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Rock im Park

Blick auf die Center Stage bei Rock im Park, Bild © Uwe Niklas

Termin 2026

Das Rock im Park Festival findet vom 5. bis 7. Juni statt.

Jedes Jahr nach Pfingsten pilgern über 70.000 Rockfans in den Süden Nürnbergs. Ihr Ziel: Rock im Park. Von Wien über München zog das Festival nach Nürnberg und ist seit 1997 dort beheimatet. Nach Zwischenstationen im Frankenstadion und Luitpoldhain stellt es seine drei Bühnen nun am Zeppelinfeld auf. Und zog bereits Bands wie Metallica, Red Hot Chili Peppers, Linkin Park oder Depeche Mode an den Dutzendteich.

Das Festival, das über drei Tage geht, verschreibt sich musikalisch natürlich dem Rock und seinen Spielarten. Von Indie- über Stoner- zu Punk-Rock ist alles vertreten. Und mit Heavy Metal und Hardcore kommen Fans der härteren Gangart auf ihre Kosten. Zunehmend öffnet sich das Festival jedoch auch für andere Musikrichtungen wie Rap, Hip Hop oder Electro.

Hinweise für Festivalbesucher, Anwohner und Autofahrer

Ab Dienstag, 2. Juni, bis einschließlich Dienstag, 9. Juni, ist das Veranstaltungsgelände für den öffentlichen Fuß-, Rad- und Kfz-Verkehr gesperrt.

Auf folgenden Strecken ist keine Durchfahrt für Auto- und Radfahrer und kein Durchgang möglich:

- in Nord-Süd-Richtung über die Große Straße zwischen Bayernstraße und Karl-Schönleben-Straße,
- in Ost-West-Richtung alle Fuß- und Radwege durch den Volkspark Dutzendteich zwischen Münchener Straße und Zeppelinstraße und
- die Zeppelinstraße zwischen Bayernstraße/Herzogstraße und Beuthener Straße.

Die Otto-Bärnreuther-Straße ist stadteinwärts ab der Auffahrt zur Karl-Schönleben-Straße bis zur Münchener Straße für Kraftfahrzeuge gesperrt. Die Umleitung in Richtung Münchener Straße erfolgt über die Brücke der Karl-Schönleben-Straße.

Die Hans-Kalb-Straße ist ab Regensburger Straße und die Beuthener Straße ab Poststraße nur für den Fuß- und Radverkehr offen. Das Stadionbad ist deshalb nur für Fußgänger und Radfahrer erreichbar. Nutzer des Campingplatzes am Stadion können diesen über die Regensburger Straße anfahren.

Gesperrt sind der Fuß- und Radweg entlang der Münchener Straße auf der Ostseite zwischen Bauernfeindstraße und Bayernstraße. Die Fuß- und Radwege auf der Westseite der Münchener Straße und entlang der Bayernstraße sind offen. Der Radweg in der Bayernstraße ist, wie auch außerhalb der Festivalzeit, nur in Richtung Westen durchgängig befahrbar.

In der Münchener Straße und Bayernstraße gelten entlang des Veranstaltungsgeländes Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 30 Kilometer pro Stunde und es finden Radarkontrollen statt.

Donnerstag ist Hauptanreisetag. Auch wenn aufgrund des Feiertags am 4. Juni mit keinem Berufsverkehr rund um das Veranstaltungsgelände gerechnet wird, kommt es zu mehreren Einschränkungen.

Die Stadt verweist ausdrücklich auf die Anreiseempfehlungen des Veranstalters. Sowohl über die Rock-im-Park-App als auch über die Webseite wird auf den erstmaligen Einsatz der Navigations-App Nunav hingewiesen. Das System führt die Besuchenden auf dem jeweils günstigsten Weg zu den verfügbaren Parkplätzen.

Die auffälligste Maßnahme ist die Sperrung der Otto-Bärnreuther-Straße auf Höhe der Karl-Schönleben-Straße in Fahrtrichtung Innenstadt. Betroffen ist der Bereich zwischen den beiden Rampen. Die Umleitung des stadteinwärtigen Verkehrs erfolgt über die Abfahrt der Otto-Bärnreuther-Straße zur Karl-Schönleben-Straße in Richtung Münchener Straße. Die Sperrung wird voraussichtlich im Laufe des Montags, 8. Juni, wieder aufgehoben.

