Kontakt

Neues Stadtquartier auf dem Branntweinareal

Auf der Fläche der ehemaligen Bundesmonopolverwaltung für Branntwein in der Äußeren Sulzbacher Straße entstehen 400 neue Wohnungen, eine Kindertagesstätte und Geschäfte.


Fakten zum Projekt:

Lage

Die Fläche der ehemaligen Bundesmonopolverwaltung liegt zwischen der Äußeren Sulzbacher Straße und den Bahngleisen im Stadtteil St. Jobst. Das Gebiet ist durch die Haltestelle Thumenberger Weg der Straßenbahnlinie 8 gut angeschlossen. Das Gelände fällt von Norden nach Süden um rund fünf Meter ab. Dieser Höhenunterschied gibt eine Gliederung des Geländes in zwei Bereiche vor.

Flächen

Die Fläche der ehemaligen Bundesmonopolverwaltung für Branntwein ist 2,5 Hektar groß.

Künftige Nutzung

Auf dem Gelände entstehen 400 neue Wohnungen, davon 180 als geförderter Wohnraum. Geplant sind Gebäude mit zumeist fünf oder sechs Geschossen sowie eine Kindertagesstätte. Der im Westen des Areals bestehende Discounter Aldi wird vergrößert und in die Wohnbebauung integriert. Die Erdgeschosse entlang der Äußeren Sulzbacher Straße sind für Einzelhandel oder Gastronomie vorgesehen.

Träger

Die WBG Urbanes Wohnen St. Jobst GmbH, ein Tochterunternehmen der wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen, ist Eigentümerin der Fläche und wird das Bauvorhaben realisieren. Der westlich gelegene Bereich an der Äußeren Sulzbacher Straße wird von der Firma Aldi mit einem Lebensmittelmarkt im Erdgeschoss und Wohnungen in den oberen Geschossen bebaut.

Zeitplan

Ende Februar 2020 beginnt Abbruch der Bestandsgebäude und der Rückbau der vorhandenen Gleis- und technischen Anlagen. Das prägnanteste bestehende Bau, das Expeditionsgebäude mit turmartigem Anbau, soll erhalten bleiben. Der Baubeginn ist für das Jahr 2023 vorgesehen. Ab 2025 können erste Bewohner einziehen.

Bürgerbeteiligung

Im April 2019 fand eine Bürgerwerkstatt statt, auf der drei mögliche Bauszenarien vorgestellt wurden. Die Rückmeldungen der Teilnehmer wurden anschließend in die Pläne eingearbeitet und in einem Bürgerforum im Juli 2019 präsentiert. Die wbg wird die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung im Februar 2020 im Offenen Büro zeigen.

Stadtrat und Ausschüsse

Auch Stadtrat und Ausschüsse beschäftigen sich mit dem Thema Branntweinareal. Hier eine chronologische Übersicht der Sitzungen:

Vorgeschichte

Der Betrieb der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein in Nürnberg wurde zum 31. März 2014 eingestellt. Da sich kein Interessent für die Gewerbefläche fand und der Wohnungsdruck in Nürnberg stetig gestiegen war, widmete die Stadt die Fläche 2016 zu einer Mischnutzung mit einem hohen Wohnanteil um. Anfang 2019 erwarb WBG Urbanes Wohnen St. Jobst GmbH das Gelände vom Bund.


Bilder zum Projekt:

Branntweinareal heute

Das Gelände der ehemaligen Bundesmonopolverwaltung für Branntwein heute.

Blick in Halle der ehemaligen Branntweinmonopolverwaltung

Bild vergrößern

Ein Blick in eine Halle der ehemaligen Bundesmonopolverwaltung für Branntwein.

Luftaufnahme des Branntweinareals

Bild vergrößern

Luftaufnahme des ehemaligen Branntweinareals.

Rahmenplan der Bebauung des Brantweinareals.

Bild vergrößern

Rahmenplan der Bebauung des Brantweinareals in der Äußeren Sulzbacher Straße.

Modellbild des Branntweinareals von Süden aus gesehen.

Bild vergrößern

Modellbild des Branntweinareals von Süden aus gesehen.

Modellbild des Branntweinareals von Norden aus gesehen.

Bild vergrößern

Modellbild des Branntweinareals von Norden aus gesehen.


Video zum Projekt:

Nach intensiven Verhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat die WBG Urbanes Wohnen St. Jobst GmbH die Flächen der ehemaligen Bundesmonopol-verwaltung für Branntwein in der Äußeren Sulzbacher Straße erworben.


Weitere Projekte

Stadtentwicklungsprojekte ziehen manchmal große Veränderungen im Stadtbild nach sich und werden in der Öffentlichkeit rege diskutiert. Ausgewählte Projekte stellen wir Ihnen auf unserer Seite „Stadtentwicklung“ in loser Folge vor.


Weitere Informationen:

Zurück zum Seitenanfang URL dieser Seite:
<http://www.nuernberg.de/internet/stadtportal/branntweinareal.html>