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Klausen und Montan – Die Gemeinden

Die Stadtgemeinde Klausen hat 5.220 Einwohner und liegt im mittleren Eisacktal in der Autonomen Provinz Bozen (Südtirol). Besonders beeindruckend und weithin sichtbar sind der über der Stadt aufragende Felsen mit dem Kloster Säben, einer der ältesten Wallfahrtsorte und erster Bischofsitz von Tirol, sowie die Burg Branzoll, ein Wahrzeichen von Klausen. Aber auch die malerische Altstadt, die zu den schönsten in Italien zählt, ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Der Handels- und Reiseverkehr über den Brenner hat die Entwicklung und Bedeutung von Klausen entscheidend geprägt. Der Ort – zunächst eine zwischen Säbener Fels und Eisack gelegene Zollstation – wurde im Jahr 1027 erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1308 wird die strategisch günstig gelegene Gemeinde als Stadt bezeichnet. Einen weiteren Aufschwung brachte ab dem 15. Jahrhundert der Erzabbau an einem Berg oberhalb der Ortschaft Villanders. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Klausen zu einem Treffpunkt für Künstler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und gilt seitdem als "Künstler-Städtchen".

Wie Klausen wird auch die südlich von Bozen gelegene Gemeinde Montan, in deren Gemeindegebiet derzeit genau 1.700 Menschen leben, von einer mittelalterlichen und in Privatbesitz befindlichen Burg – Schloss Enn – überragt. Dass das Gemeindegebiet von Montan bereits frühzeitig besiedelt war, wird am Beispiel der Ruine Castelfeder, einer prähistorischen und römischen sowie frühmittelalterlichen Siedlung, deutlich. Sowohl in Klausen als auch in Montan spielen Tourismus, aber auch Wein- und Obstanbau eine wichtige Rolle. In beiden Gemeinden sind Kellereien ansässig, die hervorragende Weine produzieren und mehrfach ausgezeichnet wurden.

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