltung wird die Tabelle gemäß den vereinbarten Änderungen finalisieren und eine entsprechende Vorlage für den Verkehrsausschuss vorbereiten. Die vereinbarte regelmäßige Überprüfung/Aktualisierung der Liste und auch des aktuellen Jahresbauprogramms, die in einem halbjährlichen Turnus stattfinden soll, wird unter Einbeziehung des RTR erfolgen.

Neben dem geplanten Workshop zur Fortschreibung der Radverkehrsstrategie soll im Herbst/Winter 2019 eine weitere reguläre Sitzung des RTR stattfinden.

Dezember 2019

Zu Beginn der Sitzung am 11.12.2019 wurden Vertreter*innen der VAG, IHK, TH-Nürnberg und Radentscheid als fortan feste neue Mitglieder im „Runden Tisch Radverkehr“ begrüßt.

Auf der Tagesordnung standen die Fortschreibung der Radverkehrskampagne „Nürnberg steigt auf“, die Präsentation eines ersten Entwurfes der Verwaltung zu einem Radvorrangroutennetzes für Nürnberg und die Aktualisierung des Radwegebauprogramms 2019/20.

Im November 2019 hatte zum Auftakt der Fortschreibung der Radverkehrskampagne mit einem erweiterten Teilnehmerkreis des „Runden Tisches Radverkehr“ ein zweitägiger Workshop stattgefunden. In einer kurzen „Blitzlichtrunde“ wurden zunächst die Eindrücke der am Workshop Beteiligten ausgetauscht. Die Ergebnisse können wie folgt zusammengefasst werden:
• Grundsätzlich ziehen alle Beteiligten ein positives Fazit. Gelobt werden die gute Stimmung, das konstruktive Diskussionsklima, die Arbeitsformate und die Offenheit der Anwesenden.
• Auf der Zielebene gibt es eine gemeinsame Grundausrichtung, auf der konkreten Maßnahmen- und Umsetzungsebene gehen die Positionen noch auseinander.
• Der Workshop hat eine gute Grundlage für eine lösungsorientierte Zusammenarbeit geschaffen.
• Positiv hervorgehoben wird die grundsätzliche Übereinstimmung, dass eine Neuausrichtung der Flächenaufteilung im Straßenraum erforderlich ist.
• Der Workshop hat die Ergebnisse der durchgeführten Evaluierung der Radverkehrskampagne von 2009 im Wesentlichen bestätigt.
Bei der nächsten Sitzung des Runden Tisches am 11.Februar 2020 soll das weitere Verfahren für den Fortschreibungsprozess erörtert werden.

Ein erster Entwurf der Verwaltung für 8 Radvorrangrouten auf Nürnberger Stadtgebiet wurde in der Sitzung vorgestellt. Ziel ist die Herstellung durchgängig befahrbarer Routen und die prioritäre Umsetzung geplanter Lückenschlüsse im Radwegenetz entlang dieser Radvorrangrouten. Die Mitglieder können nun eigene Änderungs- bzw. Ergänzungsvorschläge einreichen, die in der nächsten Sitzung zur gemeinsamen Diskussion gestellt werden.

Der aktuelle Sachstand zum Radwegebauprogramm 2019/20 wurde von SÖR vorgestellt.

April 2018

Im Vorfeld der 7. Sitzung wurde Herr Burkhard Horn mit der Moderation des „Runden Tisches Radverkehr“ beauftragt. Dieser präsentierte den Teilnehmer*innen die Ergebnisse der Arbeitsgruppe, die sich bereits im Dezember 2017 zur Vorbereitung der Moderation getroffen hatte:

Die Radverkehrskampagne „Nürnberg steigt auf“, die im Dezember 2009 beschlossen wurde, sollte hinsichtlich ihrer Aktualität und der Erreichung der damals definierten Zielvorstellungen überprüft werden. Darüber hinaus könnten Erkenntnisse aus einem direkten Städtevergleich in eine geplante Fortschreibung der Kampagne miteinfließen.

Parallel zu diesem Prozess könnte der „Runde Tisch Radverkehr“ weiterhin bei den Alltagsthemen der Radverkehrsförderung beraten.

Dieser Vorschlag zum gemeinsamen weiteren Vorgehen wurde von allen befürwortet. Es wurde vereinbart, dass die Verwaltung ein externes Gutachterbüro mit der Evaluierung beauftragt.

