Die Stadt macht einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einer klimafreundlichen Energieversorgung: Im Stadtteil Katzwang, direkt an der A 6 und in der Nähe des Main-Donau-Kanals, wird eine Freiflächen-Photovoltaikanlage entstehen. Mit diesem Projekt zeigt die Stadt, dass sie trotz geringer verfügbarer Flächen und dichter Bebauung einen wirksamen Beitrag zur Energiewende leisten kann.
Das rund 5,6 Hektar große Plangebiet liegt an der Grenze zum Markt Wendelstein sowie zu den Landkreisen Roth und Schwabach. Da die geplante Anlage den gesetzlich privilegierten 200-Meter-Streifen zur Förderung erneuerbarer Energien entlang von Autobahnen übersteigt, war ein Bauleitplanungsverfahren notwendig. Dieses schuf die rechtlichen Voraussetzungen für das Projekt. Der Investor plant den Baubeginn für Anfang 2027.

Solarpark mit Mehrfachnutzen für Klima, Netz und Natur
Der Solarpark ist als Kombination aus Stromerzeugung, Stromspeicherung und grünlandwirtschaftlicher Nutzung konzipiert. Mit einer Leistung von bis zu 5,2 Megawatt Peak können jährlich bis zu 5,5 Millionen Kilowattstunden klimaneutraler Strom erzeugt werden. Ein geplanter Stromspeicher soll zusätzlich zur Stabilisierung und Entlastung des Netzes beitragen.
Die Anlage erfüllt hohe ökologische Standards. Durch die Mehrfachnutzung der Fläche unter den Modulen ergeben sich neue Möglichkeiten für den Natur- und Artenschutz im Stadtgebiet. Damit verbindet der Solarpark Katzwang den Ausbau erneuerbarer Energien mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Fläche und leistet einen wichtigen Beitrag zum regionalen Klimaschutz.