Weitere Entwarnung nach dem Fund eines weißen Pulvers in einem Drohbrief an die Gewerkschaft Verdi am vergangenen Mittwoch: Auch der dritte Test des Pulvers ist negativ. Das bestätigt das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Freitag, 20. Februar, in einer schriftlichen Mitteilung an das städtische Gesundheitsamt.
Aus dem LGL-Befund/Gutachten geht hervor, dass weder das Bacillus anthracis (Erreger von Anthrax beziehungsweise Milzbrand) noch andere bakterielle Krankheitserreger nachgewiesen wurden. Bereits zwei Schnelltests am vergangenen Mittwoch noch vor Ort im DGB-Haus am Kornmarkt durch Spezialisten des LGL und der Feuerwehr München hatten keine Hinweise auf gefährliche Stoffe ergeben.
Kriminalpolizei ermittelt
Am vergangenen Mittwoch war ein Brief mit einem weißen Pulver und einem Drohschreiben gegen 10.30 Uhr bei der Gewerkschaft im DGB-Haus eingetroffen und geöffnet worden. Das löste am frühen Vormittag einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Spezialisten aus. Im Gebäude hielten sich über 70 Personen auf, die über viele Stunden in Ungewissheit ausharren mussten. Ein Großteil durfte nach den negativen Schnelltests am späten Nachmittag und Abend das Haus verlassen.
Betroffene auf dem Stockwerk, auf dem der Brief geöffnet worden ist, konnten zu ihrer eigenen Sicherheit erst nach einer Dekontamination gehen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Das Wichtigste in Kürze
Am Mittwoch 18. Februar 2026, ist bei der im DGB-Haus am Kornmarkt ansässigen Gewerkschaft Verdi ein Umschlag eingegangen, der auch geöffnet wurde. In dem Umschlag befand sich ein weißes Pulver und ein Drohbrief. Das löste am frühen Vormittag einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Spezialisten aus.
Der Bereich vor dem DGB-Haus wurde abgesperrt. Die Berufsfeuerwehr war mit ihrem Dekontaminationsteam im Einsatz und hatte einen Dekontaminationsplatz aufgebaut. Ebenso war das Gesundheitsamt vor Ort.
Im Gebäude hielten sich über 70 Personen auf, die über viele Stunden in Ungewissheit ausharren mussten. Ein Großteil durfte nach den negativen Schnelltests am späten Nachmittag und Abend das Haus verlassen. Betroffene auf dem Stockwerk, auf dem der Brief geöffnet worden ist, konnten zu ihrer eigenen Sicherheit erst nach einer Dekontamination gehen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Nein, für die allgemeine Bevölkerung bestand keine Gefahr.
Aktualisiert am 20.02.2026, 12:38 Uhr
