Winterliche Stadtansicht Nürnbergs.

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Ergebnisse der Verkehrszählung 2025

Autos in einer Stadt im Stau., Bild © Kara / Adobestock/56652702

Das Verkehrsaufkommen in Nürnberg bleibt weiterhin deutlich unter dem Niveau vor der Corona­-Pandemie: Stabile Werte beim Pkw-­Verkehr und ein leichter Rückgang beim Radverkehr – das hat die Verkehrszählung vom Juli 2025 gezeigt.

Der Kraftfahrzeugverkehr an der Stadtgrenze nahm im Vergleich zu 2024 leicht um 0,9 Prozent zu und bleibt damit nahezu konstant. Im Vergleich zu 2019, dem letzten Jahr vor Beginn der Pandemie, liegt das Verkehrsaufkommen jedoch um 12,5 Prozent niedriger. Auf den Pegnitzbrücken wurde ein Rückgang um 7,4 Prozent gegenüber 2024 festgestellt – ebenfalls stabil auf niedrigem Niveau.

Insgesamt belegen die Ergebnisse einen dauerhaften Rückgang der Verkehrsmenge um bis zu 20 Prozent gegenüber den Jahren vor Corona. Hauptursache ist weiterhin die verstärkte Arbeit im Homeoffice. Die Ergebnisse sind dem Verkehrsausschuss am 22. Januar 2026 vorgestellt worden.

Bericht zur Verkehrszählung 2025

Hier finden Sie den ausführlichen Bericht zur Verkehrszählung 2025 online.

Bedeutung des Radverkehrs trotz leichten Rückgangs hoch

Auch beim Radverkehr zeigen die Zahlen einen Rückgang: An den Einfallstraßen um 24,2 Prozent, auf den Pegnitzbrücken um 7,9 Prozent. Hier spielt neben dem Arbeiten zu Hause auch das Regenwetter am ersten Zähltag eine Rolle. Vor allem für die längeren Strecken über die Stadtgrenze wählen Pendlerinnen und Pendler bei Regen andere Verkehrsmittel. Dennoch wächst die Bedeutung des Radverkehrs im Stadtgebiet weiter: So nutzten fast 48 Prozent der Radfahrenden die Pegnitzquerungen ohne Kfz-Verkehr im Pegnitztal.

Der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr auf allen Pegnitzbrücken stieg in den vergangenen zehn Jahren von 17,5 auf 18,4 Prozent, trotz schlechter Wetterbedingung am Zähltag. Die Zählungen im Pegnitztal zeigen deutlich, dass viele Radfahrende ruhige und sichere Routen bevorzugen. Der Ausbau sicherer und komfortabler Radwege soll deshalb weiter vorangetrieben werden.

Bei der jährlichen Erhebung werden die Verkehrsströme an den Einfallstraßen der Nürnberger Stadtgrenze sowie auf allen Pegnitzbrücken erfasst. Rund 270 Schülerinnen und Schüler Nürnberger Gymnasien zählten am 22. und 23. Juli 2025 an 120 Zählstellen im Stadtgebiet von 6 bis 22 Uhr.

Busse und Bahnen mit steigenden Fahrgastzahlen

Ein besonders erfreuliches Ergebnis zeigt sich in der Entwicklung der Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen: Laut Fahrgastzählungen der VAG Verkehrs-­Aktiengesellschaft ist die Zahl der Fahrgäste zwischen Juli 2024 und Juli 2025 erneut gestiegen. Dazu tragen zum Beispiel die neuen Straßenbahnlinien 10 und 11 und das günstige Deutschlandticket bei. Mit dem Ausbau des Straßenbahnnetzes und der neuen U­- Bahn-­Verbindung nach Gebersdorf schafft Nürnberg attraktive Alternativen zum Auto.

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