Verkehrsteilnehmende sollten sich daher auf mögliche Behinderungen in diesem Bereich einstellen. Darüber hinaus werden in der Valznerweiherstraße sowie in der Dr.-Luise-Herzberg-Straße Haltverbote eingerichtet. Dort abgestellte Fahrzeuge müssen die betreffenden Bereiche bis spätestens Donnertag, 4. Juni, 0 Uhr, geräumt haben. Die genannten Bereiche werden für Festivalbesuchende freigehalten. Ziel ist es, den Parkdruck in den angrenzenden Wohngebieten rund um das Dutzendteichareal zu reduzieren. Zur Unterstützung dieser Maßnahmen werden erneut Ordnerdienste eingesetzt.

Bei der Anfahrt ist zudem zu beachten, dass auf der Regensburger Straße derzeit Bauarbeiten mit mehreren Baustellen stattfinden und in beide Fahrrichtungen abschnittsweise nur jeweils eine Fahrspur zur Verfügung steht. Besuchenden wird deshalb dringend empfohlen, den ausgewiesenen Verkehrsführungen zu folgen. So sollte die Anreise über die Regensburger Straße mit anschließendem Linksabbiegen in die Breslauer Straße erfolgen. Von dort aus werden die Fahrzeuge weiter zu den vorgesehenen Parkflächen geleitet.

Für Inhaberinnen und Inhaber von Tagestickets stehen keine eigenen Parkplätze zur Verfügung. Diese Gäste werden gebeten, ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Fahrrad anzureisen.

Trotz der Maßnahmen zur Steuerung des Verkehrs lassen sich bei so vielen zeitgleich anreisenden Fahrzeugen größere Staus auf den Hauptzufahrtswegen nicht vermeiden. Anderen Verkehrsteilnehmenden wird deshalb insbesondere am Donnerstagmorgen und -vormittag empfohlen, die Zufahrtsstraßen zum Veranstaltungsgelände so weit wie möglich zu umfahren.

In diesem Jahr gilt das Rock im Park-Ticket für alle Besucher und Besucherinnen als KombiTicket. Mit dem „Festival-Ticket“ können vom 4. bis 8. Juni 2026 alle Verkehrsmittel im VGN kostenlos zur An- und Abreise genutzt werden. Das „Day-Ticket“ gilt am jeweiligen Festivaltag.

Die VAG erweitert ihr Fahrtenangebot, damit die An- und Abreise sowie die Mobilität vor Ort für alle Festivalbesucher so bequem und sorglos wie möglich ist. Während des Festivals sowie am Donnerstag, 4. Juni 2026, verstärkt die VAG etliche Linien auf einen Zehn-Minuten Takt. Alle Informationen zu den Taktungen, Buslinien und Nightlinern finden Sie unter untenstehendem Link.

Ab Mittwoch, 3. Juni bis Sonntag, 7. Juni 2026 sind die NightLiner-Linien der VAG fünf Nächte am Stück unterwegs.

Bei schönem Wetter empfiehlt es sich, mit dem VAG-Rad zum Festivalgelände zu fahren. In unmittelbarer Nähe der Eingänge befinden sich VAG-Rad-Stationen am Dutzendteich und am Stadionbad. Zudem können die VAG-Räder auch in den Flexzonen abgestellt werden: aus Richtung Langwasser endet diese in der Karl-Schönleben-Straße, aus der Stadt kommend an der Bayernstraße.

Die Stadt Nürnberg hat deshalb mit Allgemeinverfügung vom 30. April 2026, amtlich bekanntgemacht im Amtsblatt Nr. 11 vom 20. Mai 2026, von Donnerstag, 4. Juni, 0 Uhr, bis Montag, 8. Juni, 24 Uhr, das Campen und Grillen auf allen öffentlichen Straßen, Wegen, Plätzen und Parkplätzen verboten.

