Die Fläche war ursprünglich ein wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen.
Mit der Entstehung des heutigen Wohngebiets wurden viele dieser natürlichen Strukturen verändert oder gingen verloren.
Zur Kompensation dieser Eingriffe in Natur und Landschaft wurden im Bebauungsplan verschiedene Ausgleichsflächen festgesetzt, die vorrangig dem Natur- und Artenschutz vorbehalten sind.
Die Ausgleichsflächen sind in den nachfolgenden Darstellungen durch eine gelbgoldene Schraffur gekennzeichnet. Die Unterlagen stehen sowohl als Bilddarstellung als auch als Kartenplan zum Download zur Verfügung.
Der Bebauungsplan 4302 wurde von der wbg Nürnberg GmbH gemeinsam mit der Stadt Nürnberg entwickelt.
Eine dieser sogenannten Ausgleichsflächen befindet sich südlich des Wäldchens entlang des Hermann-Thiele-Weges. Dort sollen artenreiche Magerrasen, Rohbodenstandorte sowie Totholz- und Steinhaufen hergestellt werden. Darüber hinaus ist die Entwicklung einzelner Bäume und Baumgruppen vorgesehen.
Ziel ist es, Lebensräume unter anderem für Zauneidechsen sowie wärmeliebende Insekten zu schaffen und dauerhaft zu sichern.
Auf einer weiteren Grünfläche gegenüber den beiden Spielplätzen ist die Anlage artenreicher Wiesen mit zahlreichen Blumen- und Kräuterarten vorgesehen.
Die Entwicklung dieser naturnahen Lebensräume erfolgt schrittweise und benötigt Zeit. Erst im Laufe der Jahre können sich die vorgesehenen Pflanzen- und Tiergemeinschaften dauerhaft etablieren und ihre ökologische Vielfalt entfalten.










