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Das Projekt

Burgmauer als Lebensraum mit Moosen, Flechten und Farnen

Lebensraum Burg ist ein Projekt zur Umsetzung der Bayerischen Biodiversitätsstrategie. Träger ist die Abteilung Umweltplanung des Umweltamtes, die Finanzierung des Projekts erfolgt durch die Regierung von Mittelfranken und das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit.

Erfassung der ansässigen Arten

Das Projekt erfasst seit 2010 die spannende Artenvielfalt an der Burg durch verschiedenste Fachkartierungen

  • zahlreiche Fledermausarten wie der Abendsegler, die Zwerg- und Zweifarbfledermaus jagen des Nachts Insekten und schlafen tags in Burgmauer-Spalten und Kellern
  • Raubvögel wie der Turmfalke umschwirren das exponierte Gebäude
  • der Große Totenkäfer haust in den verborgenen Burg-Räumen
  • das behaarte Bruchkraut versteckt sich in Mauerritzen und zwischen Pflastersteinen
  • der seit Jahrzehnten verschollene Efeuwürger hat sich am Burgberg wieder blicken lassen

Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt

Um die Artenvielfalt zu erhalten, werden im Rahmen des Projektes Maßnahmen – in enger Zusammenarbeit mit der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung – erarbeitet, die die Biodiversität in diesem speziellen Lebensraum erhalten bzw. verbessern sollen – dazu gehören z.B. Vorschläge zur Pflege von Flächen und Mauern sowie zur Verbesserung der Einflugsituation für Fledermäuse.

Das Projekt in der Öffentlichkeit

Die Öffentlichkeitsarbeit stellt einen weiteren Schwerpunkt des Burg-Projektes dar. Mithilfe der Zusammenarbeit verschiedener Institutionen wurde ein vielfältiges Informations- und Exkursionsangebot sowohl für Multiplikatoren als auch für Schulklassen und BürgerInnen aufgestellt, dass sehr gut genutzt wird.

Wir danken außerdem der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen - Burgverwaltung Nürnberg - für die freundliche Zusammenarbeit.

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