Das Verbot gilt auch auf nicht umfriedeten Grünflächen, Waldflächen und Straßenbegleitgrünflächen außerhalb der ausgewiesenen Camping- und Wohnmobilflächen und des Campingplatzes am Stadionbad innerhalb des folgenden Gebiets (im Uhrzeigersinn beginnend im Norden, siehe Karte): Schultheißallee, Weddigenstraße, Regensburger Straße, Ben-Gurion-Ring, Valznerweiherstraße, Regensburger Straße, Breslauer Straße, Gleiwitzer Straße, Karl-Schönleben-Straße, Münchener Straße, Dr. Luise-Herzberg-Straße, Brunecker Straße, Ingolstädter Straße, Münchener Straße.

Verboten sind das Aufstellen und Bewohnen von Zelten, das Aufstellen von Wohnwagen, Wohnmobilen und ähnlichen mobilen Campingvorrichtungen zum Zweck des Bewohnens und das Bewohnen solcher Vorrichtungen, das Benutzen von Grills und das Entzünden von offenen Feuerstellen. Das Verbot gilt für die genannten Straßen und an diese Straßen anliegende öffentliche Grundstücke. Vom Verbot nicht betroffen sind private Flächen in diesem Bereich.

Entgegen des Verbots aufgestellte Gegenstände müssen von den aufstellenden oder nutzenden Personen auf Anweisung durch die Polizei oder zuständiger Bediensteter der Stadt sofort entfernt werden. Werden solche Gegenstände nicht sofort entfernt, können die Gegenstände auf Kosten der Pflichtigen entfernt werden. Für eine Ersatzvornahme fallen Kosten in Höhe von 55 Euro pro erforderlicher Person und angefangener Stunde an.

Hintergrund:
Bei „Rock im Park“ haben in der Vergangenheit trotz ausreichender Campingflächen viele Besucherinnen und Besucher in Zelten, Wohnwagen und Wohnmobilen außerhalb der ausgewiesenen Campingflächen rund um das Veranstaltungsgelände gecampt. Dabei wurde an den Zelten, Wohnwägen und Wohnmobilen gegrillt, Alkohol getrunken, Musik abgespielt, die Notdurft verrichtet und Müll abgelagert. Außerhalb des Veranstaltungsgeländes bestehen kein Ordnungsdienst und keine Reinigung durch den Veranstalter.

Das Ordnungsamt unterhält ein Beschwerdetelefon vor Ort. Es ist am Freitag, Samstag und Sonntag jeweils von 16 bis 1 Uhr unter der Telefonnummer 09 11 / 81 86-1 74 zu erreichen. Es nimmt Lärmbeschwerden und andere Beschwerden zur Veranstaltung an (zum Beispiel falsch parkende Fahrzeuge von Besuchern, außerhalb vom Veranstaltungsgelände campierende Besucher). Beschwerden wegen zu lauter Musik werden an den Sachverständigen weitergegeben, der dann am Beschwerdeort eine Messung vornimmt und dem Ordnungsamt das Ergebnis mitteilt.

Konzertbeginn im Open-Air-Bereich ist an den drei Tagen zwischen 12.30 und 12.50 Uhr. In den Nächten Freitag/Samstag, Samstag/Sonntag und Sonntag/Montag darf auf der großen Bühne auf dem Zeppelinfeld (Utopia-Stage) bis 23 Uhr und auf der kleineren Bühne auf dem Sportplatz hinter der Arena (Mandora-Stage) bis 1 Uhr gespielt werden. In der Arena (Orbit-Stage) wird bis 2 Uhr gespielt. Das Veranstaltungsgelände ist bis einschließlich 10. Juni gesperrt.

Ein Open­-Air-­Festival ist auch bei Einhaltung der festgesetzten Immissionsrichtwerte leider über das Festivalgelände hinaus zu hören, bei ungünstigen Wind­ und Wolkenlagen auch weiter entfernt. Insbesondere die starken Bässe werden häufig als besonders störend und laut empfunden. Damit die immissionsschutzrechtlichen Anforderungen an solche Veranstaltungen eingehalten werden, sind an allen Veranstaltungstagen bestimmte Richtwerte für die Geräuscheinwirkung an der nächstgelegenen Wohnbebauung einzuhalten.

