Nürnberg – deine Stadt

Rock im Park

Termin 2027

Das Rock im Park Festival findet vom 4. bis 6. Juni statt.

Rock Im Park, Bild © Uwe Niklas
Blick auf eine Rock im Park-Bühne.

Jedes Jahr nach Pfingsten pilgern über 70.000 Rockfans in den Süden Nürnbergs. Ihr Ziel: Rock im Park. Von Wien über München zog das Festival nach Nürnberg und ist seit 1997 dort beheimatet. Nach Zwischenstationen im Frankenstadion und Luitpoldhain stellt es seine drei Bühnen nun am Zeppelinfeld auf. Und zog bereits Bands wie Metallica, Red Hot Chili Peppers, Linkin Park oder Depeche Mode an den Dutzendteich.

Das Festival, das über drei Tage geht, verschreibt sich musikalisch natürlich dem Rock und seinen Spielarten. Von Indie- über Stoner- zu Punk-Rock ist alles vertreten. Und mit Heavy Metal und Hardcore kommen Fans der härteren Gangart auf ihre Kosten. Zunehmend öffnet sich das Festival jedoch auch für andere Musikrichtungen wie Rap, Hip Hop oder Electro.

Während Rock im Park fallen große Mengen an Müll an. Der Veranstalter will gemeinsam mit der Stadt dazu beitragen, dass Abfälle deutlich reduziert werden. Jeder Festivalbesucher kann mit seinem Verhalten ebenfalls dazu beitragen, dass weniger Müll entsteht. Beim Getränke- und Essensverkauf werden keine Einwegplastikverpackungen und Tetrapaks ausgegeben. Festivalbesucher können Mehrwegflaschen auf dem Festivalgelände erwerben. Im Festival-Supermarkt sollen grundsätzlich nachhaltigere Produkte verkauft werden. Und auch der Green-Camping-Bereich wird vergrößert.

Eine strikte Abfalltrennung und ein geringer Papierverbrauch sollen ebenfalls zu einem ökologischeren Festival beitragen. So werden an allen Gastrobetrieben einzelne Abfallbehälter für Altpapier, Speisereste und Restmüll aufgestellt.

Mehrere Reinigungsunternehmen übernehmen kontinuierliche Zwischenreinigungen und die Endreinigung nach dem Festival. Diese soll innerhalb von 48 Stunden beendet sein.

Der Veranstalter setzt zudem vermehrt E-Roller, elektrische Motorroller und Fahrräder für Mitarbeitende ein. Ein Teil des Fuhrparks und der Shuttlebusse werden elektrisch angetrieben.

Mithilfe einer effizienten LED-Bühnenbeleuchtung und dem Einsatz von Photovoltaik-Beleuchtung bei den Toiletten und Müllstationen wird erneuerbarer Strom verbraucht und Strom gespart. Der Veranstalter nutzt für den Festivalbetrieb überwiegend Ökostrom und verzichtet auf Generatoren. Nur bei der Notstromversorgung kommt kein Ökostrom zum Einsatz. Dort werden auch Stromgeneratoren benötigt.

Mit Rücksicht auf die Umwelt: Green Camping

Zwei Festivalbesucher mit Regenschirm, Bild © Uwe Niklas

Spezielle Tickets und weniger Müll

Die schlechte Nachricht zuerst: Großveranstaltungen wie Rock im Park sind eine Herausforderung für Umwelt und Natur. Der Müll, der Lärm, die vielen Autos und Abgase sind nicht nur eine Belastung für Tier- und Pflanzenwelt sondern vielen Festival-Besuchern selbst ein Dorn im Auge. Viele wünschen sich auch in der Festival-Saison einen schonenderen Umgang mit Ressourcen.

Rock im Park bietet daher zusätzlich zu den regulären Campingplätzen sogenannte Green Camping-Zeltplätze im Umfeld der Kongresshalle und des Luitpoldhains an, die diese Bedürfnisse respektieren. Die Flächen befinden sich in der Nähe der Haltestellen für Bus und Tram. Außerdem wird dort in besonderem Maße Wert auf Sauberkeit gelegt. Zwischen 1 und 7 Uhr gilt Nachtruhe. Fürs Green Camping müssen Sie spezielle Tickets erwerben.

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