Looking back – acting today: Zweites Europäisches Jugendforum
Jugendliche aus vier europäischen Städten fragen: Was hat die Geschichte mit uns zu tun?
Insgesamt 24 Jugendliche aus Nürnberg, Córdoba, Krakau und Nizza treffen sich zum zweiten Europäischen Jugendforum in Nürnberg. Eine Woche lang setzen sie sich mit den Biografien von Menschen auseinander, die während der NS-Zeit nach Nürnberg verschleppt wurden. Welche Verbindungen haben die Geschichten von Kriegsgefangenen, von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern in Nürnberg mit unserem Leben heute?
Ausgangspunkt ist die neue Dauerausstellung im Nürnberger Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände.
Die Jugendlichen schauen aber nicht nur zurück. Sie fragen nach der Bedeutung dieser Geschichten für ihre eigene Gegenwart und entwickeln daraus kurze Filme über Menschenwürde, Erinnerung und Menschenrechte. Der internationale Austausch macht dabei deutlich: Geschichte verbindet Europa – und die Verantwortung für Demokratie und Menschenrechte beginnt im Hier und Jetzt.
Premiere im Nürnberger Rathaus
Was die Jugendlichen im diesjährigen Forum bewegt und welche Geschichten sie in ihren Filmen erzählen, präsentieren sie am Dienstag, 22. September 2026, um 17 Uhr im Schönen Saal des Nürnberger Rathauses.
Die Premiere verspricht einen besonderen Perspektivwechsel: Vier europäische Städte, junge Menschen und ein gemeinsamer Blick auf eine Geschichte, die bis heute Fragen an uns stellt. Gerade angesichts aktueller Debatten über Menschenrechte, Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zeigt das Projekt, warum Erinnern nicht nur ein Blick zurück ist – sondern auch ein Auftrag für heute.
Teilnahme an den Filmpräsentationen
Interessierte sind herzlich eingeladen an der Premiere im Rathaus teilzunehmen. Rückmeldungen zur Teilnahme bitte bis 21. September 2026 an: info(@)dokupäd.de
Veranstaltende und Partnerorganisationen
„Meet up for humanity – Looking back. Acting today“ verbindet historische Bildung, internationale Jugendarbeit und Medienpädagogik. Das Projekt wird von der Stadt Nürnberg, dem Kreisjugendring Nürnberg-Stadt, DoKuPäd und dem Medienzentrum Parabol e.V. gemeinsam durchgeführt. Im Rahmen des Netzwerks joiN – Internationale Jugendarbeit in Nürnberg bieten die beteiligten Einrichtungen innovative, themenorientierte und nachhaltige Jugendbegegnungsprojekte an.
Kooperationspartner in Krakau, Nizza und Córdoba sind Schulen und außerschulische Einrichtungen.
Das Jugendforum fand 2025 zur Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises zum ersten Mal statt und soll als Format in den kommenden Jahren fest etabliert werden.
Gefördert durch
... das EU-Programm Erasmus+ und die Rudolf und Eberhard Bauer Stiftung. Herzlichen Dank für die Unterstützung.