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Rock im Park

Blick auf die Center Stage bei Rock im Park

Termin 2023

Das Rock im Park Festival findet vom 2. bis 4. Juni statt.

Jedes Jahr nach Pfingsten pilgern über 70.000 Rockfans in den Süden Nürnbergs. Ihr Ziel: Rock im Park. Von Wien über München zog das Festival nach Nürnberg und ist seit 1997 dort beheimatet. Nach Zwischenstationen im Frankenstadion und Luitpoldhain stellt es seine drei Bühnen nun am Zeppelinfeld auf. Und zog bereits Bands wie Metallica, Red Hot Chili Peppers, Linkin Park oder Depeche Mode an den Dutzendteich.

Das Festival, das über drei Tage geht, verschreibt sich musikalisch natürlich dem Rock und seinen Spielarten. Von Indie- über Stoner- zu Punk-Rock ist alles vertreten. Und mit Heavy Metal und Hardcore kommen Fans der härteren Gangart auf ihre Kosten. Zunehmend öffnet sich das Festival jedoch auch für andere Musikrichtungen wie Rap, Hip Hop oder Electro.


Hinweise für Festivalbesucher, Anwohner und Autofahrer

Sperrungen

Während des Aufbaus, der Veranstaltung und des Abbaus von Rock im Park sind die Wege auf dem Veranstaltungsgelände einige Tage vor Festivalbeginn bis zum Ende des Festivals für den öffentlichen Fuß-, Rad- und Kfz-Verkehr gesperrt.

Details zu Sperrungen geben wir an dieser Stelle vor Festivalbeginn bekannt.

Verkehr

Donnerstag ist Hauptanreisetag. Dies wird bereits ab Vormittag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen, vor allem in der Münchener Straße, Bayernstraße, Regensburger Straße, Beuthener Straße, Gleiwitzer Straße und Karl-Schönleben-Straße. Autofahrer, die nicht zu Rock im Park wollen, sollten das Areal am Dutzendteich am Donnerstagmorgen unbedingt meiden.

Lärm

Ein externer Sachverständiger misst und dokumentiert die Lautstärke durchgehend. Bei einer Überschreitung muss der Veranstalter die Lautstärke reduzieren. Der Sachverständige informiert das Ordnungsamt regelmäßig über den Schallpegel. Allerdings bedeutet nicht jede vom Festival hörbare Musik, dass die festgesetzten Schallpegel überschritten sind.

Bürgertelefon

Das Ordnungsamt richtet von Freitag bis Sonntag wieder ein Beschwerdetelefon vor Ort ein. Weitere Informationen veröffentlichen wir an dieser Stelle, sobald sie uns vorliegen.

Nachhaltigkeit und Müllvermeidung

Während Rock im Park fallen große Mengen an Müll an. Der Veranstalter will gemeinsam mit der Stadt dazu beitragen, dass Abfälle deutlich reduziert werden. Jeder Festivalbesucher kann mit seinem Verhalten ebenfalls dazu beitragen, dass weniger Müll entsteht. Beim Getränke- und Essensverkauf werden keine Einwegplastikverpackungen und Tetrapaks ausgegeben. Festivalbesucher können Mehrwegflaschen auf dem Festivalgelände erwerben. Im Festival-Supermarkt sollen grundsätzlich nachhaltigere Produkte verkauft werden. Und auch der Green-Camping-Bereich wird vergrößert.

Eine strikte Abfalltrennung und ein geringer Papierverbrauch sollen ebenfalls zu einem ökologischeren Festival beitragen. So werden an allen Gastrobetrieben einzelne Abfallbehälter für Altpapier, Speisereste und Restmüll aufgestellt.

Mehrere Reinigungsunternehmen übernehmen kontinuierliche Zwischenreinigungen und die Endreinigung nach dem Festival. Diese soll innerhalb von 48 Stunden beendet sein.

Mit dem Einsatz von chemiefreien Toiletten will der Veranstalter über 115.000 Liter chemischer Reinigungsmittel einsparen. Auch wassersparende Urinale und die Verwendung von wassersparenden Hochdruckreinigern sollen den Wasserverbrauch reduzieren.

Der Veranstalter setzt zudem vermehrt E-Roller für Mitarbeitende ein. Der Fuhrpark und die Shuttlebusse werden zu 30 Prozent elektrisch angetrieben.

Mithilfe einer effizienten LED-Bühnenbeleuchtung und dem Einsatz von Photovoltaik-Beleuchtung bei den Toiletten und Müllstationen wird erneuerbarer Strom verbraucht und Strom gespart. Der Veranstalter nutzt für den Festivalbetrieb Ökostrom der N-Ergie und verzichtet auf Generatoren. Nur bei der Notstromversorgung kommt kein Ökostrom zum Einsatz. Dort werden auch Stromgeneratoren benötigt.


Mit Rücksicht auf die Umwelt: Green Camping

Zwei Festivalbesucher mit Regenschirm

Spezielle Tickets und weniger Müll

Die schlechte Nachricht zuerst: Großveranstaltungen wie Rock im Park sind eine Herausforderung für Umwelt und Natur. Der Müll, der Lärm, die vielen Autos und Abgase sind nicht nur eine Belastung für Tier- und Pflanzenwelt sondern vielen Festival-Besuchern selbst ein Dorn im Auge. Viele wünschen sich auch in der Festival-Saison einen schonenderen Umgang mit Ressourcen.

Rock im Park bietet daher zusätzlich zu den regulären Campingplätzen sogenannte Green Camping-Zeltplätze hinter der Kongresshalle und dem Volksfestplatz an, die diese Bedürfnisse respektieren. Die Flächen befinden sich in der Nähe der Haltestellen für Bus und Tram. Außerdem wird dort in besonderem Maße Wert auf Sauberkeit gelegt, die Abfallbehälter werden bei Bedarf mehrmals täglich geleert. Zwischen 1 und 7 Uhr gilt Nachtruhe. Fürs Green Camping müssen Sie spezielle Tickets erwerben.

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