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Die Industrie-Emissions-Richtlinie (IE-RL)

Rauch aus Industriekaminen

Rechtliche Grundlage für die Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung durch besonders umweltrelevante Industrietätigkeiten ist die Richtlinie 2010/75/EU, die Richtlinie über Industrieemissionen (IE-Richtlinie).

Sie wurde Ende 2010 verabschiedet, trat Anfang 2011 in Kraft und wurde mit dem Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie über Industrieemissionen vom 08.04.2013 und zwei Artikelverordnungen vom 02.05.2013 in nationales Recht umgesetzt.

Mit der neuen Richtlinie wird das Leitbild der nachhaltigen Produktion weiterentwickelt. Ziel ist es, durch einen integrativen Ansatz, ein hohes Schutzniveau für die Umwelt insgesamt zu erreichen.

Anlagen, die unter den Anwendungsbereich der IE-RL fallen, sind im Anhang der 4. Verordnung zum Bundesimmissionschutzgesetz (BImSchG) abschließend aufgeführt und mit einem „E“ gekennzeichnet. In Nürnberg sind dies ca. 60 Industrieanlagen verschiedenster Branchen, z. B. Abfallrecyclinganlagen, Oberflächenbehandlungsanlagen, Gießereien, Schmelzanlagen, Läger gefährlicher Abfälle.

Mit der neuen IE-RL wurden u.a. Vorgaben zur Berichterstattung und Anlagenüberwachung festgesetzt. So wird mit dem Überwachungsprogramm eine planmäßige und nachvollziehbare Überwachung der Anlagen im Zuständigkeitsbereich der Kreisfreien Stadt Nürnberg sichergestellt.

Überwachungsprogramm und Überwachungsberichte der Industrieanlagen werden im Internet veröffentlicht.

Technischer Umweltschutz

Ansprechpartner:


Anne Cirener

Recycling- und Abfallverwertungsanlagen


Telefon: 09 11 / 2 31-4109

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Katharina Steffani

sonstige gewerbliche Anlagen


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