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Projektergebnisse

Efeu-Würger (Orobanche hederae)

Artenvielfalt in der Stadt

Über 1 300 Pflanzen- und Tierarten wurden während der wissenschaftlichen Kartierungen in den Jahren 2010 und 2011 zwischen Neutor, Ölberg und Vestnertorgraben erfasst. Diese hohe Zahl zeigt, dass das „Burg-Biotop“ ein Mosaikstein ist, der zur Vielfalt der Lebensräume in der Stadt und damit zur Artenvielfalt einen wichtigen Beitrag leistet.

Kartiert wurden folgende Artengruppen:

  • Fledermäuse
  • Vögel
  • Insekten und Spinnentiere
  • Höhere Pflanzen (wild wachsend und kultiviert)
  • Moose und Flechten (niedere Pflanzen)
  • Flechten besiedelnde Pilze

Intensive Öffentlichkeitsarbeit

Auf Exkursionen für Schulklassen und Fortbildungen für Lehrkräfte, Umweltpädagogen und andere Multiplikatoren konnten Erwachsene, Kinder und Jugendliche viele interessante Details über Pflanzen und Tiere und ihre Lebensräume auf dem Burgberg erfahren. Die hohen Teilnehmerzahlen spiegeln die sehr gute Resonanz und das Interesse am Thema „Lebensraum Burg“ wieder. Zudem ist eine Broschüre erschienen, die über das Projekt informiert und den Besucher auf einer naturkundlichen Entdeckungstour auf dem Burggelände begleitet.

Lebensräume erhalten

Im Projektgebiet existieren viele unterschiedliche Lebensraumtypen auf relativ engem Raum. Oft handelt es sich um ökologische Nischen, an die sich Pflanzen und Tiere im Laufe der Zeit angepasst haben. Für viele Arten sind sie auch Rückzugs- bzw. Ersatzlebensraum, da in einem dicht besiedelten urbanen Gebiet natürliche Standorte kaum vorhanden sind. Um die Artenvielfalt zu erhalten, müssen die Lebensräume gesichert und entwickelt werden. Informationen zur Fortführung des Projekts finden Sie unter Ausblick.

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