Herbstliches Panoramabild mit Blick auf die Nürnberger Burg.

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Pro Baby ein Baum: Mehr als 4.700 Setzlinge für Neugeborene

Die städtischen Wälder werden um 4.739 Bäume reicher: Für jedes Baby, das im Jahr 2024 in Nürnberg zur Welt kam, pflanzt die Stadt mit dem Tiergarten als Forstbetrieb einen Baum. Stellvertretend für alle 2024 geborenen Babys haben mehr als 30 Familien Dutzende Bäume auf einer Fläche an der Kleingartenanlage „Beim Königshof“ gepflanzt. Bei der Auswahl der Bäume wählte der Tiergarten insbesondere solche Arten, die mit den Herausforderungen des Klimawandels gut zurechtkommen. So haben die Familien in diesem Jahr Winterlinden und Edelkastanien gepflanzt – Baumarten, die mit Hitze und Trockenheit gut zurechtkommen. Zusätzlich pflanzen die Fachleute noch Orientbuchen, Hainbuchen und Atlaszedern.

Bereits 20.326 Setzlinge gepflanzt

Oberbürgermeister Marcus König hat gemeinsam mit Bürgermeister Christian Vogel, Fachleuten des Tiergartens sowie des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) die Familien bei der Pflanzung tatkräftig unterstützt. Insgesamt wurden bei „Pro Baby ein Baum“ bereits 20.326 Setzlinge gepflanzt. Hinzu kommen nun 4.739 Setzlinge. Der Tiergarten wählt dafür in enger Abstimmung mit dem AELF in Frage kommende Flächen sowie geeignete Baumarten aus und koordiniert die Pflanzung.

Auf der gut 5.000 Quadratmeter großen Fläche an der Kleingartenanlage „Beim Königshof“ werden insgesamt 1.000 Geburtenbäume gepflanzt, weitere 3.739 Bäume werden auf Flächen in Katzwang und in Erlenstegen in die bestehende Vegetation integriert.

Bäume müssen widerstandsfähig sein

Um die Wälder für den Klimawandel zu wappnen, müssen jetzt Bäume gepflanzt werden, die sowohl heute Spätfröste ertragen als auch in 100 oder 200 Jahren noch trockenere und heißere Sommer aushalten. Die Maßnahmen sollen mehrere Ziele erfüllen: Die Erholungsfunktion des Walds bewahren, das Ökosystem mit seinen Kreisläufen intakt halten sowie die nachhaltige Holzproduktion sicherstellen. Und das alles in der Dynamik des Klimawandels.

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