Die Ausstellung stellt nicht einfach fotografische Ansichten aus Gera und Nürnberg einander gegenüber. Im Mittelpunkt stehen Reiseerfahrungen, die den Blick auf andere Orte, Kulturen und Lebenswelten öffnen. So erweitert sich der persönliche Horizont, und es entsteht ein Dialog zwischen unterschiedlichen Perspektiven, Zeiten und Wirklichkeiten.
Heike Hahn
verbindet sechs Fotografien ihrer Reisen durch China mit vier Arbeiten zu Li Bai. Die Reisefotografien zeigen Landschaften, Städte, Menschen und Alltagsszenen. Li Bai, einer der bedeutendsten Dichter der Tang-Dynastie, schrieb über Natur, Freundschaft, Sehnsucht und Vergänglichkeit. Heike Hahn überträgt seine Motive in eine zeitgenössische Bildsprache und verbindet damit Vergangenheit und Gegenwart.
Frank Rüdiger
zeigt Fotografien seiner Reise durch Irland. Jede Aufnahme erzählt ihre eigene Geschichte: von der Kraft des Meeres, der Weite und Stille der Landschaft, dem historischen Erbe und den besonderen Augenblicken, die das wechselnde irische Licht hervorbringt. Seine Bilder laden dazu ein, innezuhalten und sich von der unverwechselbaren Atmosphäre der Insel berühren zu lassen.
Ulla Spörl
Die Geraer Schriftstellerin Ulla Spörl hat zu jeweils zwei Bildern von Heike Hahn und Frank Rüdiger literarische Texte verfasst, die ebenfalls in der Ausstellung präsentiert werden. Darin verbindet sie persönliche Assoziationen und Interpretationen mit historischen Fakten und eröffnet eine weitere Ebene des Dialogs zwischen Fotografie und Literatur.



