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Geschichte erleben: Tag des offenen Denkmals in Nürnberg

Termin 2019

Der Tag des offenen Denkmals findet das nächste Mal am 8. September 2019 statt.

Geschichte steht nicht nur in Büchern geschrieben: Häuserfassaden und Artefakte sind alles andere als stumme Zeitzeugen. Der Internationale Tag des Denkmals bringt sie zum Sprechen. Seit 1993 laden die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und der Europarat jedes Jahr am zweiten Sonntag im September zu Erkundungstouren in die Vergangenheit.

An diesem Tag können Sie die Wahrzeichen der Stadt neu entdecken und erleben wie viel Aufwand in Restaurierungsarbeiten steckt. Bei den Führungen erhalten Sie Einblick in das Tagesgeschäft von Archäologen, Gebäudesanierern und Handwerkern, die mit Denkmalpflege beauftragt sind. Das Besondere an diesem Tag: Sie können Orte betreten, die der Öffentlichkeit normalerweise verwehrt bleiben.


Das Programm für Nürnberg 2018

2018 war "Entdecken, was uns verbindet" das Motto am Tag des offenen Denkmals. Hier sehen Sie, was 2018 geboten war:

Das Pfarrhaus mit dem Sebalder Chörlein am Sebalder Platz.

Pfarrhof St. Sebald

Mit seinem Chörlein ist der Pfarrhof St. Sebald am Albrecht-Dürer-Platz eines der berühmtesten historischen Bauwerke der Stadt. Seit dem Beginn der Sanierung vor vier Jahren fand man unter dem Putz unter anderem einzigartige Blumenmalereien an der Holzdecke. Bei Führungen können Sie die Architekten mit Fragen löchern.

Meistermannfenster in der Christuskirche

Christuskirche mit Meistermannfenster

In der 1957 erbauten Kirche am Siemensplatz können Sie die Glasfenster des Künstlers Georg Meistermann bestaunen. Die Fenster sind kürzlich restauriert worden und erstrahlen nun im neuen Glanz. Die Kirche hat von 9.30 bis 14.30 Uhr geöffnet, außerdem gibt's Kaffee und Kuchen.

Außenansicht Kunstvilla

Kunstvilla

Der neubarocke Prachtbau des Historismus von 1897 nahe der Wöhrder Wiese war ursprünglich ein Wohn- und Geschäftshaus eines Hopfenhändlers. Später diente das Gebäude als Vergnügungsstätte und Verlagshaus, bevor es zu einem Museum für regionale Kunst wurde. Führungen finden um 11 und 14 Uhr statt.

Peterskirche vor Abendrot

Peterskirche

Die Pfarrkirche in der Regensburger Straße wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet und nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Sie beherbergt eine Reihe von neugotischen Kunstwerken wie dem Kreuzigungsaltar oder der Kanzel, die mit Gemälden versehen ist.

Die Fassade des Gerberhauses ist mit Baustellenplanen verhängt

Gerberhaus in der Hinteren Ledergasse

Gemauerte Gerberbottiche und mehr: Erst vergangenes Jahr saniert und zu Wohnungen umgebaut, finden sich im Keller des ehemaligen Gerberhauses zahlreiche Funde aus der Zeit, als das Gebäude noch als Gerberei genutzt wurde. Sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, wird dieser Bereich von 10 bis 16 Uhr extra geöffnet.

Das Schwedenhaus ist eine Baustelle

Schwedenhaus

Es ist das älteste Wohnstallhaus Nürnbergs: Das Schwedenhaus von 1557 wird gerade noch restauriert und zu einem Museum umgebaut. Am Tag des offenen Denkmals haben Sie die einmalige Gelegenheit, das historische Bauernhaus in der Großreuther Straße von 10 bis 15 Uhr zu besichtigen.

Johannisfriedhof

Früher diente der Johannisfriedhof als Pestfriedhof, der außerhalb der Stadtmauern lag. Heute ist er mit seinen Bronze-Epitaphien einer der bekanntesten Friedhöfe Europas. Auch berühmte Söhne der Stadt wie Albrecht Dürer, Adam Kraft oder Veit Stoß liegen hier begraben. In diesem Jahr feiert er seinen 500. Geburtstag.

Rochusfriedhof

Ebenso wie der Johannisfriedhof wird der Rochusfriedhof in diesem Jahr 500 Jahre alt. Auch hier gibt es Epitaphienkunst zu bewundern, die unter Denkmalschutz steht. Prominente Grabinhaber auf dem Rochusfriedhof sind der Bildhauer Peter Vischer der Ältere und der Komponist Johann Pachelbel.

Historischer Giebel vom Pfarramt der Frauenkirche in der Winklerstraße

Pfarrhaus der Frauenkirche

Führungen um 13, 14 und 15 Uhr geben Ihnen einen erstklassigen Einblick in die spätgotische und teils neugotische Hofarchitektur der dreiflügeligen Anlage mit Holzgalerien. Das katholische Pfarrhaus in der Winklerstraße ist aus einem ehemaligen Kaufmannshaus hervorgegangen, das 1318 erstmals erwähnt wurde.

Hochschule für Musik in Nürnberg

Hochschule für Musik

Das Gebäude in der Veilhofstraße, das zwischen 1910 und 1914 errichtet wurde, war früher ein bekanntes Seniorenheim, genannt "Wastl". Seit diesem Jahr beherbergt es nun die Hochschule für Musik. Die historistische Vierflügelanlage ist von 11 bis 16 Uhr zu besichtigen. Und natürlich gibt es auch musikalische Darbietungen im Saal.

Die Türme der Lorenzkirche

Lorenzkirche

Mitten in der Innenstadt, am Ende der Karolinenstraße, thront die um 1260 erbaute Lorenzkirche. In den folgenden Jahrhunderten wurden Westfassade und Hallenchor der hochgotischen Pfeilerbasilika neu gebaut. Die Kirche ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet, um 14 und 15 Uhr werden Führungen angeboten.

Blick auf die Fassade der St.-Nikolaus-und-St.-Ulrich-Kirche in Mögeldorf

St.-Nikolaus-und-St.-Ulrich-Kirche Mögeldorf

Anlässlich der abgeschlossenen Renovierung der St.-Nikolaus-und-St.-Ulrich-Kirche können Sie um 11.30 Uhr an einer Führung durch die Kirchengemeinde Mögeldorf teilnehmen. Im Jahre 1416 geweiht, liegt die Kirche oberhalb der Satzingermühle inmitten des historischen Dorfkerns.

Kennen Sie schon die App?

Zum Tag des offenen Denkmals gibt es auch eine praktische, kostenfreie App für Ihr Smartphone. Sie enthält Suchfunktion, Merkzettel, weitere Informationen zu den Sehenswürdigkeiten und vieles mehr. Die App ist für iOS und Android erhältlich.


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