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Aufstiegs-BAföG


Förderung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz AFBG

Ziel der individuellen Förderung nach dem AFBG ist, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Maßnahmen zur beruflichen Aufstiegsfortbildung durch Beiträge zu den Kosten und zum Lebensunterhalt finanziell zu unterstützen. Der Vollzug des Gesetzes wurde in Bayern den kommunalen Ämtern für Ausbildungsförderung übertragen.

Weitere Informationen finden Sie im Internet beim


Voraussetzungen für das Aufstiegs-BAföG

  • Die Fortbildungsmaßnahme muss gezielt auf öffentlich-rechtliche Fortbildungsprüfungen vorbereiten, die über dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen-, Gehilfenprüfung oder eines Berufsfachschulabschlusses liegen oder in Gesundheits- und Pflegeberufen den Richtlinien der Deutschen Krankenhausgesellschaft entsprechen oder an staatlich anerkannten Ergänzungsschulen durchgeführt werden.
  • Die Maßnahme muss mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen und darf bestimmte Gesamtzeiträume nicht überschreiten. Je nach Maßnahme sind bestimmte Mindestzahlen an wöchentlichen Unterrichtsstunden vorgegeben.

Antragstellung und Formulare sowie Anlagen (Erklärungen)

Erforderlich ist ein formaler schriftlicher Antrag (Formblatt) beim Amt für Ausbildungsförderung. Sie erhalten diese im Internet beim Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Erforderliche Erklärungen

Formblatt für Änderungen


Förderungsbeginn und Förderungsumfang

Der Unterhaltsbeitrag bei Vollzeitmaßnahmen wird vom Beginn des Monats an geleistet, in dem die Ausbildung aufgenommen wird, wenn der Antrag bis zum entsprechenden Monatsende eingeht. Förderungen, die erst zu einem späteren Zeitpunkt beantragt werden, können erst ab Antragsmonat geleistet werden. Die Förderung von Lehrgangs- und Prüfungsgebühren erfolgt in der Regel in voller Höhe, wenn sie vor Ende der Abschnitte der Maßnahme beantragt wird.

Lehrgangs- und Prüfungsgebühren werden bis zu einem Höchstbetrag von 15.000 Euro wie folgt gefördert: 40 Prozent der Kosten werden als Zuschuss gewährt. Für die restlichen anfallenden Kosten kann ein Darlehen, das bis zwei Jahre nach Ende der Fortbildungsmaßnahme zins- und tilgungsfrei ist, beansprucht werden. Bei bestandener Prüfung werden gegen Vorlage des Prüfungszeugnisses 40 Prozent des zu diesem Zeitpunkt noch nicht fällig gewordenen Darlehens für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren erlassen.

Bei Vollzeitmaßnahmen wird abhängig von Familiengröße, Vermögen (Freibetrag 45.000 Euro), Einkommen und gegebenenfalls dem Einkommen des Ehegatten ein Unterhaltsbeitrag geleistet. Der Unterhaltsbeitrag besteht aus einem monatlichen Zuschuss und einem monatlichen Darlehen. Das Darlehen ist bis zwei Jahre nach Ausbildungsende zins- und tilgungsfrei.


Ausschlussgründe für das Gewähren von Meister-BAföG

  • Fortbildungsabschlüsse, die oberhalb der Meisterebene liegen.
  • Wenn für die Teilnahme an der Maßnahme bereits andere Sozialleistungen erbracht werden.
  • Wenn ein höherer Hochschulabschluss als ein Bachelorabschluss oder diesem vergleichbarer Abschluss (z.B. FH-Diplom) erworben wurde.

Information, Beratung, Antragstellung

Amt für Ausbildungsförderung

Sandstraße 22 - 24

5. Stock

90443 Nürnberg

Telefon: 09 11 / 2 31-34 76

Telefax: 09 11 / 2 31-55 70

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Öffnungszeiten:

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Freitag
10.00 – 12.00 Uhr (Telefonsprechzeit)

und Termine nach Vereinbarung



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