Juli 2018

In der Sitzung am 17.04.2018 ist der „Runde Tisch Radverkehr“ übereingekommen, die Radverkehrskampagne „Nürnberg steigt auf“ mit Hilfe externer Fachexpertise evaluieren zu lassen. Die Zielvorstellungen und Leitlinien der Radverkehrsförderung, die im Rahmen dieser Kampagne im Jahre 2009 formuliert wurden, sind nach wie vor integraler Bestandteil der gesamten Nürnberger Stadt- und Verkehrsplanung. Inzwischen sind jedoch einige Jahre ins Land gegangen, so dass auf Basis der Ergebnisse der Evaluation daher auch eine Weiterentwicklung der Radverkehrsförderung in Nürnberg im „Runden Tisch Radverkehr“ erarbeitet werden soll.

Mit der Evaluation wurde das Planungsbüro PGV-Alrutz GbR beauftragt, das sich den Teilnehmer*innen des „Runden Tisches“ in der Sitzung am 03.07.2018 vorgestellt und die geplante Vorgehensweise zur Evaluierung präsentiert hat.

Ein weiterer Tageordnungspunkt der Sitzung im Juli 2018 war die Abstimmung zum Radwegebauprogramm 2019. Die Anregung des ADFC, das Bauprogramm zukünftig auf Basis einer umfangreichen Liste mit allen potentiellen Radwegebaumaßnahmen zu priorisieren, wird allgemein begrüßt. Die Verwaltung wird dazu einen entsprechenden Verfahrensvorschlag erarbeiten.

Oktober 2018

In der Sitzung am 09.10.2018 wurde der erste Teil des Entwurfs des Endberichts zur Evaluation der Radverkehrsstrategie "Nürnberg steigt auf" von den Planerinnen des Ingenieurbüros PGV-Alrutz GbR vorgestellt. Dieser beinhaltete zum einen die Bewertung der aktuellen Situation der Radverkehrsförderung und zum anderen den Vergleich der Stadt Nürnberg mit den ausgewählten Städten Hannover, Mannheim und Leipzig. Der zweite Teil des Ergebnisberichts der Evaluation, in dem vorrangig Handlungsempfehlungen für eine Fortschreibung erarbeitet werden sollen, wird den Mitgliedern des Runden Tisches in der kommenden Sitzung im Januar 2019 präsentiert. Bis dahin wird die Verwaltung auch einen Verfahrensvorschlag zur Fortschreibung der Radverkehrskampagne erarbeiten und zu Diskussion stellen.

Auf der Tagesordnung stand außerdem das Thema „Spider Bike Maps“. Der Baureferent stellte diese Idee als möglich Alternative zur bisherigen Routenwegweisung zur Diskussion. Unter den Mitgliedern bestand zwar Zustimmung, bei der Wegweisung über neue Wege nachzudenken, das Thema soll aber im Rahmen der anstehende Fortschreibung unter dem Aspekt des Nutzens für Radfahrende nochmals vertieft erörtert werden.

Wie in der letzten Sitzung des Runden Tisches im Juli 2018 vereinbart, hat die Verwaltung einen ersten Vorschlag entwickelt, wie zukünftig das Radwegeplanungs- und -bauprogramm mittels einer Prioritätenliste besser gesteuert werden kann. Es war gewünscht, dass die Mitglieder des Runden Tisches diesen ersten Vorschlag kritisch kommentieren und ggf. ergänzen. Ebenfalls sollten die Verbände eigene Vorschläge für Maßnahmen einbringen, die in die neue Prioritätenliste aufgenommen werden. Im März 2019 wird zu diesem Thema eine eigene Sitzung des Runden Tisches stattfinden.

Juni 2017

Auf Vorschlag der am „Runden Tisch Radverkehr“ vertretenen Verbände, die im Vorfeld der 5. Sitzung Kritik am bisherigen Vorgehen und der Zielsetzung des „Runden Tisches“ äußerten, wurde die geplante Tagesordnung gestrichen, um eine grundlegende Diskussion zu ermöglichen. Es wurde eine generelle Änderung in der bisherigen Vorgehensweise vorgeschlagen - zum Beispiel die Unterstützung durch eine externe Moderation - und um die gemeinsame Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes für den Radverkehr gebeten.

