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Bestandsgruppe D: Stiftungen und Stiftungsverwaltungen

Registraturgut einzelner Stiftungen, zum Beispiel:

  • Heilig-Geist-Spital (D 2)
  • Siechkobel St. Johannis (D 5)
  • Findelamt (D 10)
  • Rietersche Stiftung (D 14)

Außerdem gehören zu dieser Bestandsgruppe die in Gesamtregistraturen zusammengefassten Stiftungsverwaltungen, zum Beispiel:

  • Wohltätigkeitsstiftungen ältere Spezialregistratur (D 15)
  • Registratur der Kultus- und Unterrichtsstiftungen (D 22)

Leitbuch des Heilig-Geist-Spitals, um 1400

Die größte Stiftung Nürnbergs ist das 1339 von Konrad Groß gestiftete und der Verwaltung des Rates unterstellte Heilig-Geist-Spital. Seine um 1400 entstandenen "Leitbücher" fassen alle für die Verwaltung des Spitals wichtigen Bestimmungen und Informationen zusammen. Die hier abgebildete Doppelseite entstammt dem mit Miniaturen und Zierschrift reich geschmückten Prachtexemplar des Spitalpflegers. (StadtAN D 2/II Nr. 4, fol. f)


Aufriss des Elisabethspitals mit Kapelle, Mitte 18. Jh.

Die Elisabethspitalstiftung unterstand bis 1806 dem Deutschen Orden und gelangte erst durch die Säkularisation und mehrere Stiftungsreformen des bayerischen Staates an die Stadt Nürnberg. Ihr Archiv enthält auch Unterlagen über geplante Erweiterungsbauten der Elisabethkapelle, des Vorgängerbaus der heutigen Elisabethkirche. (StadtAN D 11 Nr. 56)


Extraditionsakten der bayerischen Stiftungsreform 1808

Das heutige Nürnberger Stiftungswesen verdankt sein Gesicht zu großen Teilen den bayerischen Stiftungsreformen von 1808 und 1817/18. Im Zuge der Verstaatlichung des Stiftungswesens 1808 wurden in umfangreichen "Extraditionsakten" Zweck, Besitz und Einkünfte möglichst aller Nürnberger Stiftungen verzeichnet. Die hier abgebildeten Extraditionsakten umfassen noch nicht alle Nürnberger Stiftungen, da die zahlreichen unter der Verwaltung des Landalmosenamtes stehenden Stiftungen erst später extradiert wurden. (StadtAN D 20/I Nr. 645-650, 664-675)

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