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Stadt-Umland-Bahn

Die Stadt-Umland-Bahn soll als Straßenbahn die Städte Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach verbinden. Mit der Bahn könnten pro Jahr bis zu 4.000 Tonnen CO2 mehr eingespart werden als mit einem Busnetz. Sollte die Stadt-Umland-Bahn wie die Nürnberger Straßenbahnen mit 100 Prozent Ökostrom fahren, wären sogar bis zu 8.000 Tonnen CO2-Einsparung möglich.


Fakten zum Projekt

Lage

Als Verlängerung der Tram-Linie 4 wird die Stadt-Umland-Bahn von der Haltestelle Am Wegfeld über die Stadtgrenze hinweg nach Erlangen und Herzogenaurach fahren.

Künftige Nutzung

Mit der Stadt-Umland-Bahn (StUB) soll eine leistungsfähige, umweltverträgliche, barrierearme und attraktive Alternative zum Pkw-Verkehr geschaffen werden. Vor allem für die große Zahl der Pendler verbindet die StUB künftig wichtige Universitäts-, Schul- und Unternehmensstandorte mit dem Zuhause. Mit Blick auf den Autoverkehr kann sie eine deutliche Entlastung bringen: 31 Millionen Pkw-Kilometer pro Jahr könnten auf den ÖPNV verlagert werden, wenn die Stadt-Umland-Bahn realisiert wird.

Träger

Der Zweckverband Stadt-Umland-Bahn Nürnberg-Erlangen-Herzogenaurach ist zuständig für die Planung, den Bau und den Betrieb der Stadt-Umland-Bahn. Er koordiniert die beauftragten Planungsbüros und den begleitenden Dialog. Mitglieder des Zweckverbands sind die Städte Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach. Der Verbandsvorsitz wechselt alle zwei Jahre zwischen den drei Stadtoberhäuptern der Städte.

Kosten

258 Millionen Euro Investitionskosten und 39 Millionen Euro Planungskosten.

Zeitplan

Die Entscheidung über die Vorzugstrasse im Juni 2019 ist ein großer Schritt auf dem Weg zur Realisierung der Stadt-Umland-Bahn. Der Zweckverband verfeinert derzeit die Planung für das Planfeststellungsverfahren. Nach dem Verfahren kann mit dem Bau voraussichtlich Mitte der 2020er Jahre begonnen werden. Gegen Ende der 2020er Jahre soll die Stadt-Umland-Bahn schrittweise in Betrieb genommen werden.

Bürgerbeteiligung

Seit Januar 2017 laufen die Planungen zur Stadt-Umland-Bahn mit aktiver Bürgerbeteiligung. Auf einer Onlineplattform konnten Vorschläge für die Planung eingebracht werden. Zudem veranstaltet der Zweckverband Stadt-Umland-Bahn regelmäßig Infoveranstaltungen und Ortsbegehungen. Herzstück der Bürgerbeteiligung ist das „Dialogforum“, eine öffentliche Großveranstaltung, an der alle interessierten Bürger teilnehmen können.

Pressemitteilungen

Hier finden Sie eine chronologische Übersicht der von der Stadt Nürnberg veröffentlichten Pressemitteilungen zum Thema Stadt-Umland-Bahn.

Stadtrat und Ausschüsse

Auch Stadtrat und Ausschüsse beschäftigen sich schon lange mit dem Thema Stadt-Umland-Bahn. Hier eine chronologische Übersicht der Sitzungen.

Vorgeschichte

2012 beschloss der Verkehrsplanungsausschuss, das Projekt Stadt-Umland-Bahn zu starten. Im Oktober 2015 hat der Nürnberger Stadtrat den Beitritt zum Zweckverband Stadt-Umland-Bahn Nürnberg-Erlangen-Herzogenaurach einstimmig beschlossen. Im April 2016 wurde der Zweckverband der Städte Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach gegründet. Er ist für die Planung, den Bau und den Betrieb der Stadt-Umland-Bahn, die über Nürnberg und Erlangen nach Herzogenaurach führt, zuständig. Die Geschäftsstelle des Zweckverbands Stadt-Umland-Bahn befindet sich in Erlangen.


Bilder zum Projekt

Grafik der Vorzugstrasse der Stadt-Umland-Bahn.

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Grafik der Vorzugstrasse der Stadt-Umland-Bahn.

Modellbild der Straßenbahn-Haltestelle Am Wegfeld in Nürnberg.

Modellbild der Straßenbahn-Haltestelle Am Wegfeld in Nürnberg.


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