Nürnbergs Innenstadt zeigte sich auch 2025 als stark frequentierter und lebendiger Anziehungspunkt für Bürgerinnen, Bürger und Gäste. Die aktuellen Auswertungen der Passantenfrequenzen bestätigen eine positive Entwicklung: Erneut haben mehrere Millionen Menschen die zentralen Einkaufsstraßen besucht.

Königstraße und Karolinenstraße an der Spitze
Auch 2025 waren die Königstraße und die Karolinenstraße besonders stark frequentiert. Rund 14 Millionen Menschen besuchten die Königstraße – ein Zuwachs von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Karolinenstraße verzeichnete mit rund 13,2 Millionen Passanten ein Plus von 3 Prozent. Beide Straßenzüge gehören damit weiterhin zu den meistbesuchten Straßen im Stadtzentrum und zählen zu den Top 30 der meist frequentierten Einkaufsstraßen in Deutschland.
Auch andere Bereiche der Innenstadt konnten erfreuliche Zuwächse verzeichnen. In der Kaiserstraße stieg die Passantenfrequenz um 8,3 Prozent auf rund 6,8 Millionen Besucherinnen und Besucher. Am Ludwigsplatz wurden etwa 8 Millionen Passanten gezählt – ein Anstieg von 6,9 Prozent. Trotz der laufenden Bauarbeiten in der Breiten Gasse kamen hier rund 6,6 Millionen Menschen vorbei.
Messung und Analyse der Passantenströme
Die Laserfrequenzmessung erfasst an mehreren Standorten kontinuierlich und anonym die Anzahl der Passanten. Die gewonnenen Daten helfen, Bewegungsströme zu analysieren und Maßnahmen für die Weiterentwicklung der Innenstadt abzuleiten.
Im Rahmen des Leerstands- und Ansiedlungsmanagements werden gezielt neue Marken angesprochen. Darüber hinaus sorgt die Stadt mit Umgestaltungsmaßnahmen – etwa in der Breiten Gasse, Königstraße und am Obstmarkt – dafür, die Aufenthaltsqualität und das Erscheinungsbild der Einkaufsstraßen zu steigern. Ziel ist es, die Innenstadt langfristig als attraktiven Aufenthalts- und Erlebnisort zu erhalten.
Zukunft der Nürnberger Innenstadt
Die Innenstädte stehen vor Herausforderungen. Der Einzelhandel befindet sich im Umbruch. Ideen sind gefragt. Nürnberg macht sich auf den Weg, die Innenstadt neu zu denken. Einige Projekte dazu stellen wir Ihnen vor.