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Bauen im Außenbereich

Aussenbereich Grossgründlach

Hinweis

Die Beachtung des Artenschutzes bei Bauvorhaben ist vom Bauherrn eigenverantwortlich zu gewährleisten.

Sie planen ein Bauvorhaben im Außenbereich nach § 35 Baugesetzbuch? Die planungsrechtliche Beurteilung, ob das geplante Bauvorhaben dem Innen- oder Außenbereich zuzuordnen und genehmigungsfähig ist, erhalten Sie vom Baureferat. Bei der weiteren Planung ist die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung nach den §§ 14-18 des Bundesnaturschutzgesetzes zu beachten.

Mit der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung verpflichtet der Gesetzgeber den Bauherrn im ersten Schritt zu prüfen, ob der Eingriff in die Natur vermeidbar oder minimierbar ist. Ist der Eingriff nicht vermeidbar, sind parallel zur Minimierung (z.B. reduzierte Bauweise, Verschiebung des Baukörpers) Maßnahmen durchzuführen, die den Eingriff in den Naturhaushalt ausgleichen.

Um geeignete Ausgleichsmaßnahmen ermitteln zu können, ist vor dem Eingriff eine Bestandsaufnahme mit der Erfassung und Bewertung von Natur und Landschaft vorzu-nehmen. Diese wird dann dem naturräumlichen Zustand des Grundstückes nach dem Eingriff gegenüber gestellt. Die Stadt Nürnberg hat dafür eine spezielle Satzung erlassen.

Die Grundlagenerfassung und die daraus resultierenden Ausgleichsmaßnahmen werden in einen landschaftspflegerischen Begleitplan eingearbeitet. Mit dem landschaftspflegerischen Begleitplan sollte eine Fachkraft (z.B. Landschaftsarchitekt) betraut werden.

Untere Naturschutzbehörde


Frau de Koning

Telefon: 09 11 / 2 31-58 62


Frau Kroll

Telefon: 09 11 / 2 31-21 62

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