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Interkulturelles Kino: Filmfestival Türkei Deutschland

Es ist eines der deutschlandweit wichtigsten Filmfestivals, die sich dem interkulturellen Dialog zwischen türkischem und deutschem Kino widmen: Das Filmfestival Türkei Deutschland (FFTD) vom 4. bis 12. März 2017.

Rückblick: Programm 2017

Auch diesmal kamen wieder zahlreiche Filmschaffende und Künstler aus der Türkei und Deutschland nach Nürnberg und standen für Gespräche zur Verfügung. Rund 20 Filme erwarteten Sie in der Tafelhalle, im KommKino und im FilmhausKino. Der Präsident des Festivals Adil Kaya, die Ehrenpreisträger Ara Güler und Jürgen Jürges, Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und viele weitere Ehrengäste eröffneten das Filmfestival am 4. März 2017 in der Tafelhalle. Anschließend standen ein Dokumentarfilm über Leben und Schaffen des Fotografen Ara Güler sowie ein Kurzfilm des Ehrenpreisträgers auf dem Programm.


Wettbewerbe und Preise

Wie es sich für ein großes Filmfestival gehört, verleihen auch die Organisatoren des FFTD Preise. Wettbewerbe mit einer Jury gibt es in den Kategorien Spielfilme und Kurzfilme. Das Publikum darf ebenfalls seinen Favoriten küren. Besonders bedeutend ist der Öngören Preis für Demokratie und Menschenrechte. Benannt nach dem türkischen Journalisten, Drehbuchautor und Mitbegründer des türkischen staatlichen Fernsehens Mahmut Tali Öngören (1931-1999) ehrt der Preis jährlich jene Regisseure, die sich besonders intensiv mit den Themen Demokratie und Menschenrechte befassen.

Podiumsdiskussionen und Festival-Lounge

Parallel zu den vielen Filmvorführungen sieht sich das Filmfestival Türkei Deutschland auch immer als ein Forum für gesellschaftliche und politische Themen. Diese spiegelten sich in Podiumsdiskussionen, Vorträgen und musikalischen Begegnungen wider. So stand am 5. März zum Beispiel Zülfü Livaneli im Fokus: Der internationale Künstler ist einer der führenden Intellektuellen der Türkei und blickte im Gespräch auf 50 Jahre Bühnenerfahrung und politisches Engagement zurück. Die Podiumsdiskussion am 6. März beschäftigte sich mit den Lehren aus dem Fall NSU. Als Referenten standen Friedrich Burschel von der Rosa Luxemburg Stiftung, Yavuz Narin, Anwalt im NSU-Prozess, und Georg Eschner von den Nürnberger Nachrichten auf der Bühne im Festsaal des Künstlerhauses.

Natürlich kam auch die Musik während des Festivals nicht zu kurz. Im Glasbau der Künstlerhauses standen drei Konzerte mit türkischen Künstlern auf dem Programm.

Festivalleiterin Ayten Akyıldız im Interview

Die Leiterin des Filmfestival Türkei Deutschland, Ayten Akyıld

Zum 20. Jubiläum des Filmfestival Türkei Deutschland im Jahr 2015 sprachen wir mit Festivalleiterin Ayten Akyıldız. Seit 1995 ist sie Teil des Organisatoren-Teams und hat heute die Leitung des Filmfestivals inne. Im Interview sprach sie über die Geschichte des Festivals, ihr politisches Engagement, die Rolle von Nürnberg in ihrem Leben und darüber, wie das Festival die Meinung Filmschaffender über Nürnberg verändert.


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