Die Stadterneuerungsgebiete „Gleißhammer/St. Peter/Tullnau” und „Galgenhof/Steinbühl” haben sich in den vergangenen Jahrzehnten positiv entwickelt. Da die Sanierungsziele erreicht wurden, wurde die förmliche Festlegung als Sanierungsgebiete aufgehoben. Damit gehen zwei der umfangreichsten und langfristigsten Stadterneuerungsprojekte Nürnbergs zu Ende, durch die sich die Lebensqualität vor Ort nachhaltig verbessert hat.

Gleißhammer/St. Peter/Tullnau
Das Sanierungsgebiet wurde 1992 festgelegt und über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren weiterentwickelt. Mit der Unterstützung der Städtebauförderprogramme „Wachstum und nachhaltige Erneuerung” sowie „Zukunft Stadtgrün” konnten zahlreiche Projekte realisiert werden. Dazu zählen unter anderem der neue Wasserspielplatz an der Norikusbucht, die Sanierung der Pergola im Tullnaupark und die Neugestaltung des öffentlichen Raums an der Neubleiche. Diese Maßnahmen haben das Quartier sichtbar aufgewertet.
Galgenhof/Steinbühl
Auch das Sanierungsgebiet Galgenhof/Steinbühl, das seit 1996 vor allem über das Programm „Soziale Stadt” gefördert wurde, hat sich deutlich verbessert. Zu den wichtigen Projekten zählten die Neugestaltung des Nelson-Mandela-Platzes, die Anlage eines Spielbrunnens am Aufseßplatz mit zusätzlichen Baumpflanzungen sowie die Aufwertung der Außenanlagen der Christuskirche. Insgesamt ist die Aufenthaltsqualität im Viertel spürbar gestiegen.
Bürgerbeteiligung als Schlüssel zum Erfolg
In beiden Gebieten war die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ein zentraler Erfolgsfaktor. Vereine, Nachbarschaften, Schulen, Initiativen und engagierte Einzelpersonen begleiteten und gestalteten die Entwicklung ihrer Quartiere über viele Jahre hinweg mit. Ihre Ideen flossen in die Planungen ein und trugen so zum Erfolg der Stadterneuerung bei.