Die Vertreter der Politik und der Verwaltung verwiesen darauf, dass die Arbeit des RTR eine begleitende und beratende Funktion für die Entscheidungen im Stadtrat habe, jedoch nicht als Nebenausschussgremium verstanden werden kann, das dem Stadtrat Entscheidungen vorwegnimmt. Es gebe bereits umfangreiche Konzepte und Strategien zu allen Bereichen der Radverkehrsförderung in Nürnberg, aber die finanziellen Ressourcen seien begrenzt. Man erhoffe sich von den Verbänden konstruktive Unterstützung und begleitende Mitarbeit bei der Erarbeitung und Durchsetzung von Zielen und Maßnahmen, auch wenn deren Umsetzung länger dauern könne.

Man einigte sich, dass man einer externen Moderation grundsätzlich offen gegenübersteht, eine Entscheidung darüber aber zu einem späteren Zeitpunkt getroffen werden sollte.

September 2017

Der Tagesordnung der 6. Sitzung des „Runden Tisches Radverkehr“ wurde die Klärung der Frage, ob eine externe Moderation aus Sicht der Teilnehmenden zukünftig erforderlich sei, vorangestellt.

Als Ergebnis der Diskussion ist festzuhalten, dass sowohl die Vertreter der Initiativen, als auch die Vertreter der Politik und der Verwaltung eine Moderation des RTR befürworten. Man erwartet sich dadurch ein zielgerichteteres Vorgehen bei der gemeinsamen Erarbeitung von Maßnahmenvorschlägen und Lösungen zu Verbesserungen der Bedingungen für den Radverkehr als bisher.

Damit die Ergebnisse des RTR auch zukünftig einen breiten Konsens erfahren, wurde vereinbart, dass der bisherige Teilnehmerkreis des RTR auch mit einer externen Moderation bestehen bleibt. Man einigte sich aber darauf, zur Vorbereitung der darauffolgenden Sitzungen sowie der Moderation einen Arbeitskreis zu bilden, an dem nur ausgewählte Vertreter der Initiativen und der Verwaltung beteiligt sind. Die Moderation des „Runden Tisches“ wurde zunächst mit drei Sitzungen innerhalb des Jahres 2018 angesetzt. In der Sitzung des Verkehrsausschusses am 28.09.2017 wurde dem Stadtrat zu diesen Ergebnissen mündlich berichtet.

April 2016

In der 2. Sitzung des „Runden Tisches Radverkehr“ wurde das Radwegebauprogramm 2016 / 2017 vorgestellt. Zu den geplanten baulichen Maßnahmen bestand grundsätzlich Konsens.

Anschließend stand das Thema Baustellenmanagement auf der Tagesordnung. Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum berichtete diesbezüglich über die Funktionen und die Aufgabenbereiche innerhalb der Stadt: Die Einrichtung einer Baustelle fällt in den Zuständigkeitsbereich der jeweiligen Baufirma. Ob eine Baustelle richtlinienkonform ist, wird vom Baustellenmanagement überprüft. Da jährlich beim Baustellenmanagement der Stadt Nürnberg ca. 14.000 Baustellenanträge eingehen, ist es mit den zur Verfügung stehenden personellen Kapazitäten nicht möglich, alle Baustellen zu überprüfen. Um zukünftig dieser Problematik entgegenzuwirken, muss eine Sensibilisierung der Baufirmen stattfinden. In welcher Form das geschehen soll, blieb weiterhin offen.

Juli 2016

In der 3. Sitzung des „Runden Tisches Radverkehr“ wurde die Machbarkeitsstudie Radschnellverbindungen vorgestellt, die neun Gebietskörperschaften der Metropolregion Nürnberg mit Unterstützung des Bayerischen Innenministeriums und der AGFK Bayern gemeinsam beauftragt haben. Das Ziel der Schaffung eines stadtgrenzüberschreitenden Radschnellverbindungsnetzes wurde einhellig begrüßt.

Gegenstand der darauffolgenden Diskussion war das Thema Sichtbarmachung von Radwegen. Das Verkehrsplanungsamt präsentierte dazu einen Vorschlag für Roteinfärbungen. Die vorgeschlagene Vorgehensweise wurde von allen für sinnvoll erachtet. Von farblich hervorgehobenen Radverkehrsanlagen verspricht man sich mehr Aufmerksamkeit und Respekt sowie höhere Rücksichtnahme, was zu mehr Sicherheit im Verkehr und zu einem besseren Verkehrsklima führen kann. Dadurch gewinnen die Radverkehrsanlagen letztlich an Attraktivität. Der Verwaltungsvorschlag wurde anschließend in den Verkehrsausschuss eingebracht.

