Wegweiser Partnerstädte Stadt Nürnberg

Internationale Beziehungen


Bürgerreise nach Krakau - vom 18. - 22. Juni 2026

Die Krönungsstadt an der Weichsel war vom Mittelalter bis ins 17. Jahrhundert Polens Hauptstadt und erlebte im 15. und 16. Jahrhundert ihre wirtschaftliche und künstlerische Blütezeit. Bedeutende Nürnberger Künstler arbeiteten in Krakau: Neben Hans Dürer und Veit Stoß, der den weltberühmten Altar der Marienkirche schuf, auch Peter Flötner, Peter Vischer, Georg Pentz und Hans Behaim. Bereits 1364 wurde in Krakau die Jagiellonen-Universität gegründet.
Weitgehend unzerstört blieb die Stadt im zweiten Weltkrieg und wurde als erste europäische Stadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Seit über 45 Jahren verbindet Krakau eine enge und sehr lebendige Städtepartnerschaft mit Nürnberg.

  1. Hauptmarkt mit Tuchhallen am Abend

    Die Tuchhallen in Krakau am Abend, Bild © D. Groß / Ib, Stadt Nürnberg
  2. Rathausturm und Tuchhallen

    Tuchhallen in Krakau, Bild © D. Groß / IB, Stadt Nürnberg
  3. Kathedrale auf dem Wawel

    Seitenaufnahme der Katherdale auf dem Wawel in Krakau, Bild © D. Groß / IB, Stadt Nürnberg

30 Jahre Partnerschaftshäuser in Nürnberg und Krakau

Das Nürnberger Haus in Krakau © NOS / Stadt Nürnberg, Amt für Internationale Beziehungen

Ein sichtbares Zeichen der lebendigen Partnerschaft zwischen Krakau und Nürnberg sind seit 1996 das „Krakauer Haus“ an der Nürnberger Stadtmauer und das „Nürnberger Haus“ im Krakauer Stadtteil Kazimierz. Beide Einrichtungen sind feste Bestandteile der Kulturlandschaften beider Städte, dienen als Repräsentanten und bieten Raum für vielfältige Projekte und kulturelle Begegnungen. Regelmäßig finden dort Veranstaltungen und Kunstausstellungen statt, darunter Filmfestivals, bei denen aktuelle deutsch-polnische Produktionen vorgestellt und Filmschaffende persönlich eingeladen werden.

Zu den Programmpunkten der Reise zählen:

  • Treffen mit einem Vertreter oder einer Vertreterin der Stadt Krakau im Rathaus
  • Führung durch die historische Altstadt, mit Besichtigung der Tuchhallen, der berühmten Marienkirche und dem Wawel-Schloss inkl. Besuch der Kathedrale
  • fakultativ: Exkursion ins Salzbergwerk Wieliczka
  • 30. Geburtstag des Nürnberger Hauses mit Ausstellungseröffnung, Spaziergang zu einer Wandmalerei und einem grünen Fleck aus Nürnberg
  • fakultativ: Exkursion in die Gedenkstätte Auschwitz
  • Besichtigung des jüdischen Viertels
  • Abschluss Abendessen mit Klezmar-Konzert

Infos

Reisezeit: 18. - 22. Juni 2026

An- und Abreise mit der Bahn über Leipzig. Unterkunft im Hotel ***Wyspianski.
Der Preis pro Person im DZ beträgt 755,00 Euro (EZ-Zuschlag 150,00 Euro), zzgl. Bahnreise ca. 150,00 Euro.
Die fakultativen Angebote können dazugebucht werden: Exkursion in die Gedenkstätte 145,00 Euro, Salzbergwerk Wieliczka 99,00 Euro.
Im Preis inklusive sind 4 Übernachtungen mit HP, deutschsprachige Reiseleitung, Besichtigungen wie im Programm.

Anmeldung bitte bis 15. April 2026 beim Reisebüro Polenreisen: Tel. 0911 22 50 31, info@polenreisen-nuernberg.de

Für weitere Informationen oder Fragen wenden Sie sich bitte an: Silvie Preußer, Tel. 231 5048, silvie.preusser@stadt.nuernberg.de

Detaillierte Informationen und das Anmeldeformular zur Reise finden Sie hier:

Mit unserem Programm möchten wir Sie einladen, die Stadt und die Städtepartnerschaft kennenzulernen. Wir möchten Sie auch ermutigen, einige Extras in Ihr persönliches Programm aufzunehmen, beispielsweise die Ausstellung „Deutschland“ oder das Mitsommerfest an der Weichsel. Während eines Vorbereitungstreffens werden wir Ihnen nähere Informationen präsentieren.