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Ausstellung und Film QAYTUV | Rückkehr am 10. Juni 2026 um 18 Uhr

Die Rückkehr in die Heimat ist für die Krimtataren, das indigene Volk der Krim, weit mehr als ein historisches Ereignis. Sie ist ein Symbol für Würde, Erinnerung und den jahrzehntelangen friedlichen Kampf um das Recht, im eigenen Land zu leben.

Die Ausstellung „QAYTUV“ des bekannten krimischen Künstlers Aider Khatip widmet sich genau diesem Weg. Seine konzeptionellen Werke entstehen aus einfachen und alltäglichen Materialien und stehen sinnbildlich für die Erfahrung eines Volkes, das trotz Deportation, Exil und Unterdrückung seine Kultur bewahren und neues Leben aufbauen konnte.

Programm

  • Ausstellung von Aider Khatip
  • Filmvorführung „Rückkehr“ von Fatima Osman und Yunus Paşa
  • Gespräch mit dem Künstler, den Regieführenden und Ehrengästen
  • Live-Musik und musikalische Beiträge
Plakat zur Ausstellung und Film QAYTUV („Rückkehr“), Bild © Dachverband der krimtatarischen Organisationen

QAYTUV | Rückkehr am 10. Juni um 18 Uhr

Heilig-Geist-Saal

Hans-Sachs-Platz 290403 Nürnberg
Öffentliche Verkehrsmittel<https://www.vgn.de/universallink/trip/?destination_lng=11.080114938888412&destination_lat=49.45323701326443&destination_name=N%C3%BCrnberg&destination_name2=Hans-Sachs-Platz+2>Der Eintritt ist frei.

Zum Empfang servieren die Veranstalter traditionellen krimischen Kaffee und Süßigkeiten.

Veranstalter

Assembly (Kurultai) of Crimean Tatar Organizations – Dachverband der krimtatarischen Organisationen, Kermen - KRIMER-KULTURZENTRUM und INFRA – Bürgerinitiative Erlangen für ukrainische Kultur

Hintergrund

Im Jahr 1944 wurden die Krimer (Krimtataren) gewaltsam aus ihrer Heimat deportiert. Der Genozid war der Versuch, ein Volk aus seiner Geschichte, Kultur und seinem Lebensraum zu verdrängen. Trotz jahrzehntelangen Exils, Repressionen und Verbote bewahrte das Volk seine Sprache, seine Erinnerung und seinen Willen zur Rückkehr.

Der Weg zurück in die Heimat dauerte fast ein halbes Jahrhundert – es war ein friedlicher und beharrlicher Kampf um das Recht, auf dem eigenen Land zu leben. Die Rückkehr wurde zu einem Akt der Würde und der Erneuerung.

Heute gewinnt das Thema der Rückkehr erneut besondere Aktualität. Die Kunst spricht von Standhaftigkeit, Erinnerung und dem Recht auf Zukunft. Diese Ausstellung und dieser Film erzählen von der Stärke eines Volkes, das trotz Vertreibung weiter für seine Identität einsteht.

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