Weiterführende Information zur Sichtbarmachung von Radwegen:
Am 06.10.2016 hat der Stadtrat beschlossen, sämtliche Radwege, seien es Radstreifen, getrennte Rad- und Gehwege, sogenannte aufgeweitete Aufstellstreifen oder auch Fahrradstreifenmarkierungen entgegen Einbahnstraßen bei Neubaumaßnahmen künftig rot einzufärben. Die Finanzierung erfolgt aus dem Radwegebauetat. Auch die Radstreifen im Bestand auf der Fahrbahn sollen sukzessive nachträglich rot eingefärbt werden. Hierfür sollen zusätzlich jährlich Unterhaltsmittel in Höhe von 150.000 € bereitgestellt werden.

Ein weiteres Thema der 3. Sitzung war der Umgang mit Falschparkern auf Radwegen. Die Zuständigkeit für die Überwachung des ruhenden Verkehrs liegt in Gebieten mit Bewohnerparkregelung sowie in Teilen von Langwasser und Schweinau beim Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung (ZV-KVÜ) und im übrigen Stadtgebiet bei der Polizei. Angemahnt wurde die im bundesweiten Vergleich schlechte Bewertung beim ADF-Fahrradklimatest in puncto „Falschparkerkontrolle auf Radwegen“. Jedoch gestaltet sich die Überwachung schwierig, zumal bei den geringen Verwarnungssätzen keine nachhaltige Wirkung erzielt wird. Für schwerpunktmäßige Kontrollen gibt es keine Ressourcen. Beim ZV-KVÜ steht ein höherer Personaleinsatz einem kosteneffizienten Betrieb entgegen. Die Öffentlichkeitsarbeit soll verstärkt, besonders betroffene Straßenzüge benannt und hier gezielt gegen Falschparker vorgegangen werden.

Dezember 2016

In der 4. Sitzung des „Runden Tisches Radverkehr“ wurde das Bauprogramm 2016 / 2017ff. vorgestellt. Einige Maßnahmen, die in 2016 umgesetzt wurden, wurden bereits im Vorjahr verrechnet. Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR) sicherte aber zu, dass die eigentlich zur Verfügung stehenden Gelder des somit nur teilweise ausgeschöpften Radwegebauetats nicht verfallen, sondern für zukünftige Maßnahmen weiterhin eingesetzt werden können. Eine häufige Ursache für zeitliche Verzögerungen von geplanten Infrastrukturmaßnahmen ist nach Aussage von SÖR die Abhängigkeit von privaten Bauvorhaben bzw. Spartenverlegungen der N-ERGIE oder dem Kanalbau.

Anschließend präsentierte das Verkehrsplanungsamt die Ergebnisse bisheriger Erfahrungen mit Spiegeln an Ampeln gegen den toten Winkel. Es wurde empfohlen und einvernehmlich entschieden, in Nürnberg auf die Installation von Spiegeln an Ampeln zu verzichten. Erforderlich sind vielmehr Anpassungen und Umbaumaßnahmen an Verkehrsknoten sowie die Unfallprävention durch Verkehrserziehung und Öffentlichkeitsarbeit. Neben diesen Maßnahmen wurden technische Lösungsansätze empfohlen, die den toten Winkel am Fahrzeug selbst beseitigen (Kamera-Monitor-Systeme) und zukünftig auch auf aktive Sicherheitstechnik setzen (Fahrerassistenz-systeme).

November 2015

Die 1. Sitzung diente dem Auftakt des „Runden Tisches Radverkehr“. Die Akteure stellten sich jeweils in ihrer Funktion vor und hatten Gelegenheit ihre Erwartungshaltungen zu formulieren.

Die von der Verwaltung vorgeschlagenen Spielregeln, die dem „Runden Tisch“ bindend zugrunde liegen sollen, wurden diskutiert und von allen Anwesenden gebilligt.

Die Grundlage weiterer Diskussionen war eine anschließende Präsentation der Verwaltung zum Ist-Zustand der Radverkehrsplanung und –förderung sowie die Vorstellung der geplanten Radwegebaumaßnahmen für die Jahre 2016ff. Anhand einer Priorisierung mittels angewandter Kriterien (Verkehrssicherheit, LKW-Anteil, Lückenschluss, Radanteil und Fördermittel) erfolgte eine erste zeitliche Vorstrukturierung konkreter baulicher Maßnahmen.