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Stadtarchiv

Ausstellung KUSZ und GUT – der „Bub“ kommt ins Archiv

Fitzgerald Kusz, 1944 in Nürnberg geboren, zählt zu den prägenden Stimmen der fränkischen Gegenwartsliteratur. Insbesondere mit seiner Lyrik und Dramatik hat er die fränkische Mundart zu einer eigenständigen literarischen Ausdrucksform entwickelt. Sein Werk zeichnet sich durch die einzigartige Verbindung von fränkischem Dialekt, Sprachwitz, präziser Alltagsbeobachtung und gesellschaftskritischem Blick aus.

Mit der Uraufführung seines Theaterstücks Schweig, Bub! im Jahr 1976 gelang Kusz der literarische Durchbruch. Es folgten weitere bedeutende Bühnenwerke wie Unkraut und Burning Love, die seinen Stellenwert als herausragender Autor im fränkischen Sprachraum unterstreichen. Tief in der fränkischen Sprache und Lebenswelt verwurzelt, entfaltet sein Werk zugleich eine Wirkung, die weit über die Grenzen Frankens hinausreicht.

Anlässlich der Übernahme des Vorlasses von Fitzgerald Kusz präsentiert das Stadtarchiv Nürnberg ab dem 12. November 2026 die Ausstellung KUSZ und GUT – der „Bub“ kommt ins Archiv im Kleinen Foyer. Sie eröffnet spannende Einblicke in das literarische Schaffen des fränkischen Schriftstellers und in die überlieferten Zeugnisse seines Wirkens. Die dort bewahrten Materialien sind weit mehr als eine Sammlung von Dokumenten: Sie erzählen ein Stück Literaturgeschichte und lassen die unverwechselbare Stimme eines Autors lebendig werden, der die fränkische Mundart nachhaltig geprägt hat.

Auf einen Blick

  • Titel: KUSZ und GUT: Der „Bub“ kommt ins Archiv
  • Laufzeit: 12. November 2026 bis 29. Januar 2027
  • Ort: Kleines Foyer des Stadtarchivs Nürnberg
  • Öffnungszeiten: Di – Fr: 8:30 bis 16:00 Uhr