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Perspektivwechsel

Nürnberg mit den Augen zugewanderter Jugendlicher und junger Erwachsener

Perspektivwechsel

Das Projekt

Nürnberg bewirbt sich als Europäische Kulturhauptstadt 2025 – und das Stadtarchiv beteiligt sich mit einem besonderen Oral History-Projekt an dieser Bewerbung: Im Zentrum steht hier tatsächlich weniger die Vergangenheit, sondern vor allem Gegenwart und Zukunft der Stadt und der Menschen, die in ihr leben, interessieren uns.

Darum wollen wir junge Neubürgerinnen und Neubürger, die aus europäischen oder auch außereuropäischen Ländern stammen und nun in Nürnberg leben, nach ihren Eindrücken von der Stadt, ihren Erfahrungen mit den Menschen und ihrem Leben hier befragen.

Das Projekt richtet sich an alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund, die aktuell ihren Wohnsitz in Nürnberg haben.


In Form von kurzen Interviews wollen wir den speziellen Blick von jungen Menschen kennenlernen, die bereits eine Heimat hinter sich gelassen haben – und erfahren, wie sie Nürnberg sehen, was ihnen an dieser Stadt auffällt und wie sie sie verändern würden.

Die Interviews werden – in Ausschnitten und anonymisiert – in der Nürnberger Innenstadt per Hörstation präsentiert: damit alle Passanten erfahren können, wie der Blick junger Migrant*innen auf ihre Stadt aussieht, und welche Wünsche sie für die Zukunft Nürnbergs haben.

Hygienebestimmungen zum Schutz vor SARS-CoV-2 (Corona-Virus)

Aufgrund der gegenwärtig geltenden Hygienebestimmungen zum Schutz vor SARS-CoV-2 (Corona-Virus) werden die Interviews bevorzugt bei uns im Hause geführt. Hier können wir die notwendigen Rahmenbedingungen garantieren und an die jeweilige Infektionslage anpassen: Einen großen, luftigen Raum, in dem man problemlos Abstand halten kann, Ruhe für das Interview – und eine Trennwand aus Plexiglas, damit das Gespräch auch ohne Mund-Nasen-Schutz geführt werden kann. Selbstverständlich desinfizieren wir vor jedem Interview die genutzten Tische, damit Sie sich bei uns sicher fühlen können.

Die Fragen

gehen dabei in ganz verschiedene Richtungen:

Wie europäisch ist Nürnberg? Und was heißt das überhaupt: Europa?
Wie sieht Dein Nürnberg aus?
Was ist schön hier, was gilt es zu verbessern?
Wie lebt es sich in Nürnberg, wie verändert sich die Stadt – und wie veränderst Du sie? Wie werden wir in Zukunft leben?

Weil wir neugierig sind, wie sich Menschen hier einleben und wie sich ihr Bild von Nürnberg dabei verändert, wollen wir die Befragung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einigem zeitlichen Abstand möglichst wiederholen – schön wäre es also, wenn die Interviewten uns auch später noch für weitere Befragungen zur Verfügung stehen würden!

Und so funktioniert΄s

Wir suchen

- junge Migrantinnen und Migranten (15 – 25 Jahre)
- aus Europa und aller Welt
- die in Nürnberg leben und bereits
- (ein wenig) Deutsch sprechen

Wer mitmachen will, gibt uns einfach per Mail oder telefonisch seine Kontaktdaten bekannt – wir melden uns möglichst zeitnah bei Euch, und vereinbaren einen Termin für das Interview.
Das Interview wird aufgezeichnet und findet anschließend als Audiodatei Eingang in den Bestand des Stadtarchivs. Auf diese Weise entsteht nicht nur ein Pool an interessanten persönlichen Eindrücken, sondern zugleich eine wissenschaftlich nutzbare Datenbank. (Alle Interview-Partnerinnen und -Partner können ihre Zustimmung zur Verwendung der Interviews für die Hörstation selbstverständlich auch verweigern, dann bleiben ihre Auskünfte im Archivbestand)

Und wozu das Ganze?

Seit November 2019 sind an vier prägnanten Orten der Innenstadt (Hauptmarkt, Insel Schütt, Liebesinsel und an der Straße der Menschenrechte) mittels Hörstationen kurze Ausschnitte aus den Interviews zu hören, seit dem Sommer 2020 sind noch weitere vier Stationen an attraktiven Standorten dazugekommen (Kaiserburg, Wöhrder Wiese, Weißer Turm und Bürgermeistergarten).
Die Interview-Sequenzen thematisieren jeweils ganz unterschiedliche Bereiche des Lebens und Erlebens um zum Gespräch zwischen Alt- und Neubürgerinnen und -bürgern über ihre Stadt einzuladen. Die eingesetzten Stelen verfügen nämlich sogar über eine interaktive Kommentarfunktion, d. h. alle Passanten sind eingeladen, nicht nur den Neubürgerinnen und -bürgern Nürnbergs zuzuhören, sondern sie können ihre eigene Meinung und ihre Eindrücke zum Thema Migration in Nürnberg auf die Stelen aufsprechen.

Wie leben wir zusammen, wie wollen wir zusammenleben? Mitmachen!



Stadtarchiv Nürnberg

Projekt "Perspektivwechsel"

Marientorgraben 8

90402 Nürnberg


Viola Wittmann

Telefon: 09 11 / 2 31-40 92

Telefax: 09 11 / 2 31-40 91

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Steven Zahlaus

Telefon: 09 11 / 2 31-34 04

Telefax: 09 11 / 2 31-40 91

<steven.zahlaus@stadt.nuernberg.de>

Projektflyer

Perspektivwechsel

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