Die Regelungen: ab Konzertbeginn bis 23 Uhr außerhalb der Ruhezeiten 70 dB(A), innerhalb der Ruhezeiten 65 dB(A), und von 23 Uhr bis 6 beziehungsweise 7 Uhr 55 dB(A). Ruhezeiten sind an Werktagen 6 bis 8 Uhr und 20 bis 23 Uhr, an Sonn- und Feiertagen 7 bis 9 Uhr, 13 Uhr bis 15 Uhr und 20 bis 23 Uhr. Dabei handelt es sich um einen Mittelungspegel über einen bestimmten Zeitraum. Einzelne Geräuschspitzen dürfen diese Werte bis 23 Uhr um maximal 20 dB(A), nach 23 Uhr um maximal 10 dB(A) überschreiten.

Private Musikboxen, Autoradios und ähnliche Schallgeräte der Besucherinnen und Besucher dürfen außerhalb des Veranstaltungsgeländes nicht hörbar sein.

Die Einhaltung der zulässigen Immissionsrichtwerte wird während der gesamten Veranstaltungsdauer von einem externen Sachverständigen durchgehend gemessen und aufgezeichnet. Bei einer Überschreitung der festgelegten Pegel muss der Veranstalter die Lautstärke reduzieren. Der Sachverständige informiert das Ordnungsamt regelmäßig über den Schallpegel und bei Überschreitung der festgesetzten Werte. Nach der Veranstaltung erhält das Ordnungsamt vom Sachverständigen eine vollständige Dokumentation der Messwerte.

Während Rock im Park fallen große Mengen an Müll an. Der Veranstalter will gemeinsam mit der Stadt dazu beitragen, dass Abfälle deutlich reduziert werden. Jeder Festivalbesucher kann mit seinem Verhalten ebenfalls dazu beitragen, dass weniger Müll entsteht. Beim Getränke- und Essensverkauf werden keine Einwegplastikverpackungen und Tetrapaks ausgegeben. Festivalbesucher können Mehrwegflaschen auf dem Festivalgelände erwerben. Im Festival-Supermarkt sollen grundsätzlich nachhaltigere Produkte verkauft werden. Und auch der Green-Camping-Bereich wird vergrößert.

Eine strikte Abfalltrennung und ein geringer Papierverbrauch sollen ebenfalls zu einem ökologischeren Festival beitragen. So werden an allen Gastrobetrieben einzelne Abfallbehälter für Altpapier, Speisereste und Restmüll aufgestellt.

Mehrere Reinigungsunternehmen übernehmen kontinuierliche Zwischenreinigungen und die Endreinigung nach dem Festival. Diese soll innerhalb von 48 Stunden beendet sein.

Der Veranstalter setzt zudem vermehrt E-Roller, elektrische Motorroller und Fahrräder für Mitarbeitende ein. Ein Teil des Fuhrparks und der Shuttlebusse werden elektrisch angetrieben.

Mithilfe einer effizienten LED-Bühnenbeleuchtung und dem Einsatz von Photovoltaik-Beleuchtung bei den Toiletten und Müllstationen wird erneuerbarer Strom verbraucht und Strom gespart. Der Veranstalter nutzt für den Festivalbetrieb überwiegend Ökostrom und verzichtet auf Generatoren. Nur bei der Notstromversorgung kommt kein Ökostrom zum Einsatz. Dort werden auch Stromgeneratoren benötigt.

Mit Rücksicht auf die Umwelt: Green Camping

Zwei Festivalbesucher mit Regenschirm, Bild © Uwe Niklas

Spezielle Tickets und weniger Müll

Die schlechte Nachricht zuerst: Großveranstaltungen wie Rock im Park sind eine Herausforderung für Umwelt und Natur. Der Müll, der Lärm, die vielen Autos und Abgase sind nicht nur eine Belastung für Tier- und Pflanzenwelt sondern vielen Festival-Besuchern selbst ein Dorn im Auge. Viele wünschen sich auch in der Festival-Saison einen schonenderen Umgang mit Ressourcen.

Rock im Park bietet daher zusätzlich zu den regulären Campingplätzen sogenannte Green Camping-Zeltplätze im Umfeld der Kongresshalle und des Luitpoldhains an, die diese Bedürfnisse respektieren. Die Flächen befinden sich in der Nähe der Haltestellen für Bus und Tram. Außerdem wird dort in besonderem Maße Wert auf Sauberkeit gelegt. Zwischen 1 und 7 Uhr gilt Nachtruhe. Fürs Green Camping müssen Sie spezielle Tickets erwerben.

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